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Polizeischüler schießt sich in den Finger

Koblach

Polizeischüler schießt sich in den Finger

Ein 25-jähriger Vorarlberger Polizeischüler hat sich am Donnerstag beim Wegräumen einer Pistole in den Mittelfinger der linken Hand geschossen. Der angehende Polizist wollte die Pistole in den Waffentresorraum des Bildungszentrums der Sicherheitsexekutive bringen, als er selbst einen Schuss auslöste.

Die Schwere der Verletzung steht noch nicht fest, der 25-Jährige konnte das LKH Feldkirch nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen, teilte Vorarlbergs Landespolizeikommandant Siegbert Denz am Freitag den Medien mit.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 17.00 Uhr im Anschluss an ein Training auf dem Polizei-Schießstand in Koblach (Bezirk Feldkirch), an dem der gesamte im zweiten Ausbildungsjahr stehende Ausbildungskurs mit rund 25 Personen teilnahm. Laut Denz muss der genaue Hergang des Zwischenfalls noch geklärt werden, unter anderem gilt es zu eruieren, warum die Waffe noch geladen war. "Nein, das ist nicht normal", antwortete Denz auf die entsprechende Frage. Andere Kursteilnehmer seien aber nicht gefährdet gewesen, da sich niemand in der Nähe des 25-Jährigen aufgehalten habe. "Wir haben strikte Sicherheitsabläufe", betonte der Landespolizeikommandant. Seiner Einschätzung zufolge dürfte der 25-Jährige einen Moment unaufmerksam gewesen sein.
 

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