Empörung über Aus für Udo-Jürgens-Platz

Irre Koalition gegen Udo

Empörung über Aus für Udo-Jürgens-Platz

In der Wiener Kulturszene brodelt es seit dem haarsträubenden Beschluss des Rudolfsheimer Bezirksparlaments, bezüglich der geplanten Umbenennung des Vogelweidparks vor der Stadthalle in Udo-Jürgens-Platz. SPÖ-Bezirkschef Gerhard Zatlokal war mit einem entsprechenden Antrag in der Minderheit geblieben. Eine irre Koalition aus ÖVP, FPÖ und Grünen erklärte wörtlich, dass „Udo Jürgens keine wichtige Rolle für den Bezirks spielt“. Ganz Wien fragt sich: Geht’s noch? Das war jener Künstler, der als erster Star an drei Tagen hintereinander die – im Bezirk gelegene – Stadthalle ausverkauft hat, stand in Zatlokals Begründung.

Petzner: Affront

Österreichs prominentester Udo-Fan Stefan Petzner ist empört: „Das ist ein Affront. Udo hat Wien geliebt und sogar ein eigenes Lied nur für Wien-Auftritte gehabt.“

Anderer Platz. Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, ebenfalls ein Udo-Fan, verspricht: „Wir suchen einen anderen würdigen Platz. Das ist völlig klar.“

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