Kooperation Wien – Burgenland sichert die Wasserversorgung

Zusammenarbeit

Kooperation Wien – Burgenland sichert die Wasserversorgung

Am 20. Jänner 2015 wurde im Rathaus Wiener Neustadt vom Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl, dem Burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl und dem Wiener Neustädter Bürgermeister Bernhard Müller ein richtungsweisender Kooperationsvertrag geschlossen. Die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Wiener Wasser (MA 31), den Wiener Neustädter Stadtwerken und dem Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland erhöht die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Ostregion.

Gut vernetzt

Im Mittelpunkt der Kooperation stehen die gegenseitige Unterstützung im Falle von außergewöhnlichen Unterbrechungen der Wasserversorgung sowie die Zusammenarbeit hinsichtlich des technischen Know-hows. Ersteres wird durch die gegenseitige Belieferung mit Wasser über das Rohrnetz oder mit abgepacktem Wasser garantiert. Auf einer übergeordneten Ebene der Interessensvertretung wird der Bereich des Grundwasserschutzes vorangetrieben.

Bürgermeister Häupl: "Das Thema Sicherheit wird immer wichtiger. Es ist daher Aufgabe der Kommune, für unser wichtigstes Lebensmittel auch bei außergewöhnlichen Ereignissen vorzusorgen. Ein großer und wichtiger Schritt dazu ist die nunmehr vereinbarte Kooperation. Neben dem Austausch von Know-how bedeutet die gegenseitige Bereitstellung von Trinkwasser in Notsituationen eine wesentliche Verbesserung der Versorgungssicherheit."

Landeshauptmann Niessl: "Diese länderübergreifende Kooperation ist eine wichtige Weichenstellung, um auch in Zukunft die Wasserversorgung in der Ostregion Österreichs sicherzustellen. Diese gegenseitige Absicherung ist ein Vorzeigeprojekt und die beste Antwort auf die derzeitigen Liberalisierungstendenzen im Bereich Daseinsvorsorge."

Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung

Für eine gegenseitige Wasserversorgung im Bedarfsfall sind die technischen Voraussetzungen bereits gegeben: Vom Bereich des Wasserwerkes Wöllersdorf, das von der MA 31 betrieben wird, kann man über Wiener Neustadt künftig bis ins Burgenland und zurück eine gegenseitige Versorgung aufbauen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei extremen Trockenperioden und Schäden, die nicht kurzfristig behebbar sind, nur durch gegenseitige Hilfestellung die Versorgungssicherheit aufrechterhalten werden kann. Das jüngste Beispiel dazu war die lang anhaltende Trockenperiode 2013.

Weiterführende Informationen

Wasserversorgung in Wien

Wasser - Sektor der Daseinsvorsorge

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