Muttermord: Sohn war bei Spiele-Messe

22-Jähriger in U-Haft

Muttermord: Sohn war bei Spiele-Messe

In der U-Haft in der Josefstadt ist der verdächtige unauffällig, ein Jus-Student mit Manieren, der den ganzen Tag liest und noch nicht einmal mit seinem Anwalt Marcus Januschke über die Horror-Tat, die ihm vorgeworfen wird, gesprochen hat.
So konnten FBI-Beamte den Österreicher aufstöbern

Etwas Licht in die Causa brachten Recherchen der Zeitschrift News im Umfeld der Opferfamilie in Strasshof an der Nordbahn: Demnach war die gelernte pharmazeutische Angestellte Sabine W. (44) eine alles kontrollierende „Übermutter“, die ihren Sohn mit Aufmerksamkeit und Liebe in ein wahres Gefängnis gesperrt hatte.
Die Frau, die sehr zurückgezogen lebte und dringend psychologische Hilfe gebraucht hätte, verbot dem Twen sogar die Freundin, die sich entnervt von dem Jus-Studenten trennte.

Zuletzt soll es Anzeichen gegeben haben, dass Stefan einen erneuten Ausbruch 
aus der „Mama-Haft“ gewagt habe – allerdings nicht real, sondern vorerst nur im Internet. Doch auch das dürfte Sabine W. nicht gepasst haben. Verbot sie ihm auch hier jeden Kontakt bzw. entzündete sich darob der tödliche Streit?

Denn nach der Tat flog der 22-Jährige in die USA und konnte dort von den FBI-Beamten geortet werden, weil sie von österreichischen Zielfahndern den Tipp bekamen, dass Stefan W. bei einer Spiele-Messe im Raum Portland auftauchen könnte. Und tatsächlich führte der Hinweis zum Verdächtigen, der am Abend nach dem Gamer-Treff in einem Hostel festgenommen wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

R. Kopt

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