Piranha-Babys im Haus des Meeres

Wien

Piranha-Babys im Haus des Meeres

Das Wiener Haus des Meeres freut sich über Piranha-Nachwuchs. Schon zwei Zentimeter lang und richtige Halbstarke seien die Jungfische, hieß es. Dabei ist die Nachzucht bei der Fischart eher selten.

Das Brutpflegeverhalten kann bei den Fischen öfter beobachtet werden, allerdings bedeutet das noch keine Garantie für Nachwuchs. Diesmal gelang es dem Aqua Terra Zoo die Eier abzufischen und zu erbrüten. So können die Kleinen nun von den Besuchern bestaunt werden.

Ganz im Gegensatz zu ihrem Ruf sind Piranhas keine brutalen Killerfische, wie das Haus des Meeres mitteilte. Es handle sich sogar um äußerst schreckhafte Tiere, die sich vor fensterputzenden Pflegern fürchten. Nur die Jungtiere interessieren sich noch neugierig für in das Becken tauchende Gliedmaßen, in der Hoffnung, dass sie gefüttert werden. Auch wenn über ihre Scheu nicht vergessen werden darf, dass es sich trotz allem um Raubfische handelt, die mit einem sehr scharfen Gebiss ausgestattet sind, so der Zoo. Auch untereinander pflegten sie einen sehr rauen Umgangston, bei dem schon mal Bisswunden oder Flossenverletzungen vorkommen können.
 

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