Tausende bei Demo gegen Kürzungen

Familiensparpaket

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Tausende bei Demo gegen Kürzungen

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Vor mehreren tausenden Demonstranten hat die Vorsitzende der HochschülerInnenschaft (ÖH), Sigrid Maurer (Grüne und Alternatrive StudentInnen, GRAS), am Donnerstag weitere Proteste gegen die Kürzung der Familienbeihilfe und Einsparungen im Hochschulbereich angekündigt. "Ja, wir leisten Widerstand!" rief sie den Demo-Teilnehmern - die ÖH sprach von 30.000, die Polizei von 5.000 Teilnehmern - bei der Schlusskundgebung neben dem für Familie zuständigen Familienministerium zu.

Diashow Tausende Studenten bei Demos in Österreich
Tausende Studenten bei Demos

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Harsche Kritik

  Maurer betonte in ihrer Rede, dass es bei dem Protestmarsch, zu dem neben den Studentenvertretern auch Gewerkschaften und NGOs aufgerufen haben, nicht nur um die Interessen der Studenten gehe. Man gehe auch für Alleinerzieherinnen, Familien und Pflegebedürftige auf die Straße. "Wir sind heute da, weil die Regierung nicht in der Lage ist, ein soziales Budget auf die Reihe zu kriegen!" Harsche Kritik übte Maurer an Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V). Diese "erdreistet sich" zusätzlich zu den Kürzungen der Familienbeihilfe die Studienbeihilfen zu kürzen und über eine Gesetzesänderung zu verhindern, dass Studenten wegen Studienzeitverzögerungen vor Gericht ziehen können.

   Kritik am Budget kam bei der Schlusskundgebung auch von der Bundesjugendvertretung, diese sei im Zuge der Budgeterstellung "kein einziges Mal" angehört worden. Eine Vertreterin der Plattform Alleinerziehender (ÖPA) warnte, "die von den Familien gemachten Pläne zur Ausbildung ihrer Kinder werden von der Regierung derzeit völlig über den Haufen geworfen". Die Gewerkschaftsjugend warf Finanzminister Josef Pröll (V) überhaupt vor, er wolle gerade jene Menschen, die bildungsfern genannt werden, nun endgültig von der Bildung fernhalten.

Lauter Protestzug

  Der Protestzug war zuvor zwei Stunden lang mit einem Konzert aus Trillerpfeifen, Vuvuzelas und Tröten quer durch die Innere Stadt gezogen. Auf ihren Transparenten forderten Studenten etwa "Weg mit dem Master, her mit dem Zaster", "Der Bildung geht's mies, her mit dem Kies" oder "Human statt Kapital". Andere haben die Hoffnung auf bessere Budgetierung der Hochschulen und schon aufgegeben und kündigten an: "In meinem nächsten Leben werd ich Tunnel".

 

Auf der nächsten Seite der Demo-Tag im Live-Ticker zum Nachlesen!

 

Autor: (gü, knd)
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