FPÖ-Hofer meint

"Aufruhr-Kunde ist nicht automatisch Kellernazi"

Die Freiheitlichen geben den Grünen in Sachen Aufruhr-Versand keine Ruhe. Vor zwei Tagen hatte Generalsekretär Harald Vilimsky behauptet, nicht nur blaue sondern auch ein grüner Funktionär aus dem Burgenland hätte beim rechtsradikalen Versandhaus Produkte bestellt. Nun bittet FPÖ-Vizeparteichef Norbert Hofer - er stammt aus dem Burgenland - die burgenländischen Grünen um ein "offenes und ehrliches Wort" dazu.

"Wie die Erde vom Mars"
Hofer konkretisiert nun die freiheitliche Behauptung: Es sei ein grüner Gemeinderat aus dem Südburgenland gewesen, der die Bestellung getätigt hat. Dieser Mann sei allerdings, so Hofer, "so weit vom Nationalsozialismus entfernt wie die Erde vom Mars". Er fordert die Grünen auf klarzustellen, dass eine Bestellung beim Aufruhr-Versand nicht automatisch bedeute, dass es sich beim Kunden um einen "Kellernazi" handle.

Außerdem wünscht sich der blaue Vizeparteichef, dass der Grüne Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger die ominösen Bestelllisten "endlich vollständig" veröffentlicht, "damit sich die Betroffenen rechtfertigen können". Hofer zufolge ist der Gemeinderat bereits von Landessprecher Josko Vlasich ins Gebet genommen worden.

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