FPÖ-Politiker empört mit FB-Posting über Flüchtlinge

Umstrittene Aussagen

FPÖ-Politiker empört mit FB-Posting über Flüchtlinge

Der Schwechater Gemeinderat und Bezirksparteichef Wolfgang Zistler (FPÖ) ist längst kein Unbekannter mehr. Regelmäßig polarisiert der Freiheitliche mit umstrittenen Aussagen und pointierten Facebook-Postings. So forderte Zistler etwa 2016, Kinderschänder mit Ziegelsteinen zu kastrieren.

"Maximalpigmentierte Kulturbereicherer"
Dieses Mal empört der FPÖ-Politiker mit einem Posting über Flüchtlinge. Einen Artikel über den Anstieg von Asylwerbern in Italien kommentierte Zistler wie folgt: „Jetzt kommen noch die maximalpigmentierten Kulturbereicherer aus Afrika zu, die von den NGOs und Schleppern per Wassertaxi herangekarrt werden. Unsere Frauen wird man bald im Keller schützen müssen, wenn die Grenzen nicht schnellstens geschlossen werden.“

Die Empörung im Netz war groß, die SPÖ fordert nun sogar Konsequenzen. "Wir, seitens des SPÖ-Klubs, werden diese wiederkehrenden Ausbrüche der verbalen Art bei der nächsten Gemeinderatssitzung  thematisieren“, so Bürgermeisterin Karin Baier gegenüber der NÖN.

Zisteler selbst hat sein Posting mittlerweile etwas entschärft und den Teil mit den im Keller zu schützenden Frauen entfernt. „Das war mir dann selbst zu allgemein und hat mir nicht gefallen. Man kann ja nicht jeden als Vergewaltiger bezeichnen und in einen Topf werfen“, so der FPÖ-Politiker gegenüber der NÖN. Bei seiner primären Aussage will der Politiker allerdings bleiben. Es seien schon 2015 zu viele Flüchtlinge nach Österreich gekommen. Noch einmal so viele Menschen würde das Land nicht verkraften, so der Freiheitliche.

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