04. Februar 2012 13:24
Es war nur mehr eine Formalität: Weil er schon so lange im Parlament saß, hätte Heinz-Christian Strache das „Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern“ umgehängt werden sollen.
Juden-Vergleich. Doch dann kam sich der FPÖ-Chef wieder einmal selbst in die Quere: Am umstrittenen Burschenschafterball vergangene Woche hatte er sich und seine Kameraden als „neue Juden“ bezeichnet und die lautstarke Demonstration gegen den Ball der Ewiggestrigen mit der „Reichskristallnacht“ (dem Novemberpogrom der Nazis 1938) verglichen.
In diesem Augenblick schlug die Stunde eines Mannes, den das Land schon fast vergessen hätte: Bundespräsident Heinz Fischer, der seine zweite Amtszeit bisher eher zurückhaltend angelegt hatte, verweigerte Strache den Orden.
Für Fischer hatte der FPÖ-Chef alle Grenzen des politischen Anstands überschritten, der Präsident stellte die Ordensverleihung zurück – vorerst „vorläufig“.
Orden bleibt im Schrank
Im ÖSTERREICH-Gespräch nimmt Fischer zu seiner Verweigerung Stellung und stellt klar, dass es dabei bleibt. Es gebe „keinen Grund, daran etwas zu ändern“. Soll heißen: Strache wird aus Fischers Händen nie einen Orden entgegennehmen dürfen.
Fischer: "Kein Grund etwas daran zu ändern"
ÖSTERREICH: Warum haben Sie FPÖ-Chef Strache das Goldene Verdienstzeichen nicht verliehen?
Heinz Fischer: Weil es gegenüber den Toten der Novemberpogrome der NS-Zeit, aber auch gegenüber der überwältigenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung nicht zumutbar wäre, dass jemand mit einem der höchsten Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet wird, der in der demokratischen Zweiten Republik Demonstrationen gegen einen Ball (der übrigens ausgerechnet an einem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz anberaumt wurde) mit den Novemberpogromen der Nationalsozialisten – in welcher Form auch immer – in Verbindung bringt.
ÖSTERREICH: Unter welchen Umständen können Sie sich vorstellen, einer späteren Verleihung zuzustimmen?
Fischer: Die Aussendung der Präsidentschaftskanzlei nach Bekanntwerden der Äußerungen Straches lautete, dass die beantragte Verleihung eines hohen Ehrenzeichens der Republik „zurückgestellt“ wurde. Nachdem inzwischen feststeht, dass die Demonstrationen gegen den WKR-Ball tatsächlich und unbestritten mit den Novemberpogromen der Nationalsozialisten in Zusammenhang gebracht wurden, ist jeder Grund weggefallen, an dieser Entscheidung etwas zu ändern.
ÖSTERREICH: Soll sich Strache für die Äußerungen entschuldigen?
Fischer: Das hat Klubobmann Strache selbst zu entscheiden.
ÖSTERREICH: Welche Reaktionen haben Sie wahrgenommen?
Fischer: Die schriftlichen, mündlichen, telefonischen und persönlichen Reaktionen waren mehr als 90 % eindrucksvollerweise positiv.
ÖSTERREICH: Würden Sie Herrn Strache nach diesen Äußerungen in einer möglichen künftigen Bundesregierung angeloben?
Fischer: Es gibt das klare Prinzip von mir, über die Zusammensetzung einer nach den nächsten Nationalratswahlen zu bildenden Bundesregierung keine vorzeitigen Aussagen zu machen. Daran halte ich selbstverständlich fest.
Ich darf sie an ihren "Ausrutscher" im Parlament erinnern?
Einem untadeligen Staatsmann, welcher sie vorgeben zu sein, hätte dieses niemals und unter keinen Umständen passieren dürfen!
Für sie gilt: Wer im Glashaus sitzt.......
Sollte Strache bei der nächsten Wahl als Sieger hervorgehen, schaue ich mir an, wie der Herr Fischer eine demokratische Mehrheit zu ignorieren gedenkt.
und die Montags-Schlagzeile
....Fischer ist auch am Wochenbeginn nicht bereit den Orden an Strache zu übergeben
und dann die Dienstags-Schlagzeile
....Fischer bleibt bei seiner starren Haltung-kein Orden für Strache
und am Mittwoch
.....
Das dumme Volk muss unterhalten werden
Grad der hats notwendig den Moralapostel zu spielen! KOTZ
mit an nassen fetzen gehört er aus dem amt gejagt
Niemand von den Trägern hat wirklich Großartiges vollbracht.
Ich pfeiff auf die Politik- ob rot,blau,grün,orange,schwarz oder auch demnächst sicher rosa...is ganz egal wer regiert..das sagen MUSS das Volk haben und nicht eine dämliche Partei ...eine Monarchie wärs..weil schlimmer als mit unseren Politikern kanns eh nicht werden ;)
widerlichen Vergleich den Wirtschaftsstandort Österreich geschadet hat-
Dem gehören Eselsohren aufgesetzt und kein Orden umgehängt!
Bravo Herr Präsident!
Bravo:-)))
alter erfolgloser Parteisoldat, gehts dir noch gut?
Ich glaub nicht, dir gehts doch nur ums anpatzen und Hauptsache du schreibst und bist beschäftigt, denn mit eigenständigem Denken ist es bei dir nicht weit her!
Die Eintragung einer Verrückten auf einer FB Seite genügt um sofort wieder deine "Kampagne FPÖ" zu reiten, aber einen BP Fischer verteidigst du bis aufs Letzte, beschönigst und bestärkst seinen SH Ruf im Parlament vor den österr. Nationalräten, ja du hast in ganz sicher auch gewählt.
Sag kommst du dir mit diesem gestörten Rechtsempfinden nicht mehr als verblödet vor?
Oder verfasst du nur dir vorgegebene und aufgetragene Postings!
Na, so war er, so ist er und so wird er bleiben, uns kleiner Schlecksi:-))
LG. Chili
links linker koffer
War ja voraus zu sehen des er Faymännchen unterstützen muss wenn die Umfragen im Keller sind. Was sind das für Leute die heut zu Tage in der Republik das Sagen haben. Kreisky würde denen den Marsch blasen.
Als ordentlicher Österreicher sage ich, daß sich der Fischer den Orden an seinen Allerwertesten pinnen soll!
Wenn er ihn nicht beim scheixxen stört.....
Das dürfte ja seine Hauptbeschäftigung sein!