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Handy am Steuer: 140.000 bestraft

Wiener am schlimmsten

Handy am Steuer: 140.000 bestraft

Es gilt als ganz große Ursache für Verkehrsunfälle: Die Österreicher sind beim Thema Handy im Auto weiter undiszipliniert. Insgesamt 137.554 Mal musste die Exekutive im Jahr 2013 Autofahrer wegen Telefonierens am Steuer bestrafen.

Strafrahmen geht derzeit bis zu 72 Euro
Als Organmandat stehen darauf 50 Euro – kommt es zu einer Anzeige, sind 72 € fällig. Am schlimmsten sind die Wiener mit mehr als 30.000 Strafen unterwegs – gefolgt von den Steirern.

Dies ergab eine parlamentarische Anfrage des Grünen Verkehrssprechers Georg Willi an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.

Für Willi ist klar: Handytelefonieren ohne Freisprecheinrichtung muss zurückgedrängt werden. Denn die Lenker seien mit Handy so stark abgelenkt, als wären sie mit 0,8 Promille Alkohol im Blut unterwegs. Deshalb sollen auch schärfere Strafen her:

■ Höhere Strafen. Es gelte, die Strafen empfindlich anzuheben: Während in Österreich bis zu 72 € zu zahlen sind, seien es in Griechenland 100, in Italien 148 und in Spanien gleich 200 Euro. „Wir sollten uns Spanien annähern“, so Willi.

■ Vormerkdelikt: Zudem müsse Telefonieren am Steuer Vormerkdelikt werden. Soll heißen: Nach dreimaligem Erwischen wäre der Führerschein für eine Zeit weg.

■ Freisprecheinrichtung. Drittens: Neuwagen sollten verpflichtend mit Freisprecheinrichtungen ausgestattet werden: Dies habe Mikl-Leitner bisher allerdings abgelehnt, so Willi. (G. Schröder)

Das Ranking der Länder: Hier gab es die meisten Strafen

  • Wien 30.790
  • Steiermark 27.031
  • Niederösterreich 21.387
  • Oberösterreich 16.607
  • Kärnten 13.803
  • Tirol 12.219
  • Salzburg 7.840
  • Vorarlberg 5.381
  • Burgenland 2.496
  • Gesamt 137.554
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