Kapellari äußert Zuversicht bei Kirchenkrise

Nur mit gutem Willen

© APA/BARBARA GINDL

Kapellari äußert Zuversicht bei Kirchenkrise

Dazu müsse der neue Linzer Weihbischof Gerhard Wagner ebenso beitragen wie die Dechanten von Linz, sagte er am Mittwoch im "ZiB 2"-Interview. Kapellari räumte ein, dass bei der Ernennung Wagners "einiges am Anfang schief gelaufen ist".

Keine Rücknahme der päpstlichen Entscheidung
Mit einer Rücknahme der Entscheidung Papst Benedikts XVI. rechnet Kapellari nicht. Er hält sich derzeit in Rom auf und hat nach einer Generalaudienz mit dem Papst gesprochen. Dieser wisse von den Problemen - und er vertraue darauf, dass "die Bischöfe Österreichs zusammenhalten und dass ihre Führungskompetenz ausreichen wird, um die Probleme abzubauen".

Ein Geben und Nehmen
Kapellari geht davon aus, dass "wenn man sich etwas Zeit gibt und das Augenmaß zurückgewinnen möchte, das auch gelingen wird". Jetzt müsse Wagner seine Bischofskollegen um Vertrauen bitten - und "es muss ihm auch Vertrauen gegeben werden", erinnerte Kapellari daran, dass "Bischöfe zuletzt vom Papst ernannt" werden.

Angesichts der Aussagen Wagners und des Feldkircher Bischofs Elmar Fischer, dass Homosexualität heilbar sei, appellierte Kapellari dafür, "intelligent und sorgsam mit diesem Thema und den Menschen, die dahinter stehen", umzugehen.

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