Molterer rechnet mit Abkühlung der heimischen Konjunktur

Unter 2 Prozent

© Lukas Beck

Molterer rechnet mit Abkühlung der heimischen Konjunktur

Nach dem besonders guten ersten Quartal seien das zweite und dritte Quartal "nicht so gut gelaufen". "Die Zeichen stehen nicht nach oben. Ich erwarte eher, dass wir neuerlich eine Revision nach unten haben werden", sagte Molterer am Rande des EU-Finanzministertreffens am Samstag in Nizza.

Österreich müsse "noch mehr als bisher" tun, um seinen Wachstumsvorsprung zu halten und dürfe diese nicht durch falsche Entscheidungen gefährden, betonte der Finanzminister. Er hoffe, dass das Szenario der Europäischen Zentralbank zutrifft, die für 2009 eine Trendwende erwartet.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) geht in seiner letzten Prognose von Juni für 2008 von einem Wachstum von 2,3 Prozent aus, das Institut für höhere Studien (IHS) von 2,2 Prozent. Im zweiten Quartal ist die heimische Wirtschaft um 0,4 Prozent zu Vorquartal gewachsen, nach plus 0,6 Prozent im ersten Jahresviertel. Damit lag die Konjunktur nach wie vor deutlich besser als in der gesamten Eurozone, wo die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um 0,2 Prozent schrumpfte. Für 2009 haben die beiden Institute ihre Erwartungen nach unten revidiert und gehen nun von einem Wirtschaftswachstum von 1,4 bzw. 1,9 Prozent aus.

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