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OeNB-Chefs müssen doch auf Luxusautos verzichten

Nach heftiger Kritik

© BMW

OeNB-Chefs müssen doch auf Luxusautos verzichten

Der politische Druck gepaart mit einem Aufschrei in der Bevölkerung hat jetztdoch Wirkung gezeigt. Nationalbank-Direktor Peter Zöller und sein Kollege, Vize-Gouverneur Wolfgang Duchatczek, müssen ihre nagelneuen und sündteuren Luxus-Dienstwagen wohl zurückgeben.

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) will von der Bundesbeschaffungsbehörde prüfen lassen, ob die Leasingverträge aufgelöst und die beiden Edelwagen zurückgegeben werden können. Wie ÖSTERREICH berichtete hätten die beiden Autos – ein BMW und ein Mercedes – wegen der teuren Sonderausstattung – jeweils rund 130.000 Euro gekostet. Vor allem Finanzminister Josef Pröll hatte heftige Kritik an den beiden opulenten Autoeinkäufen geübt. Zöller und Duchatczek müssen künftig wohl kleinere Brötchen backen. Sie sollen statt der Luxuskarossen jetzt kleinere und vor allem günstigere Dienstwagen bekommen.

OeNB fährt wie der Bund
Die Nationalbank zeigte sich in einer Aussendung auch für die Zukunft einsichtig und kündigte an, sich an der Dienstwagen-Regelung des Bundes orientieren zu wollen. „Allen Verantwortlichen in der OeNB ist bewusst, dass ihre Arbeit stets, besonders aber in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, unter dem Grundsatz von Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit stehen muss“, so die Banker.

Claus Reidl, der Vorsitzende des OeNB-Generalrats, hatte noch vor wenigen Tagen ein wenig anders argumentiert. Raidl hatte die Anschaffung der beiden 130.000 Euro teuren Wagen als „dem üblichen Standard entsprechend“ verteidigt.

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