Heinz Fischer

© Reuters

"ÖVP tat nichts gegen Geisterwahl"

ÖSTERREICH: Es droht eine geringe Wahlbeteiligung. Wie wollen Sie das jetzt noch verhindern?

Heinz Fischer: Das kann man nicht am letzten Tag verhindern, aber wir sind ja auch nicht erst jetzt fleißig geworden. Wir waren in ganz Österreich unterwegs und alles, was man als Präsident tun kann, um den Österreichern ein faires Angebot zu machen, habe ich getan.

Österreich: Hier am Viktor-Adler-Markt in Favoriten kommen viele auf Sie zu, die Sie schon von früheren Besuchen kennen. Offenbar sind Sie hier nicht nur im Wahlkampf unterwegs?

Fischer: Richtig. Und in Vorarlberg und in Tirol und in allen Bezirken Österreichs bin ich nicht nur vor einer Wahl unterwegs gewesen, sondern während meiner gesamten Präsidentschaft.

Österreich: Gerade Wien-Favoriten wird auch stark von der FPÖ beackert. Was sagen Sie Wählern, die oft aus Protest FPÖ wählen?

Fischer: Ich habe hier am Viktor-Adler-Markt noch niemanden getroffen, der sich als FPÖ-nahe geoutet hat. Es war eine unglaublich herzliche, vertraute Atmosphäre. Viele haben gesagt, dass sie mich auch von früheren Besuchen her kennen. Und sollte die Wahlbeteiligung wirklich niedrig sein, hat das andere Ursachen als meine Wahlwerbung.

Österreich: Die wäre?

Fischer: Dass eine große Partei nicht kandidiert und sich auch nicht bemüht, zur Wahlbeteiligung etwas beizutragen.

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