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ÖVP will jetzt den

Nach Zitter-Wahl

ÖVP will jetzt den "Neustart"

Großen Jubel gab es in der ÖVP-Zentrale bei der ersten Hochrechnung nicht: Die Partei liegt mit weniger als 24 % unter allen Erwartungen, hat in der Steiermark, in Vorarlberg und in Wien echt desaströse Ergebnisse zu verdauen – und wurde in Wahrheit nur von ihren vier starken Landeshauptleuten gerettet:

  • Günther Platter schaffte ein Plus in Tirol.
  • Wilfried Haslauer steigerte sich in Salzburg um 2 % auf tolle 31 %.
  • Josef Pühringer rettete ein schon verloren geglaubtes Oberösterreich.
  • Und Erwin Pröll bewahrte die ÖVP in Niederösterreich mit stabilen 30 % vor dem Fall auf Platz 3.

VP stellt Bedingungen für Neuauflage der Koalition
Die matten Ergebnisse versetzten der ÖVP schon nach der ersten Hochrechnung in der Parteizentrale einen kräftigen Schock. In ersten Stellungnahmen ließen Generalsekretär Rauch und VP-Chef Spindelegger durchblicken, dass eine Neuauflage der Großen Koalition nur „unter neuen Vorzeichen und mit neuen Personen“ denkbar sei. Spindi zu ÖSTERREICH: „Das Gefühl, dass Rot-Schwarz eine ausgemachte Sache sei, täuscht!“

Und Rauch donnerte in die Mikros: „More Of The Same wird es nicht geben.“

Diashow Wahlfeier der ÖVP in Wien

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger mit Sohn Patrick

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll.

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger mit Gattin Margit und Sohn Patrick

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger mit Gattin Margit (2.v.l.) und die Ministerinnen Maria Fekter (r.) und Beatrix Karl (3.v.r.)

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger mit Gattin Margit und Sohn Patrick

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger

Wahlfeier der ÖVP in Wien

Michael Spindelegger

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Liebäugelt ÖVP mit Koalition ÖVP/FPÖ/Stronach?
Als Erste sprachen sich die VP-Landeshauptleute Haslauer und Wallner gegen eine Fortführung der Großen Koalition aus. Nur NÖ-Chef Pröll, der Wahl-Retter, hielt dagegen: „Die stabile Zweier-Koalition soll bleiben!“
 

ÖVP-General: "Es gibt kein More Of The Same"

ÖSTERREICH: Ist das eine sehr schmerzvolle Niederlage für die ÖVP?
RAUCH: Nicht nur für die ÖVP – beide Regierungsparteien haben verloren. Das ist ein Denkzettel für die gesamte Regierung. Diese Regierung hat mit Kanzler Faymann eine nicht optimale Führungsperson. Da wird man sehr ernsthaft nachdenken müssen, wie man in Zukunft weiterregiert.

ÖSTERREICH: Was hat bei der ÖVP nicht funktioniert?
RAUCH: Wir hatten mit Michael Spindelegger einen hervorragenden Spitzenkandidaten. Unsere Mobilisierung ist gut gelungen, aber die Stimmung für die Regierung war insgesamt leider schlecht.

ÖSTERREICH: Wird die Große Koalition fortgesetzt?
RAUCH: Es braucht in der Regierung jetzt dringend einen Reformbedarf. Eines kann ich sagen: Ein reines „More Of The Same“ wird es nicht geben. Klar ist, dass die Große Koalition mit Faymann als Kanzler nicht optimal funktioniert hat. Dass beide Regierungspartner gleich viel verloren haben, ist ja unübersehbar.

ÖSTERREICH: Gehen Sie wieder in eine Koalition mit der SPÖ und mit Faymann?
RAUCH: Eine neue Regierung wird eine neue Mannschaft brauchen – und einen wirklichen Neubeginn. So sollte man nicht weitermachen.

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