Sensation: Freispruch für Graf Ali

Mensdorff-Prozess

Sensation: Freispruch für Graf Ali

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Richter Stefan Apostol brachte die Krux beim Geldwäsche-Prozess gegen Alfons Mensdorff-Pouilly auf den Punkt: „Die Art und Weise, wie Sie mit Millionen jongliert und diese im Geldkuvert transportiert haben, ist moralisch bedenklich. Ob Sie sich in den Spiegel schauen können, müssen Sie mit sich selbst ausmachen.“ Für eine Verurteilung wegen Geldwäsche von 12,6 Millionen Euro reichten die Beweise nicht. Waffenlobbyist „Graf Ali“ wurde freigesprochen.

Diashow Alfons Mensdorff vor Gericht

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff-Pouilly erwartet das Gerichtsurteil

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Kronzeuge Cliff sagt per Video aus

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Kronzeuge Cliff sagt per Video aus

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Kronzeuge Cliff sagt per Video aus

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Kronzeuge Cliff sagt per Video aus

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

Im Geldwäsche-Prozess gegen den Rüstungslobbyisten Alfons Mensdorff-Pouilly und den mitangeklagten Kurt D. stand am Dienstag eine spannende Befragung bevor. Der Steuer- und Finanzberater Mark Cliff sagte per Video-Konferenz aus. Er galt als Kronzeuge der Anklage. Cliff hatte gegenüber den britischen Behörden über Machenschaften des Rüstungskonzerns BAE Systems ausgepackt

Alfons Mensdorff vor Gericht

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Richter: „Die Suppe war zu dünn für Verurteilung“
Nur zwei Monate bedingt wegen Beweismittelfälschung blieben von der Anklage übrig. Mensdorff hätten bis zu fünf Jahre Haft gedroht.

„Die Suppe war zu dünn“, analysierte Richter Apostol. Eine bittere Niederlage für Staatsanwalt Michael Radasztics. Er hat legte ­Berufung ein. „Der Grundsatz ,Im Zweifel für den Angeklagten‘ bekommt bei Ihnen eine neue Dimension“, meinte der Richter.

Keine Geldwäsche. Für Justiz-Insider war der Freispruch keine Überraschung. Denn die Anklage wegen Geldwäsche stand vom Start weg auf wackeligen Beinen. Viele wichtige Zeugen waren bereits verstorben. Die geladenen Manager von BAE Systems folgten der ­gerichtlichen Vorladung nicht. Kein leichtes Projekt für die Staatsanwaltschaft, „Graf Ali“ hinter Gitter zu bringen. Obwohl bewiesen werden konnte, dass Hunderttausende Euro in Briefkuverts verschoben wurden. Unter dem Codewort „Katalina“ war das Geld im Büro von „Graf Ali“ abholbar. Aber ob es sich dabei um Bestechungsgelder handelte, konnte nicht nachgewiesen werden.

Statt einer Verurteilung gab es eine Moralpredigt
Die größte Hürde für die Staatsanwaltschaft war, „Graf Ali“ nachzuweisen, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Diese Tat ist die Voraussetzung für das Delikt der Geldwäsche. Daran scheiterte die Justiz.

Auch wenn Richter Apostol „Graf Ali“ nicht verurteilen konnte, eine Moralpredigt hielt er ihm trotzdem. „Das Verfahren hat einen special smell, den Sie nicht mehr loswerden“, meinte Apostol. „Graf Ali“ hörte dem Richter aufmerksam zu; ob er sich die Vorwürfe zu Herzen nimmt, war nicht zu erkennen.

 

» Die Sache stinkt, sie stinkt sehr«
Selten noch hat ein Richter ­einen Freispruch so lange begründet. „Graf Ali“ bekam eine moralische Standpauke zu hören. Hier die besten Statements des Richters:

Über den Freispruch: „Ich bin nicht blind, ich kann hören und sehen, dass die Sache stinkt, sie stinkt sehr, aber nicht genug für eine Verurteilung. Bei Ihnen bekommt der Grundsatz ,Im Zweifel für den Angeklagten‘ eine neue Dimension. Aber eine Verurteilung ist auf Basis dieser Beweise nicht möglich.“

Über Bestechung: „Sind Sie korrupt? Das ist durchaus möglich. Haben Sie mit Bestechungen zu tun? Das kann auch sein. Bei BAE Systems war zwar von ,Drittzahlungen‘ die Rede gewesen, aber einen Beweis, dass es Bestechungsgelder sind, haben wir nicht.“

Über das Glück des Grafen: „Herr Mensdorff-Pouilly, Sie hatten Glück. Sie hatten Glück, dass die Briten nicht gekommen sind. Sie hatten Glück, dass das Verfahren in Großbritannien eingestellt wurde. Sie hatten Glück, dass sich Beweise nicht erhärten haben lassen. Sonst hätte die Sache ganz anders ausgesehen.“

Über die Rolle der Staatsanwaltschaft. „Der Staatsanwalt ist in einer schlechten Position, man könnte einen Schlussstrich ziehen, nach dem Motto: Aus Topfen kann man keine Butter mehr machen.“



 

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Autor: Ida Metzger
Seiten: 12
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