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Sozialjahr wird aus dem Kriegsopfertopf gezahlt

Umschichtung

Sozialjahr wird aus dem Kriegsopfertopf gezahlt

Die Kosten für die Förderung des freiwilligen Sozialjahrs werden durch Umschichtungen aus der Kriegsopferversorgung gedeckt. Sozialminister Erwin Buchinger wird im Ministerrat am Mittwoch den Vorschlag einbringen. Es geht um ein Volumen von rund 800.000 Euro, damit sollten die Kosten bis Ende 2008 abgedeckt sein.

Kosten bleiben beim Sozialministerium
Seit letztem Jahr bekommen Jugendliche, die das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren, zusätzlich zu einem Taschengeld von 168 Euro eine Förderung von monatlich 150 Euro. Das Taschengeld zahlt die Trägerorganisation, die Förderung wird vom Sozialministerium finanziert. Zuletzt hatte sich zwischen Sozial-, Familien und Finanzministerium ein Streit um die 150 Euro Sonderförderung entsponnen, weil sie Ende August auslief.

Buchinger sah die Zuständigkeit beim Familienministerium, da es sich um einen Ersatz für die Familienbeihilfe, die die Jugendlichen während des Einsatzjahres nicht erhalten, handelt. Buchinger plädierte für den Griff in den Familienlastenausgleichsfonds. Schließlich sagte er im August eine Umschichtung eigener Ressortmittel zu.

Für das Freiwillige Soziale Jahr können sich Männer und Frauen ab 18 Jahren melden. Etwa 85 Prozent der Teilnehmer - vorwiegend junge Frauen - sind Maturanten oder Absolventen einer dreijährigen berufsbildenden Fachschule, die sich Praxis für den Sozialbereich aneignen, ein Wartejahr sinnvoll überbrücken oder sich beruflich orientieren wollen.

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