Strache:

FP-Offensive

Strache: "Ich will regieren"

Gestern unterbrach FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nur kurz den traditionellen blauen Montag, um bei einer Pressekonferenz zu verkünden, was er ÖSTERREICH bereits kurz nach dem blauen Wahltriumph am Sonntag ­gesagt hatte: „Wir sind nicht aufzuhalten.“ Strache und sein Mastermind, FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, schwelgen nach dem historischen Sieg der FPÖ in der Steiermark – sie verdreifachte sich fast – bereits in weiteren Triumphträumen.

Strache telefoniert mit Niessl und plant Coup
Gestern am frühen Nachmittag rief niemand Geringerer als Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Hans Niessl Strache an. Niessl will verhindern, dass eine Koalition aus ÖVP, FPÖ und Liste Burgenland gegen ihn regiert, und bot Strache offenbar eine ernst gemeinte rot-blaue Koalition an. Genau nach Straches Geschmack. Der Ober-Blaue will schließlich regieren.

Strache will Rot-Blau, dann Regierung stürzen
Sollte Rot-Blau im Burgenland klappen, wäre das der erste Schritt für Straches vermeintliche Rehabilitierung. Danach will sich die FPÖ voll auf die zwei nächsten Landtagswahlen konzentrieren.

FPÖ will in Wien über 30 %. In Oberösterreich – dort wird im September gewählt – möchte Strache die Roten von Platz zwei verdrängen. Dann startet der „Marsch auf Wien“. Bei der Landtagswahl im Oktober möchte Strache „über 30 Prozent“ schaffen. Dann hofft er auf ein Platzen der rot-schwarzen Bundes­regierung und will im Bund Nummer eins werden.

Isabelle Daniel

Interview: HC Strache: »Unser ­Siegeszug geht erst los«

FPÖ-Chef Strache über seine Ziele und seine Attacken auf die Regierung.

ÖSTERREICH: Sie haben gesagt, Sie seien „nicht aufzuhalten“. Glauben Sie das wirklich?
Heinz-Christian Strache: Ja. Rot und Schwarz können versuchen, uns zu bremsen und weiter auszugrenzen. Aber sie können uns nicht stoppen. Unser Siegeszug geht erst los. Jetzt ist die Zeit reif für einen Bürgermeister Strache in Wien.

ÖSTERREICH: Sie wollen unbedingt regieren?
Strache: Wir haben das historisch beste Wahlergebnis erreicht, trotzdem wollen die Verlierer weitermachen. In Wien können wir klar über 30 % schaffen. Wenn uns nicht unsoziale Verlierer weiter ausgrenzen, wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

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