Wikileaks: Schüssel war nicht erreichbar

Kuriose Details enthüllt

Wikileaks: Schüssel war nicht erreichbar

Es gibt kein innenpolitisches Thema, ob wichtig oder nicht, das die US-Diplomaten in Wien nicht nach Washington melden. Oft sind auch kuriose Details in den ­US-Depeschen versteckt.

  • Kein Anschluss bei Schüssel: Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel kommt bei den Amis meist sehr gut weg. Besonders sein „exzellentes Englisch“ begeistert. Dass er 2004 EU-Kommissionspräsident werden will, wird eher nebenbei erwähnt. Dafür ärgern sich die US-Boys, dass sie Schüssel nach Büroschluss nicht persönlich erreichen können. Im Unterschied zu anderen internationalen Spitzenpolitikern gab Schüssel seine Handynummer nicht her.
  • Scharfschützengewehre: Dafür ärgern sich die USA über die Lieferung von Scharfschützengewehren der Firma Steyr Mannlicher in den Iran, die später im Irak gegen US-Soldaten eingesetzt wurden. Außenamts-Generalsekretär Johannes Kyrle musste sich 2005 eine geharnischte US-Standpauke anhören.
  • „The late Jörg Haider“: US-Botschaften in aller Welt zitieren den verstorbenen FPÖ/ BZÖ-Chef und stellen seine Parteien als Ausgabe der ultrakonservativen Tea Party dar. Die Beschreibung, Haider sei kein redlicher Mann, ist harmlos.
  • 50 Jahre Österreich: Das Jubiläum ist eine lange Depesche wert: Es solle doch bitte jemand Hochrangiger aus den USA dabei mitfeiern.
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