Die Wahlkampfstrategie der FPÖ

Politik-Insider

Die Wahlkampfstrategie der FPÖ

Derzeit läuft es für die FPÖ – über lange Zeit Nummer 1 – in den Umfragen mehr schlecht als recht. Trotzdem scheint die FPÖ-Spitze momentan ungewohnt gelassen.

Das hängt wohl auch mit dem blauen Wahlkampfchef Herbert Kickl zusammen. Der FPÖ-Generalsekretär will schließlich erst einen möglichst späten Wahlkampfstart für FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. Dieser solle derzeit eher mit unpolitischen Aktionen auffallen, als bereits in den Wahlkampfring gegen SPÖ-Kanz­ler Christian Kern und VP-Herausforderer Sebastian Kurz zu treten.

Duell. Ab Anfang September soll dann die blaue Wahlkampfmaschinerie voll anlaufen. Dabei soll es angeblich „keine weiteren Zuspitzungen beim Flüchtlingsthema geben“, behaup­tet ein FPÖ-Insider. Vielmehr will Strache offenbar in die Breite gehen und versuchen, SPÖ-affine Wähler mit sozialpolitischen Forderungen zu locken und die Abwanderung der blauen Wähler hin zu Kurz zu stoppen, indem er ihn zeitweise „als unseren besten Mann in der Regierung zu Tode umarmt“, kündigt ein FPÖ-Stratege an.

Die FPÖ will jedenfalls keinen Dreikampf, sondern ein „Duell Strache gegen Kurz“. Ob das gelingt?

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