Keine Manipulation bei

Tonband-Mitschnitt

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Keine Manipulation bei "Schwein"-Sager van Staas

Die Ermittlungen der Innsbrucker Staatsanwaltschaft gegen den Publizisten Markus Wilhelm rund um den angeblichen "Schwein-Sager" von Ex-LH Herwig van Staa (V) sind teilweise eingestellt worden, bestätigte der Leitende Staatsanwalt Rudolf Koll am Donnerstag. Es seien keine ausreichenden Beweise gefunden worden, dass der Tonband-Mitschnitt von Van Staas Rede, in der er den ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer als Schwein bezeichnet haben soll, manipuliert wurde.

Ehrenbeleidigungsklage aufrecht
Die Anklage gegen Wilhelm wegen Ehrenbeleidigung bzw. dem Vergehen der üblen Nachrede stehe allerdings noch, sagte Koll. Es werde mit Sicherheit zu einem Prozess kommen. Als Zeuge wird dann höchstwahrscheinlich auch Van Staa, mittlerweile Landtagspräsident, erscheinen müssen. Wilhelm hatte den Tonbandmitschnitt mit Van Staas "Schwein-Sager" auf seiner Homepage www.dietiwag.at veröffentlicht. Vertreter der Tiroler ÖVP bezeichneten das Band als manipuliert, Van Staa habe "Schweigen" gesagt und zeigten Wilhelm wegen Fälschung von Beweismitteln an.

Van Staa hatte die Vorwürfe immer entschieden zurückgewiesen. Der Inhalt der behaupteten Aussage stimme überhaupt nicht mit der Rede überein. "Ich kann nur sagen, es ist ein Ausdruck, der mir fremd ist", hatte er versichert.

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