Das sagt Österreich

Wolfgang Fellner

Das sagt Österreich

Die ersten 100 Tage der Regierung „Faymann 2“ sind in den Umfragen ­alles andere als eine Erfolgsgeschichte:

  • Nur noch 22 % der Österreicher sind mit ihrer Regierung zufrieden.
  • Immer deutlicher wird die FPÖ zur Nummer 1.

Die Erklärung ist simpel: Die Regierung ist seit ihrem Zweit-Start viel zu sehr in der Defensive.
Sie zehrt sich an – nicht von ihr (sondern von der FPÖ) verschuldeten – Problemen wie der Hypo auf setzt viel zu wenig Offensive auf Reformen. Vor allem die Kleinverdiener und die Jungen fühlen sich im Stich gelassen.

Gleichzeitig werden die positiven Reformen – etwa Gratis-Zahnspangen – viel zu wenig kommuniziert. Man hat den Eindruck, wir werden vom Pleiten-Pech-und-Pannen-Verein regiert. Dabei ist unser Land besser als die Stimmung – wir sind in vielem Nr. 1 in Europa.

Regiert uns ein Pleiten-Pech-Pannen-Verein?
Der Kanzler kommuniziert die Erfolgs-Story von Österreich viel zu wenig, der Vizekanzler neigt im neuen Amt zur Panik.

Im Regierungsteam verdienen nur Außenminister Kurz (von Dubai bis Ukraine fehlerlos), Kulturminister Ostermayer (der die Burg in Rekordzeit sanierte), Innen­ministerin Mikl-Leitner (für ihre Polizeireform) und Verkehrsministerin Bures ein „Sehr gut“.

Jetzt muss die Regierung bei der Hypo, aber auch bei der Steuerreform endlich in die Offensive – sonst wird es bei der EU-Wahl vom Wähler kräf­tige Watschen geben …

Autor: Wolfgang Fellner
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