Das sagt Österreich

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Die Art, wie Österreich mit seinen Flüchtlingen umgeht, ist beschämend. Mehr als 1.400 von ihnen sind in Traiskirchen in eine überfüllte und weitgehend kaputte Kaserne gepfercht – monatelang hatten über 100 Kinder hier weder Eltern noch Schule.

Die Bundesländer, die zur Aufnahme verpflichtet wären, schieben Flüchtlinge und Kinder wie heiße Kartoffeln hin und her.

Jetzt reißt Innenministerin Mikl-Leitner zu Recht die Geduld. Sie hat angekündigt, den Ländern Container (und nicht wie in einem Kleinstformat fälschlich berichtet: Zeltlager) aufzustellen, um die unhaltbaren Zustände in Traiskirchen zu lösen.

Der Vorschlag ist bei Weitem nicht so absurd, wie er klingt: Die Container sind deutlich moderner als die kaputte Kaserne in Traiskirchen.

Aber sinnvoller wäre es, die Flüchtlinge endlich in kleineren Zahlen im ganzen Land zu integrieren. Und vor allem den Kindern eine Zukunft und Integration zu bieten.

Gestern hat der erste Schultag für 48 bisher vergessene Asyl-Kinder stattgefunden. Er war eine Reaktion der Innenministerin auf die von ÖSTERREICH aufgezeigten Missstände. Die neue Schule für die allein lebenden Asyl-Kinder ist ein Riesen-Erfolg. Es wäre so einfach, diese Kinder zu integrieren – wenn man nur will.

Autor: Wolfgang Fellner
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