Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: US-Aufmarsch im Irak: 90 weitere Militärberater unterstützen Irakarmee gegen iSIS-Milizen

Die USA verstärken die Zahl ihrer Militärberater im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS im Irak. Wie das Pentagon am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, sollten 90 weitere Soldaten in Bagdad eintreffen. Bereits vor einigen Tagen seien 40 Soldaten ins Land gekommen. US-Präsident Barack Obama hatte vergangene Woche bis zu 300 zusätzliche Berater versprochen. Sie sollen vor allem prüfen, ob die irakischen Streitkräfte in der Lage sind, die vorrückenden sunnitischen ISIS-Kämpfer aufzuhalten. Obama schloss auch gezielte Luftschläge gegen die Islamistenmiliz nicht aus. US-Außenminister John Kerry rief Regierungschef Nuri al-Maliki auf, eine Regierung zu bilden, der neben Schiiten auch Sunniten und Kurden angehören. ISIS ist seit zwei Wochen im Irak auf dem Vormarsch Richtung Bagdad und hat bereits weite Teile im Norden und Westen des Landes unter ihre Kontrolle gebracht.

Laut einer neuen NBC/WSJ-Umfrage sind 71 % der Amerikaner nun der Ansicht, dass der Irakkrieg die Opfer nicht Wert war.

 

3:05 Uhr: Amerika im Fußball-Taumel: Feiertag für Schlager gegen Deutschland gefordert

Viele Amerikaner werden das "Match des Jahrzehntes" inmitten des größten Soccer-Hypes, der die USA jemals erfasste, an Schreibtischen und Fabrikshallen verpassen. USA gegen Deutschland beginnt um 12 Uhr an der Ostküste, schon morgens um 9 Uhr an der Westküste. Fans forderten nun in einer Petition an das White House die spontane Schaffung eines nationalen Feiertages für den Spiel-Donnerstag.

Damit bliebe dem Volk, so der Petitionstext, erspart, "sich zu langen Mittagessen davonzustehlen oder gleich ganz krank zu melden..." Die Petition wurde online gleich von 10.000 Menschen unterschrieben. 

 

2:10 Uhr: Neue Eskalation in Nahost: Israel greift nach Raketenbeschuss Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Luftwaffe hat als Reaktion auf Beschuss aus dem Gazastreifen Angriffe in dem Gebiet am Mittelmeer geflogen. Ein Kampfflugzeug habe am Dienstagabend unter anderem fünf versteckte Raketenabschussvorrichtungen im Norden des Gazastreifens und ein Gebäude, in dem Waffen hergestellt würden, im Süden des Gebiets bombardiert, teilte ein Sprecher der israelischen Armee mit.

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Proteste im Gazastreifen

Zuvor waren demnach fünf Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert worden. Zwei seien abgefangen worden, zwei weitere seien noch im Gazastreifen explodiert und die letzte habe unbewohntes Gelände getroffen.

 

1:05 Uhr: Justin Bieber nach wilder Paparazzi-Verfolgungsjagd in Verkehrsunfall verwickelt

Fotografen hatten Dienstagnachmittag den schwarzen "Escalade" mit dem Popstar drinnen verfolgt. Biebers Wagen versuchte laut Augenzeugen mit rasender Fahrt durch Beverly Hills den Paparazzi zu entkommen, als er mit einem ausparkenden BMW kollidierte, so TMZ.

Es gab zum Glück nur Blechschaden. Bieber sprang aus dem Unglückswagen und wechselte in ein anderes Vehikel, das den Unfallort sofort verließ.

 

0:30 Uhr: Venezuelas Ex-Präsident Velasquez gestorben

Venezuelas Ex-Präsident Ramon Jose Velasquez ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 97 Jahren, wie der Oppositionspolitiker Henry Ramos Allup im Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte. Velasquez war 1993 vom Kongress zum Staatschef gewählt worden, nachdem sein Amtsvorgänger Carlos Andres Perez wegen Veruntreuung des Amtes enthoben worden war. Er übte das Amt bis allerdings nur bis 1994 aus. Der Journalist, Anwalt und Historiker war in den 50ern während seines Kampfes gegen die Diktatur in seinem Land mehrfach inhaftiert worden. Nach dem Übergang zur Demokratie übernahm Velasquez außer dem Präsidentenamt noch mehrere weitere politische Ämter.  

 

23:30 Uhr: US-Regierung: Zum Tod verurteilte Christin im Sudan weiter auf freiem Fuß

Die im Sudan zum Tode verurteilte und am Montag freigelassene Christin ist nach Angaben der US-Regierung weiterhin auf freiem Fuß. Die 26-jährige Meriam Jahia Ibrahim Ischag und ihre Familie seien am Flughafen von den Behörden mehrere Stunden lang befragt worden, erklärte Außenamtssprecherin Marie Harf am Dienstag in Washington. Sei seien aber anders als berichtet nicht festgenommen worden. "Die sudanesische Regierung hat uns versichert, dass sie in Sicherheit sind", sagte Harf.

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Christin weiter in Freiheit

Die US-Regierung stehe in direktem Kontakt mit den sudanesischen Behörden, um eine sichere und schnelle Ausreise der Familie zu gewährleisten. Über den derzeitigen Aufenthaltsort des Paares und ihrer beiden kleinen Kinder, darunter ein im Gefängnis geborenes Baby, machte die Ministeriumssprecherin keine Angaben.

 

23:20 Uhr: Todesdrama in Hollywood: Ehemann von Model, das mit Leonardo DiCaprio und Adrian Grenier flirtete, erschoss sich

Model Katie Cleary, die in der NBC-Serie "Deal or no Deal" spielte, hatte im Mai am Rande des Filmfestes in Cannes heftig mit DiCaprio und "Entourage"-Star Grenier bei Partys geflirtet. In einem Foto ist DiCaprio zu sehen, wie er sie auf die Wange küsst. Der Ehemann der kurvigen Brünetten, Geschäftsmann Andrew Stern (†40), hatte zuletzt über "Eheprobleme" geklagt. 

 

Jetzt nahm das Drama offenbar eine tragische Wende: Stern jagte sich bei einem Selbstmord eine Kugel in den Kopf, berichtete der Promidienst TMZ.

 

23:05 Uhr: George Clooney und Channing Tatum beide in Streifen "Hail Caesar"

Die Besetzung um Hollywoodstar George Clooney (52) in dem geplanten Coen-Brüder-Film "Hail Caesar!" wächst weiter an. Wie das Branchenblatt "Hollywood Reporter" am Dienstag berichtet, sollen auch Channing Tatum (34), Tilda Swinton (53) und Ralph Fiennes (51) in der Komödie mitspielen.

George Clooney © Reuters

George Clooney spielt mit Star-Ensemble

Josh Brolin (46) ist bereits an Bord. Ethan und Joel Coen liefern das Skript und führen Regie. Der im Hollywood der 1950er-Jahre angesiedelte Film nach wahren Gegebenheiten dreht sich um den Studiomitarbeiter Eddie Mannix (Clooney), der als Fixer den Job hatte, den Ruf von Stars zu schützen und für die Studios Probleme aus der Welt zu schaffen.  

 

23:00 Uhr: Wieder Tornado-Alarm im Mittleren Westen: Twister bedrohten Indianapolis 

Die Serie an Unwettern in den Mid-West-Bundesstaaten reißt nicht ab: Dienstagnachmittag wurden neue Tornados nahe der Millionen-Metropole Indianapolis (US-Staat Indiana) gemeldet. Zwei Twister wurden gesichtet, einer zerstörte drei Häuser, so erste Reports über schwere Schäden.

Augenzeugen berichteten auf Twitter über eine große "Zone der Zerstörung". 

 

22:55 Uhr: Neuer Skandal an der US-Mexiko-Grenze: Massengräber entdeckt 

In einem Friedhof in der Texas-Stadt Falfurrias 120 Kilometer nördlich der Grenze wurden Leichen von Immigranten in ummarkierten Gräbern gefunden. Die Toten wurden von Studenten zweier Universitäten bei Recherchen über Todesfälle unter US-Einwanderern entdeckt.

Die Leichen waren teils eingewickelt in Plastikeinkaufstaschen. In dem Friedhof wurden bereits 2013 110 nicht identifizierte Tote ausgegraben. Enthüllt ist bisher: Grenzbehörden übergaben aufgefundene Todesopfer einem örtlichen Bestattungsunternehmen, das die Leichen dann in Massengräbern entsorgte.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

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