AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland

Koalition einig

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AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland

Im monatelangen Streit um die Verlängerung der Laufzeiten für die 17 deutschen Atomkraftwerke hat sich die deutsche Koalition nach Angaben aus Regierungskreisen in einem Kernpunkt geeinigt. Wie am Sonntagabend aus Regierungskreisen am Rande des Atomgipfels im Kanzleramt verlautete, soll es für die Atomkraftwerke eine gestaffelte Laufzeitverlängerung geben. Die Meiler sollten dazu je nach Alter in zwei Gruppen unterteilt werden. Konkrete Jahreszahlen zu den Laufzeiten wurden zunächst nicht bekannt. Weiter hieß es, auch die Gespräche über einen Beitrag der Industrie zur Förderung der erneuerbaren Energien kämen gut voran.

Des Weiteren verständigte sich die Spitzenrunde im Kanzleramt darauf, die geplante Brennelementesteuer von 2,3 Milliarden Euro jährlich nur befristet zu erheben. Ergänzt werden soll sie durch einen "Sonderbeitrag" der Atomindustrie, auf den sich die Konzerne vertraglich festlegen sollen.

Im Kanzleramt beraten seit dem Vormittag die zuständigen Fachminister mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Seit dem Nachmittag nehmen auch die Partei- und die Fraktionschefs von Union und FDP teil.

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