Putsch abgewendet

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Militär-Putsch gegen Erdogan gescheitert

„Es war ein brennend heißer Tag. Ich kam erschöpft um 18 Uhr von der Arbeit“, berichtet Yalçın Göktaş (30) für ÖSTERREICH aus Istanbul. „Plötzlich fiel der Strom aus, und mein Bruder rief: ,KRIEG!‘ Ich fragte: ,Welcher Krieg? Syrien? Irak?‘ Er sagte: ‚Unser Land! Die Türkei! Ein Militär-Putsch!‘“ Die Details:

Alle Details zum Putsch-
Drama in der Türkei

  • Freitag, 21 Uhr: Erste Meldungen über Jets im Tiefflug kursieren. Über Istanbul kreisen Hubschrauber.
  • Freitag, 22 Uhr: Es heißt, Teile des Militärs hätten einen Putschversuch begonnen. „Dieser Versuch wird nicht erlaubt werden“, sagt Ministerpräsident Binali Yildirim, die Hintermänner „werden den höchsten Preis bezahlen“.
  • Freitag, 22.30 Uhr: Die putschenden Streitkräfte melden, sie hätten „die Macht in der Türkei vollständig übernommen“.
  • Freitag, 23 Uhr: Sie besetzen den Atatürk-Flughafen.
  • Samstag, 0 Uhr: Staatspräsident Erdogan ruft das Volk zu öffentlichen Versammlungen gegen den Putsch auf – per live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk.
  • Samstag, 0 Uhr: Über Istanbul fliegen Kampfjets. Panzer rollen durch die Straßen.
  • Samstag, 0 Uhr: Die Putschisten verhängen eine Ausgangssperre im ganzen Land.
  • Samstag, 0.05 Uhr: Sie ziehen vom Atatürk-Flughafen wieder ab, nachdem Demonstranten eingedrungen sind.

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Demonstranten attackieren Soldaten in Istanbul

  • Samstag, 1 Uhr: Auf CNN Türk macht Erdogan Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen verantwortlich. Der dementiert.
  • Samstag, 1.30 Uhr: Erste Anführer des Putschversuchs werden festgenommen.
  • Samstag, 2 Uhr: Yildirim sagt: „Die Situation ist weitgehend unter Kontrolle.“
  • Samstag, 3 Uhr: Soldaten dringen beim Sender CNN Türk in Istanbul ein, die Sendung wird eingestellt. Schüsse und laute Tumulte sind zu hören.
  • Samstag, 3 Uhr: Erdogan tritt auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul auf. Er kündigt an, das Militär zu „säubern“.

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  • Samstag, 10 Uhr: Sicherheitskräfte befreien Armeechef ­Hulusi Akar aus der Gewalt von Putschisten. Politiker erklären, der Putsch sei gescheitert.
  • Samstag, 12.40 Uhr: Putschisten kapern im Marinestützpunkt Gölcük ein Kriegsschiff.
  • Samstag, 13.30 Uhr: Jetzt werden Massaker von Erdogan-Fans bekannt: Ein Soldat wird laut Daily Mirror vom Mob öffentlich enthauptet.

1. Bilanz des Schreckens: 265 Menschenleben sind zu beklagen, 2.839 Militärs wurden festgenommen, 3.000 Richter abgesetzt. Die Kämpfe gehen weiter.

Augenzeuge Yalcin Göktas berichtet aus Istanbul

Für Österreicher, die sich im Land befinden, richtete das Außenministerium in Wien eine Krisen-Hotline ein: 0043-1-90115-4411

Video zum Thema Militär-Putsch gegen Erdogan
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Der LIVE-Ticker zum Nachlesen

22:33
 

Flaggenparaden und Hupkonzerte als Siegesfeier am Tag danach

Exakt 24 Stunden nach dem Beginn des Putschversuchs von Teilen des türkischen Militärs hat heute, Samstag, Abend gegen 22 Uhr Ortszeit in den Straßen Istanbuls ein konzertierte Aktion zur Feier des Siegs über die Putschisten begonnen.

20:42
 

Gülen: Putschversuch möglicherweise inszeniert

Der in den USA lebende türkische Geistliche Fethullah Gülen hält es für möglich, dass der Putschversuch inszeniert war. Er forderte am Samstag die Bevölkerung der Türkei auf, eine militärische Intervention nicht in einem positiven Licht zu beurteilen. Eine Demokratie könne durch militärisches Vorgehen nicht erreicht werden, sagte er.

20:24
 

Erdogan bringt Todesstrafe ins Spiel

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bringt die Einführung der Todesstrafe ins Spiel. Über das Thema könnte im Parlament gesprochen werden, sagte er am Samstag vor Anhängern in Istanbul. Aus der Menge waren Forderungen zu hören, die Putschisten mit dem Tod zu bestrafen.

20:02
 

Erdogan fordert von Obama Auslieferung oder Festnahme Gülens

Erdogan wandte sich mit seiner Forderung direkt an US-Präsident Barack Obama. Wenn die USA und die Türkei tatsächlich strategische Partner seien, müsse Obama handeln, sagte der türkische Präsident bei einer Ansprache vor Anhängern in Istanbul.

19:54
 

Putschisten hatten bereits über 100 Posten verteilt

Die Putschisten in der Türkei haben nach Angaben aus Regierungskreisen bereits mehr als 100 Posten in der geplanten Militärjunta an Mitstreiter vergeben gehabt. "Die Listen umfassten mehr als 100 Namen", sagte ein Regierungsmitarbeiter, der anonym bleiben wollte, am Samstag. "Sie hätten Militärgouverneure für jeden Distrikt ernannt und die Chefs aller staatlichen Stellen ersetzt."

19:05
 

AUA und Lufthansa fliegen am Sonntag wieder

Nachdem sich die Lage in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch vom Samstagabend langsam wieder beruhigt, nehmen auch die Fluggesellschaften den normalen Flugbetrieb wieder auf. Die AUA führt am morgigen Sonntag, wie geplant, zwei Hin- und Rückflüge nach bzw. aus Antalya durch. Die Lufthansa fliegt auch wieder nach Istanbul.

18:35
 

Kommandant der Zweiten Armee verhaftet

Die türkischen Behörden haben einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge den Oberbefehlshabenden der Zweiten Armee. General Adem Huduti verhaftet. Er ist der bisher höchstrangige Soldat, der nach dem Putschversuch festgenommen wurde. Die Zweite Armee hat ihr Hauptquartier in Malatya und ist für das Grenzgebiet zu Syrien, dem Irak und dem Iran verantwortlich.

18:26
 

1.200 Erdogan-Anhänger bei erneuter Demonstration in Wien

Nach der nächtlichen Demonstration sind Anhänger des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Samstagnachmittag in Wien erneut auf die Straße gegangen: Circa 1.200 Teilnehmer zogen vom Christian-Broda-Platz zum Heldenplatz. Die Kundgebung verlief laut Polizei friedlich - allerdings demolierten Teilnehmer auf der Mariahilfer Straße den Schanigarten eines kurdischen Lokals.

16:53
 

US-Einsätze gegen IS wegen Luftraumsperre gestoppt

16:47
 

Bulgarien schickt 230 Soldaten an Grenze zur Türkei

Bulgarien hat wegen des Putschversuchs im Nachbarland Türkei vorsorglich 230 Soldaten an die türkische Grenze geschickt. Der Schutz der bulgarischen EU-Außengrenze zur Türkei sei verstärkt worden, obwohl es keine Anzeichen für einen möglichen Flüchtlingszustrom gegeben habe.

16:36
 

Türkisches Parlament kommt nach Putschversuch in Ankara zusammen

Nach dem Putschversuch ist die türkische Nationalversammlung im beschädigten Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Ankara zu einer Sondersitzung zusammengekommen. Die Abgeordneten verharrten in einem Moment der Stille, bevor die Nationalhymne abgespielt wurde, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim betrat unter dem Applaus der Abgeordneten den Sitzungssaal.

16:15
 

Merkel fordert rechtsstaatlichen Umgang mit Putschisten

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Putschversuch in der Türkei scharf verurteilt und ein Ende des Blutvergießens gefordert. Zugleich rief sie die türkische Regierung zu einem rechtsstaatlichen Umgang mit den Putschisten auf.

16:09
 

Türkei riegelte NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik ab

Wie das US-Konsulat mitteilte, wurde die Energieversorgung unterbrochen, der Zugang zur Basis und auch das Verlassen des Stützpunktes wurden aus Sicherheitsgründen untersagt.

15:58
 

Türkei kritisiert USA wegen Exil für Gülen

Ein Land, dass den "Führer des Parallelstaates" beherberge, könne nicht als Freund der Türkei betrachtet werden, sagte Ministerpräsident Binali Yildirim. Die Türkei habe bereits ein Auslieferungsbegehren für Gülen an die USA gerichtet.

15:46
 

Auch 10 Staatsrats-Mitglieder festgenommen

In Ankara sind zehn Mitglieder des türkischen Staatsrats, eines der obersten Gerichte in der Türkei, festgenommen worden. Ihnen werde Unterstützung des Putsches vorgeworfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

15:19
 

USA fordern Infos über Prediger Fethullah Gülen

US-Außenminister John Kerry forderte die Türkei auf, Erkenntnisse über den in den USA ansässigen islamischen Prediger Fethullah Gülen mit den US-Diensten zu teilen. Erdogan hatte Anhänger Gülens für den Putschversuch verantwortlich gemacht; dieser wies die Vorwürfe zurück. "Wir rechnen damit, dass hinsichtlich Herrn Gülen Fragen aufkommen werden", sagte Kerry, der am Freitagabend mit seinem türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu telefonierte. "Wir haben keinerlei Ersuchen bezogen auf Herrn Gülen bekommen."

14:58
 

Deutsche Urlauber bleiben

Die großen deutschen Reisekonzerne holen nach dem Putschversuch Badeurlauber nicht zurück in die Heimat. Die Lage in den Urlaubsressorts sei ruhig und es gebe nur sehr wenige Gäste, die vorzeitig abreisen wollten, sagten Sprecher der Marktführer Thomas Cook ("Öger") und TUI.

14:44
 

Gerüchte: Hat Erdogan den Putsch selbst initiiert?

Angesichts der schlechten Vorbereitung und des raschen Sieges von Präsident Recep Tayyip Erdogan hält sich nun auch in den sozialen Medien des Landes hartnäckig das Gerücht, dieser selber habe die Aktion initiiert, um das Militär von Anhängern des Predigers Gülen zu säubern. Dazu passe auch die jüngste Entscheidung, mehrere Tausend Richter des Amtes zu entheben. Manche Gerichtsurteile hatten zuletzt noch die Macht Erdogans eingeschränkt. "Wir wissen nicht, ob er das angezündet hat, aber es nutzt ihm jetzt", vermerkt ein AKP-Kritiker. Einig sind sich aber alle, dass die Putschisten in der Bevölkerung keine Unterstützung hatten.

14:20
 

Fast 3.000 Richter abgesetzt

Nach dem Putschversuch in der Türkei sind laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 2.745 Richter abgesetzt worden. Zudem seien fünf Mitglieder des Hohen Rats der Richter und Staatsanwälte in Ankara vom Dienst entbunden, meldete Anadolu am Samstag. Gegen sie liefen Ermittlungen, hieß es zur Begründung.

13:57
 

Video: Chaos am Wiener Flughafen

Nach dem Putschversuch kam es auf dem Wiener Flughafen zu chaotischen Szenen.

Video zum Thema Nach Putschversuch: Chaos am Wiener Flughafen
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13:17
 

Erdogan: Putschversuch ist "Segen Gottes"

Dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan kommt der Putsch seinen eigenen Worten zufolge gar nicht ungelegn. "Im Sinne von 'alles hat auch etwas Gutes' ist dieser Aufstand, diese Bewegung letztendlich ein Segen Gottes. Warum ein Segen Gottes? Diese Bewegung ist eine, die als Anlass dazu dienen wird, dass unsere Streitkräfte, die vollkommen rein sein müssen, gesäubert werden."

13:09
 

Putschisten kaperten Kriegsschiff

Nach Angaben griechischer Militärs haben regierungsfeindliche Kräfte im türkischen Marinestützpunkt Gölcük eine Fregatte gekapert. Der türkische Flottenchef sei als Geisel genommen worden.

12:50
 

AUA holt heutige Flüge nach

Die AUA holt einen heute in aller Früh gestrichenen Flug von Wien nach Dalaman um 17.30 Uhr nach. So sollen dann auch die 135 dort vorerst festsitzenden AUA-Fluggäste noch heute zurückgeholt werden. Morgen, Sonntag, werden zwei Hin-und Rückflüge nach bzw. aus Antalya auch wieder wie ursprünglich geplant durchgeführt.

12:36
 

Air Berlin fliegt wieder nach Antalya

Nach dem Putschversuch in der Türkei hat Air Berlin (Niki) die Flüge in die Urlaubsregion Antalya wieder aufgenommen. "Wir haben uns dazu entschieden, die Flüge in die Türkei bis auf Weiteres durchzuführen", sagte ein Sprecher am Samstag. Die Airline beobachte die politische Lage und stehe in Kontakt mit den Behörden. Antalya ist das einzige Ziel, das die Air Berlin Group in der Türkei anfliegt.

12:06
 

Türkischer Militär-Helikopter in Griechenland gelandet

In Nordgriechenland sind die acht Insassen eines dort gelandeten türkischen Militär-Hubschraubers festgenommen worden, wie die griechische Polizeibehörde mitteilte. Sie haben laut den Behörden um politisches Asyl angesucht.

11:33
 

Viele Türkei-Flüge fallen aus

Heute fallen von insgesamt 39 Flugverbindungen zwischen Wien und der Türkei 12 aus. Wie es am Sonntag weitergeht ist vorerst offen. Ausfälle gibt es bei Verbindungen von bzw. nach Istanbul, Ankara, Antalya, Dalaman und Kayseri. Nicht betroffen sind vier weitere Ziele - Izimir, Trabzon, Bodrum und Istanbul-Sabiha Gökcen. Türkeiverbindungen bedienen ab Wien die Fluglinien AUA, Niki, Turkish, Sun Express, Pegasus und Onur Air.

Auch am Salzburger Airport sind Flüge von und nach Istanbul der Turkish Airlines ausgesetzt worden. Am Linzer Blue Danube Airport in Hörsching ist eine für 06.05 Uhr geplante Ankunft einer Niki-Maschine aus Antalya storniert worden. Für den späten Abend wird am Linzer Flughafen noch ein Flug von Niki erwartet, um jene Passagiere, die auf die ausgefallene Frühmaschine gebucht waren, nach Linz zu bringen. Der Flug ist für 23.45 Uhr angekündigt.

11:14
 

Meiste Reiseveranstalter stornieren oder buchen gratis um

Die allermeisten Reiseveranstalter buchen Türkeireisen, die heute oder morgen starten, kostenfrei um oder stornieren diese gratis, sagte eine Sprecherin des Verkehrsbüros. Wie es ab Montag mit kostenfreien Umbuchungs- oder Stornomöglichkeiten aussieht, bleibt vorerst noch abzuwarten.

11:09
 

Pro-Erdogan-Demo auch in WIen

Erdogan rief das Volk zu öffentlichen Versammlungen gegen die Putschisten auf. Dem kamen viele Anhänger nach: Menschen strömten in Massen auf die Straße und schwenkten türkische Fahnen. Auch in Wien gingen noch in der Nacht auf Samstag Tausende Erdogan-Anhänger auf die Straße.

erdop.jpg © APA

Foto: APA

10:25
 

AUA streicht heutige Flüge

Die AUA hat heute einen Charterflug von Wien nach Dalaman in der Türkei gestrichen. Damit findet auch der zugehörige Rückflug nicht statt - womit 135 AUA-Fluggäste am Urlauberflughafen an der südwestlichen türkischen Mittelmeerküste vorerst festsitzen. Ob morgen zwei Flüge nach Antalya und zurück stattfinden, bleibt vorerst offen. Die AUA-Mutter Lufthansa streicht heute alle 16 Türkei-Flüge.

10:21
 

Putschisten ergeben sich

Mehrere Gruppen von Putschisten haben sich Samstagmorgen auf der Bosporus-Brücke von Istanbul ergeben. Auch in Ankara haben sich 200 Putschisten ergeben, die sich im Hauptquartier der Streitkräfte in Ankara verschanzt hatten.

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Foto: Getty Images

10:19
 

Iran verurteilt Putschversuch

Der Iran hat den versuchten Putsch im Nachbarland Türkei verurteilt. "Wir unterstützen die vom türkischen Volk demokratisch gewählte Regierung und verurteilen den Putsch", sagte der Sprecher des iranischen Sicherheitsrats. Der Putsch werde auch im Laufe des Tages in einer von Präsident Hassan Ruhani einberufenen Krisensitzung des Sicherheitsrats weiter diskutiert.

09:50
 

Kern fordert "Dialog und Rechtsstaatlichkeit"

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern hat gefordert, dass in der Türkei "unverzüglich der Weg zurück zum Dialog und zur Rechtsstaatlichkeit beschritten" wird. In einem Statement auf seiner Facebookseite erklärte Kern weiter: "Meine Anteilnahme gilt den Familien der Toten".

09:20
 

90 Tote und 1.154 Verletzte

Während des Putschversuchs in der Türkei sind einem Medienbericht zufolge mindestens 90 Menschen getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, wurden zudem 1.154 Menschen verletzt. Zuvor war von mindestens 60 Toten die Rede gewesen.

08:55
 

Verhaftungswelle: Schon fast 1.600 Militärs festgenommen

Nach dem offenbar niedergeschlagenen Putschversuch in der Türkei sind Regierungskreisen zufolge inzwischen fast 1.600 mutmaßliche Beteiligte aus den Reihen der Streitkräfte festgenommen worden. Die Zahl liege mittlerweile bei 1.563, verlautete am Samstagmorgen. Fünf Generäle und 29 Oberste seien ihrer Posten enthoben worden.

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Foto: Reuters

08:49
 

08:44
 

Regierungskreise: 16 Putschisten in Ankara getötet

Bei einer Operation gegen Umstürzler am Hauptquartier der Gendarmerie in Ankara sind nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen 16 Putschisten getötet worden. Fast 250 Putschisten seien festgenommen worden, hieß es am Samstagmorgen aus Regierungskreisen. Das Hauptquartier der Gendarmerie sei "von Putschisten befreit" worden.

08:31
 

Kurz: - Österreicher sollen "sichere Orte nicht verlassen"

Außenminister Sebastian Kurz meinte, die Situation in der Türkei sei "nach wie vor sehr unübersichtlich". Er rufe die Österreicher in der Türkei "dazu auf, Häuser, Hotels oder sichere Orte nicht zu verlassen, bis sich die Situation entschärft hat", sagte Kurz.

08:16
 

Armeechef Akar befreit

Türkische Sicherheitskräfte haben laut einem Fernsehbericht den von Putschisten festgehaltenen Armeechef Hulusi Akar befreit. General Akar sei an einen sicheren Ort gebracht worden, berichtete der private Fernsehsender CNN-Türk am Samstagmorgen. Demnach fand die Befreiung nach dem Putschversuch von Teilen der Armee während eines Einsatzes am Luftwaffenstützpunkt Akinci nordwestlich der Hauptstadt Ankara statt.

08:07
 

Prediger Gülen bestreitet Verantwortung

Der islamische Prediger Fethullah Gülen hat den Umsturzversuch von Teilen des türkischen Militärs verurteilt und die Anschuldigungen des mit ihm verfeindeten Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen. Er habe in den vergangenen Jahrzehnten selbst mehrere Militärputsche in seinem Heimatland miterleben müssen, daher sei die Behauptung, er sei in den Staatsstreich verwickelt, "besonders beleidigend", erklärte der in den USA lebende Geistliche.

07:53
 

Flug aus Antalya nach Linz storniert, Abflug verspätet

Am Linzer Blue Danube Airport in Hörsching ist eine für 06.05 Uhr geplante Ankunft einer Niki-Maschine aus Antalya storniert worden. Ein Abflug in der Gegenrichtung wurde als "verspätet" und für 08.00 Uhr angezeigt. Dazu war laut Betriebsleiter eine Ersatzmaschine aus Wien angekündigt.

07:47
 

Luftangriff nahe des Präsidentenpalastes in Ankara

In der Nähe des Präsidentenpalastes in Ankara ist einem Medienbericht zufolge eine Bombe eingeschlagen. Das Geschoß sei von einem Kampfflugzeug über der türkischen Hauptstadt abgeworfen worden, berichtete der Fernsehsender NTV am Samstag.

Über dem Stadtteil Bestepe, in dem der Präsidentenpalast liegt, stieg dichter schwarzer Rauch auf. Erdogan hielt sich zum Zeitpunkt des Angriffes in Istanbul auf.

03:55
 

CNN Türk sendet wieder

Nach einer zeitweisen Besetzung durch Putschisten hat der Sender CNN Türk die Berichterstattung wieder aufgenommen. Soldaten waren in der Nacht zu Samstag in das Redaktionsgebäude in Istanbul eingedrungen, und hatten die Mitarbeiter dazu gezwungen, den Sender zu verlassen.

03:52
 

Erdogan: Prediger in US-Exil steckt hinter Putschversuch

Für den Putschversuch macht Erdogan den im US-Exil lebenden Prediger Fethullah Gülen verantwortlich. Und er kündigte Rache an: "Er wird einen hohen Preis dafür bezahlen."

03:48
 

120 Festnahmen

Mehr als 120 Putschisten seien laut dem türkischen Premierminister mittlerweile verhaftet worden.

03:39
 

Erdogans Hotel wurde von Putschisten beschossen

Erdogan erklärt, dass jenes Hotel, in dem er in Marmaris auf Urlaub war, von Putschisten beschossen wurde.

03:28
 

12 Tote bei Explosion im Parlament in Ankara

Bei der Explosion im Parlament in Ankara sollen zwölf Menschen ums Leben gekommen sein.

03:22
 

Präsident Erdogan gibt Pressekonferenz am Flugahfen in Istanbul

"Teile des Militärs wollen seit 40 Jahren einen Staat im Staat gründen." Der Aufstand sei ein Grund, nun in der Armee "aufzuräumen", so Erdogan.

03:14
 

Erdogan kündigt volle Härte gegen Putschisten an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach seiner Ankunft in Istanbul ein hartes Vorgehen gegen die Aufständischen angekündigt. Es habe den Versuch eines Aufstandes gegeben gegen die Solidarität und die Einheit des Landes, sagte Erdogan dem Sender Fox TV zufolge. Der Sender NTV zeigt Bilder des Präsidenten außerhalb des Flughafens, umgeben von Anhängern.

Erdogan versicherte, dass die an dem Aufstand beteiligten die nötige Antwort erhalten werden, unabhängig davon, aus welchen Institutionen sie stammten.

03:13
 

AUA und Air Berlin streichen Türkei-Flüge

Nach dem Putschversuch in der Türkei haben mehrere Fluggesellschaften ihre Türkei-Flüge gestrichen. "Wir werden bis morgen Mittag 12 Uhr alle Verbindungen von und in die Türkei streichen", sagte ein Sprecher der AUA-Mutter Lufthansa. Niki (Air Berlin) strich einen Flug nach Antalya, der um 4.35 Uhr in Wien abheben sollte, die AUA einen für 5.15 Uhr geplanten Flug nach Dalaman.

Auch die beiden Rückflüge, die um 10.40 Uhr (Niki, Antalya) und 11.10 Uhr (AUA, Dalaman) ankommen sollten, wurden gestrichen. Unklar war, wie viele Passagiere von der Streichung der insgesamt vier Urlauberflüge betroffen waren. Eingesetzt werden

03:11
 

Dutzende Putschisten festgenommen

In der Türkei verdichten sich die Anzeichen für einen Zusammenbruch des Putschversuchs gegen die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Rund 30 Soldaten übergaben am Taksim-Platz ihre Waffen an bewaffnete Polizisten, berichteten Augenzeugen. Der Sender NTV berichtete 50 Soldaten seien festgenommen worden. Auf Fernsehbildern waren Polizisten zu sehen, die Soldaten abführten.

Laut dem TV-Sender wurden 13 Soldaten bei dem Versuch festgenommen worden, ins Präsidialbüro in Ankara einzudringen.

03:10
 

Video zeigt die Explosion im türkischen Parlament in Istanbul

03:09
 

Geiselnahme in "Hürriyet"-Redaktion

In der Redaktion der Zeitung "Hürriyet" haben Soldanten Redakteure als Geiseln genommen. Ein Mitarbeiter twittert ein Bild der Geiselnahme:

03:04
 

Sechs Tote in Istanbul

Der Militärputsch in der Türkei hat nun auch zivile Opfer gefordert. Sechs Menschen seien in Istanbul durch Schüsse getötet und fast hundert verletzt worden, berichtete die Agentur DHA am Samstag. Sie seien in ein Krankenhaus auf der asiatischen Seite der Stadt eingeliefert worden. Laut Augenzeugen waren in der Nähe des Taksim-Platzes und am Atatürk-Flughafen zwei laute Explosionen zu hören.

03:01
 

Weitere Explosion in Istanbul

Auch am Atatürk-Flughafen in Istanbul soll es zu einer Explosion gekommen sein. Hier war Präsident Erdogan vor kurzem mit der Regierungsmaschine gelandet.

03:00
 

Das postet CNN Türk zur aktuellen Lage: Das Studio wurde gestürmt

02:54
 

Erdogan will in Kürze offizielles Statement abgeben

Laut seinem Sprecher Ibrahim Kalin wird Präsident Erdogan in Kürze ein Statement abgeben: „Der Präsident wird in den nächsten Stunden ein Statement zu dem Putschversuch abgeben. Er beaufsichtigt die anhaltenden Bemühungen direkt.” Kalin machte die Putschisten auch für die Explosion am Parlament in Ankara verantwortlich. „Indem sie das Parlament angegriffen haben, haben sie einen neuen Tiefstand erreicht. Diese Situation wird bald ein Ende finden.”

02:52
 

Schüsse im CNN-Studio

Die Lage ist unübersichtlich. CNN Türk sendet keine Bilder mehr, aber via Facebook posten die Redakteure Live-Videos aus dem Gebäude.

02:50
 

Jetzt stürmen auch Demonstranten CNN-Studio

Hunderte Demonstranten stürmen jetzt in das CNN-Studio und wollen es wieder vom Militär zurückerobern. Die Lage droht zu eskalieren.

02:46
 

CNN-Türk-Studio von Soldaten gestürmt

Soldaten sind mittlerweile in das Studio von CNN Türk eingedrungen und haben es geräumt. Die Live-Sendung wurde beendet.

02:44
 

Geiselnahme in "Hürriyet"-Redaktion

In der Redaktion der türkischen Zeitung "Hürriyet" ist es zu einer Geiselnahme gekommen.

02:39
 

Sechs Tote und hunderte Verletzte in Istanbul

Laut der Nachrichtenagentur DHA sind in Istanbul sechs Zivilisten durch Schüsse getötet und fast hundert verletzt worden.

02:33
 

Weitere Explosionen beim Parlament

Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll es zwei weitere Explosionen beim Parlament in Ankara gegeben haben

02:30
 

BREAKING NEWS

Das Militär hat soeben den Nachrichtensender CNN TÜRK gestürmt!

02:26
 

Premier Yildirm: "Lage weitgehend unter Kontrolle"

Nach dem Putschversuch des Militärs ist die Situation in der Türkei nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yildirim wieder "weitgehend unter Kontrolle". Yildirim sprach in der Nacht auf Samstag im Nachrichtensender NTV von einem "idiotischen" Versuch, der "zum Scheitern verurteilt" gewesen sei.

02:25
 

Erste Bilder des bombardierten Parlaments in Ankara

02:22
 

Erdogan in Istanbul gelandet

Die türkische Regierungsmaschine ist vor wenigen Minuten in Istanbul gelandet. An Bord soll sich Präsident Erdogan befinden.

02:18
 

300 Demonstranten vor türkischer Botschaft in Wien

Rund 300 Menschen demonstrieren derzeit vor der türkischen Botschaft in Wien gegen den Putsch:

02:15
 

Staatssender TRT wieder unter Regierungs-Kontrolle

Der türkische Staatssender TRT ist wieder auf Sendung. Er war zwischendurch unter der Kontrolle der Putschisten.

02:14
 

Premier warnt Putschisten

Der türkische Premierminister Yildirim hat im TV eine „letzte Warnung“ an die Putschisten ausgesprochen. Alle ihre Helikopter würden sofort abgeschossen. Über Ankara gelte ein Flugverbot.

02:07
 

Erdogan an "sicherem Ort" in der Türkei

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat nach Angaben aus dem Präsidialamt nicht das Land verlassen. "Der Präsident ist an einem sicheren Ort", hieß es aus dem Präsidialamt. "Er ist in der Türkei."

02:05
 

Zivilisten in Istanbul getötet

Zwei Zivilisten sollen durch Schüsse an der Bosporus-Brücke getötet worden sein.

01:58
 

Geheimdienst: "Putschversuch abgewendet"

Der türkische Geheimdienst MIT behauptet, dass der Putsch-Versuch "abgewendet" werden konnte.

01:53
 

Schwere Eplosion in Istanbul

Istanbul wurde indes um etwa 01.40 MESZ von einer schweren Explosion erschüttert. Der Hintergrund war zunächst unklar. Auch Stunden nach Beginn des Putschversuches waren in der Millionenmetropole noch Schüsse zu hören. Hubschrauber mit Suchscheinwerfern und ausgeschalteten Positionslichtern flogen im Tiefflug über die Stadt.

01:52
 

Hubschrauber feuerte auf Parlament in Ankara

Das Parlament in der türkischen Hauptstadt Ankara ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur in der Nacht auf Samstag von einer Bombe getroffen worden. Dem Sender Fox TV zufolge feuerte ein Hubschrauber auf das Gebäude.

01:43
 

BREAKING NEWS

Die Nachrichtenagentur AFP meldet, dass das türkische Parlament bombardiert wurde! Mehr Infos in Kürze

01:40
 

Regierungsnahe Nachrichtenagentur zeigt Bilder von Soldaten, die in Erdogans Amtssitz festgenommen wurden

01:36
 

USA bekräftigen Unterstützung für Regierung Erdogan

US-Präsident Barack Obama hat zur Unterstützung der demokratisch gewählten Regierung in der Türkei aufgerufen. Der Präsident rief alle Parteien auf, sich hinter die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan zu stellen, wie das Weiße Haus am Freitag (Ortszeit) erklärte.

01:25
 

Steckt abberufener Stabsoffizier hinter dem Putsch?

Die regierungsnahe Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dass ein kürzlich aus dem Generalstab abberufener Stabsoffizier den Putsch geplant habe. Es soll sich um Muharrem Köse handeln. Der entlassene Stabsoffizier soll im Generalstab die Funktion eines juristischen Beraters inne gehabt haben.

01:19
 

Vier Soldaten in Istanbul getötet?

Vier Soldaten - darunter ein Offizier - sollen in Istanbul "neutralisiert" worden sein, als sie versucht haben, den staatlichen Sender TRT zu stürmen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur.

01:13
 

Nun gibt es ein offizielles Statement des Weißen Hauses

01:12
 

Video soll zeigen, wie Helikopter auf Demonstranten schießt

01:08
 

17 Polizisten getötet

Eine regierungsnahe Agentur berichtet, dass 17 Polizisten bei einem Angriff der Putschisten auf das Hauptquartier der türkischen Spezialeinheit in Ankara getötet worden sind.

01:05
 

Die Lage eskaliert:Schüsse auf Demonstranten, Helikopter wurde abgeschossen

Ein Helikopter hat in Istanbul die Menschenmenge gefeuert. Ein türkischer Kampfjet soll in Ankara indessen einen Putschisten-Helikopter abgeschossen haben, meldet der türkische Sender NTV.

00:59
 

Premier Yildirim: "Einige Rädelsführer festgenommen"

Nach Angaben von Ministerpräsident Binali Yildirim sind einige Anführer des Putschversuchs festgenommen worden. "Einige Rädelsführer des Putsches sind festgenommen worden. Die Demokratie wird gewinnen", sagte Yildirim nach Angaben aus dem Präsidentenpalast. Die Verantwortlichen würden bestraft werden.

00:57
 

Video soll zeigen, wie Polizisten Soldaten festnehmen

00:52
 

CNN: Erdogan in Istanbul

Erdogan soll laut letzten Informationen von CNN in Istanbul sein.

00:52
 

Ein Video zeigt, wie Demonstranten mit Stöcken auf einen Panzer einschlagen

00:49
 

CNN Türk berichtet von Verletzten

00:48
 

Video zeigt Schüsse auf Demonstranten

00:45
 

Massendemonstrationen für Erdogan

Der US-Fernsehsender CNN International und die britische BBC zeigen Live-Bilder aus Istanbul: Menschen strömen in Massen auf die Straße und schwenken türkische Fahnen. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte das Volk in einem live übertragenen Telefonanruf beim Sender CNN Türk zu öffentlichen Versammlungen gegen die Putschisten aufgerufen.

00:43
 

Erdogan macht Prediger für Putsch verantwortlich

In einem Interview des Senders CNN Türk hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich gemacht. Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus betonte indes, die türkische Regierung habe weiter das Sagen.

00:42
 

Gefechte zwischen Militär und Polizei

In der türkischen Hauptstadt Ankara ist es in der Nacht auf Samstag zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Militär gekommen. Die Armee habe die Polizeidirektion beschossen, berichtete der Sender CNN Türk. Augenzeugen berichteten von Panzern in den Straßen der Hauptstadt.

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Gähnende Leere am Flughafen Atatürk

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Menschen wehren sich gegen den Militärputsch - mittlerweile wurde das Militär vom Flughafen vertrieben

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Atatürk-Flughafen: Demonstranten schlagen Militär in die Flucht

Nach der Besetzung des Atatürk-Flughafens in Istanbul durch das Militär am Freitag ist die Armee nach Angaben aus Präsidialkreisen wieder vom Gelände abgezogen. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, Demonstranten seien auf das Gelände des Atatürk-Flughafens eingedrungen.

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Video zeigt, wie Militärhubschrauber da Feuer über Ankara eröffnen

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00:04
 

Menschen portestieren offenbar trotz Ausgangssperre gegen den Putsch

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Militärhubschrauber eröffnet das Feuer über Ankara

Ein Militärhubschrauber hat in der Nacht auf Samstag Reuters-Reportern zufolge das Feuer über Ankara eröffnet. Im Gebäude des staatlichen Senders TRT gab es laut CNN Türk eine Explosion. Der Sender stellte seinen Betrieb ein.

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif äußerte sich via Twitter tief besorgt über die "Krise" in der Türkei. Stabilität, Demokratie und die Sicherheit der türkischen Bevölkerung seien vorrangig.

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Laut US-Sender: Erdogan flüchtet nach Deutschland und will Asyl

Der US-Sender MSNBC berichtet, dass der türkische Präsident offenbar auf dem Weg nach Deutschland sei, um dort um Asyl anzusuchen.

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Grün-Abgeordnete Aslan: Viele Menschen werden sterben

Die Grüne Nationalratsabgeordnete Berivan Aslan befürchtet eine gewaltsame Eskalation des Machtkampfs in der Türkei. "Auch wenn d(er) Putsch scheitert, werden viele Menschen sterben", teilte die kurdischstämmige Mandatarin in der Nacht auf Samstag auf Twitter mit. Sie bezog sich auf jüngste Aussagen von Präsident Recep Tayyip Erdogan, die sie als "Aufruf zur Eskalation" wertete.

Erdogan sei "überzeugt", dass der Putschversuch wieder beseitigt werde. "Möglich, weil er s(ein) eigenes Militär hat. Diese Nacht ist entscheidend", schrieb Aslan.

23:51
 

+++ Heftige Explosion in Ankara - Schüsse beim Generalstab +++

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Erdogan verurteilt Aufstand einer Minderheit in der Armee

Der türkische Präsident Rcep Tayyip Erdogan hat via Mobiltelefon im Sender CNN Türk von einem Putschversuch einer Minderheit innerhalb des Militärs gesprochen. Auf diesen werde die nötige Antwort gegeben. Zugleich rief er die Bevölkerung in der Nacht auf Samstag auf, auf die Straßen zu gehen, um ein Zeichen zu setzen.

Der Putsch werde nach den Worten Erdogans binnen kurzer Zeit niedergeschlagen sein. Die Verantwortlichen würden vor Gericht einen hohen Preis dafür zahlen, kündigte er an. Aus Kreisen des Präsidialamts hatte es zuvor geheißen Staatspräsident Erdogan werde sich in Kürze äußern.

Jene, die die türkische Demokratie angegriffen hätten, würden schnell vor Gericht gestellt, hieß es weiter. Der demokratische gewählte Präsident und die Regierung seien weiter an der Macht. Sie würde keinen Versuch akzeptieren, die Demokratie zu untergraben.

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Erdogan gab dem Fernsehen ein Interview via Facetime

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Erdogan spricht von Aufstand von kleinem Teil in der Armee

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US-Außenministerium ruft Amerikaner in der Türkei zu Wachsamkeit auf

Das amerikanische Außenministerium ruft US-Bürger in der Türkei zu verstärkter Wachsamkeit auf. Sie sollten Schutz suchen und das Haus nicht verlassen, schrieb das Ministerium am Freitagabend im Kurznachrichtendienst Twitter. Die US-Botschaft in Ankara habe bestätigt, dass Schüsse gefallen seien.

23:16
 

+++ Sender verkündet Ausgangssperre und Kriegsrecht in Türkei +++

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Ein weiteres Foto von Explosionen in Ankara

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+++ Facebook, Twitter und Youtube in Türkei eingeschränkt +++

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Die Sperre der Bosporus-Brücke sorgt für ein Verkehrschaos

23:00
 

+++ EILT: Explosionen am Polizeihauptquartier in Ankara +++

22:58
 

Soldaten umstellen AKP-Hauptquartier

Soldaten haben laut ersten Meldungen das Hauptquartier der Regierungspartei AKP umstellt. Noch ist unklar auf wessen Seite sie stehen - regierungstreu oder -feindlich.

22:53
 

Putschversuch © Getty

Quelle: Getty Images

22:45
 

Präsident Erdogan soll in Sicherheit sein

Im Militär-Hauptquartier in Ankara sind nach einem Bericht des Senders CNN Türk einige Geiseln genommen worden. In der Nähe des Polizei-Hauptquartiers seien Schüsse zu hören gewesen.

Der Sender CNN Türk meldet, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoogan sei in Sicherheit.

Eine regierungsnahe Nachrichtenagentur meldete, der Generalstabschef sei eine "Geisel" der Putschisten.

22:44
 

Video zeigt, wie Militärhubschrauber auf Stadtteil von Ankara feuert

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Erste Geiseln werden gemeldet

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Laut Meldungen wurde das Staatsfernsehen abgeschaltet

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Alle Flüge von Atatürk-Airport gestrichen

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Militär nimmt Polizei fest

Putschversuch © AFP

Quelle: AFP

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Yildirim: Versuchen alles, um Situation in Griff zu bekommen

Nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim ist ein Putschversuch im Gange. Yildirim sagte dem Sender NTV, die Sicherheitskräfte täten alles Notwendige, um die Situation zu entschärfen.

22:35
 

Militär spricht von gelungenem Putschversuch

In der Türkei hat das Militär nach eigenen Angaben die Macht übernommen. Das erklärte die Armee am späten Freitagabend. Zuvor hatte die türkische Regierung von einem Putschversuch gesprochen.

22:30
 

Türkisches Militär erklärt Machtübernahme!

22:28
 

Bosporus-Brücken in Richtung Europa gesperrt

22:28
 

Putschversuch in der Türkei

MIlitärs beschiessen einen Stadtteil in Ankara

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