Ausschreitungen: Griechen frotzeln die EU

Krawalle statt Sparen

Ausschreitungen: Griechen frotzeln die EU

Die Griechen wollen 60 Milliarden Euro von der EU. Statt Reformen gibt es Straßenschlachten und Streiks gegen Sparmaßnahmen.

Die Griechen-Pleite wird immer mehr zum Fass ohne Boden: Alleine 2012 braucht das Land 30 Milliarden Euro. Bereits im Juni soll die EU ein Kreditpaket in Höhe von 60 Milliarden Euro zur Rettung beschließen – zusätzlich zu den 110 Milliarden, die Euroländer und IWF schon zugesagt haben.

Und was machen die Griechen? Sie streiken! Anstatt die Sparmaßnahmen umzusetzen, gingen gestern 20.000 Menschen in Athen und Thessaloniki auf die Straße. Die Gewerkschaften riefen zum neunten (!) ­Generalstreik seit dem ­Beginn der ­Finanzkrise auf – und legten das ganze Land lahm.

Verletzte bei schweren Ausschreitungen in Athen
Fährverbindungen, Zugverkehr und Inlandsflüge wurden eingestellt. Auch Dutzende Auslandsverbindungen der Fluglinien Olympic Air und Aegean wurden abgesagt – Tausende Urlauber waren deshalb in Griechenland gestrandet. Zeitungen, Radio und Fernsehen stellten für 24 Stunden ihre Arbeit ein. Auch Schulen, Spitäler und staatliche Behörden waren zu.

In Athen eskalierte die Lage: Am Weg zum Parlament warfen jugendliche Demonstranten mit Steinen auf die Polizisten, Mülltonnen wurden angezündet. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Angreifer vor. Ein junger Grieche wurde bei den Ausschreitungen lebensgefährlich verletzt, insgesamt gab es mehr als ein Dutzend Verletzte. Fünf Personen wurden verhaftet.

Diashow Streik in Athen eskalierte

Ausschreitungen bei Streik in Athen

Ausschreitungen bei Streik in Athen

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Ausschreitungen bei Streik in Athen

Ausschreitungen bei Streik in Athen

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Pikant: Laut der Zeitung Ta Nea haben die Griechen trotz Pleite jetzt auch noch ein 94 Mio. teures Formel-1-Projekt bewilligt.

Österreich zahlt mehr als 3 Milliarden an die Griechen
Montag und Dienstag werden die EU-Finanzminister weitere Schritte besprechen. Fest steht, dass mehr Geld an die Griechen fließen wird. Österreich wird Ende Juni die nächste Tranche in der Höhe von 153 Mio. Euro überweisen. Bis jetzt haben wir 1,2 Milliarden Euro an die Griechen gezahlt, der gesamte Anteil beträgt 2,3 Milliarden Euro. Ein mögliches neues Hilfspaket von 60 Mrd. Euro bedeutet, dass wir laut Experten eine weitere Milliarde beisteuern müssen. Insgesamt würde Österreich damit mehr als 3 Mrd. Euro zahlen.

Griechenland bringt auch den Euro in Turbulenzen: Die EU-Währung sank unter 1,43 US-Dollar.

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