Endlich kommt Hilfe bei Taifun-Opfern an

Nach Haiyan

Endlich kommt Hilfe bei Taifun-Opfern an

Mit der Ankunft amerikanischer Marinesoldaten hat sich die Versorgung der Katastrophen-Opfer auf den Philippinen am Donnerstag deutlich verbessert. "Hier landen jetzt Hubschrauber im Minutentakt, die Hilfspakete rausfliegen", sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany am Donnerstag in Tacloban. Die verwüstete Stadt ist zum Basislager für die Verteilung der Hilfsgüter geworden.

Der Flugzeugträger "USS Washington" ankerte vor der Küste von Samar, wie die US-Marine mitteilte. Dort brach der verheerende Taifun "Haiyan" am Freitag über das Land herein. Der Flugzeugträger brachte 5.000 Soldaten und mehr als 80 Flugzeuge und Hubschrauber in Katastrophengebiet. Die Black-Hawk-Hubschrauber können am Seil mehr als 1.000 Kilogramm Gewicht transportieren. Sie starteten vom Flughafen aus den ganzen Tag mit Hilfspaketen, die vor allem Nahrungsmittel und Trinkwasser enthielten. Im Hafen legte das Frachtschiff "USNS Charles Drew" mit 7.000 Litern Trinkwasser und Nahrungsmitteln an.

Diashow US-Marines koordinieren Hilfe nach Taifun

Die amerikanische Hilfsaktion läuft an

Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

Die amerikanische Hilfsaktion läuft an

Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Der Flugzeugträger "USS George Washington" ankert vor der Küste, US-Helikopter erreichen jetzt auch entlegene Gebiete.

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Philippinische Behörden überfordert
Auf dem Flughafen von Cebu, rund 45 Flugminuten von Tacloban entfernt, standen am Donnerstag mehr als ein Dutzend Frachtmaschinen aus aller Welt. Sie liefern unter anderem Zelte, Decken und Fertighäuser. Den philippinischen Behörden fehlen aber Lastwagen, um die Hilfsgüter zu verteilen. Das Infrastrukturministerium appellierte daher an Unternehmer, Lastwagen zur Verfügung zu stellen.

Die Regierung wehrte sich am Mittwoch gegen Vorwürfe, die Notversorgung sei nicht schnell genug angelaufen. Das Ausmaß der Katastrophe sei einfach überwältigend gewesen, sagte Verteidigungsminister Voltaire Gazmin. Gazmin sagte nach der Sitzung vom Mittwochabend, spätestens Donnerstag würden alle Betroffenen mit Hilfsgütern erreicht. Der Fokus liegt auf den Inseln Leyte und Samar im Osten der Zentralphilippinen. Weiter westlich waren am vergangenen Freitag ebenfalls mehrere große Inseln von dem Taifun verwüstet worden.

Noch immer zahlreiche Tote nicht beerdigt
Verteidigungsminister Gazmin sagte weiter, die Bergung der Leichen habe Priorität. Die Trümmerberge behinderten jedoch die Arbeiten. "Wir wissen, dass es noch Gegenden gibt, wo Leichen unter den Trümmern vermutet werden", fügte er hinzu. Bewohner und Helfer berichteten, der Verwesungsgestank sei unerträglich. Erst am Mittwoch kam ein 13-jähriges Mädchen mit tiefen Schnittwunden ins Krankenhaus von Tacloban, die fünf Tage unter den Trümmern ihres Hauses eingeklemmt war. Die BBC zeigte das völlig verstörte Mädchen. Ihre ganze Familie sei umgekommen, und sie habe neben den Leichen ihrer Eltern und Geschwister ausgeharrt, berichtete der Sender.

China sagte 1,22 Milliarden zu
Nach scharfer Kritik an den bisherigen Hilfszusagen für die Taifun-Opfer will China nun seine Hilfen aufstocken. Die chinesische Botschaft in Manila teilte am Donnerstag mit, dass für die Opfer des verheerenden Wirbelsturms Decken, Zelte und anderes Hilfsmaterial im Gesamtwert von zehn Milliarden Yuan (1,22 Milliarden Euro) bereitgestellt würden. Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft hatte zunächst nur 100.000 Dollar zugesagt. China liegt seit Jahren mit den Philippinen im Streit über mehrere Inseln im strategisch wichtigen Südchinesischen Meer.

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