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Es bleibt nur 1 Jahr, um Trump loszuwerden

Historiker warnt:

Es bleibt nur 1 Jahr, um Trump loszuwerden

Donald Trump ist seit gut einem Monat im Amt. In dieser kurzen Zeit hat der neue US-Präsident mit seinen umstrittenen Maßnahmen die Gesellschaft derart polarisiert wie wohl kein anderer Regierungschef vor ihm.

Doch wie gefährlich ist Donald Trump wirklich? Historiker und andere Wissenschaftler tun sich schwer, den neuen US-Präsidenten einzuordnen – immer öfter fällt allerdings der Vergleich zu Adolf Hitler. Ben Rosenbaum, der Autor des viel beachteten Werks „Explaining Hitler“, nahm zunächst Abstand von einem Vergleich mit Hitler, änderte nun allerdings seine Meinung.  In einem Essay schrieb Rosenbaum: „Nur wenige haben Hitler ernst genommen“, so der Historiker. „Und bevor jemand es überhaupt bemerkte, hatte er die Nationen Europas aufgesammelt wie Spielkarten.“ Damit spielt Rosenbaum darauf an, dass Trump zunächst nur belächelt und seiner Kandidatur gar keine Chance gegeben wurde.

"Unheimliche Parallelen"
Noch drastischer formuliert es der US-Historiker Timothy Snyder. Der Autor von „Bloodlands“ gibt den USA in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ maximal ein Jahr, um die Demokratie noch zu retten. Der Wissenschaftler von der Yale Universität sieht sogar „unheimliche Parallelen“ zum Aufstieg der Nazis in den 30er-Jahren. Besonders kritisiert wird dabei Trumps Rhetorik, mit der er zum Rassismus anstachelt. Auch sein „Krieg“ gegen die Medien würden das System stark verändern.

Kritik einstecken muss Trump auch für seine „alternativen Fakten“. Wie die "Washington Post" berichtete, hat der neue US-Präsident in nur 33 Tagen bereits 132 Unwahrheiten verbreitet. Er log über die höchste US-Verbrechenswelle seit vier Jahrzehnten (es ist die niedrigste), er behauptete, das Land werde von Illegalen überrannt wie nie zuvor (in Wahrheit sinkt die Zahl der Illegalen). Er beschwerte sich, dass ihm sein Vorgänger ­Barack Obama einen „Sauhaufen“ hinterlassen hätte, doch prahlte er über die tolle US-Wirtschaft am ersten Tag im Oval Office. Märchengeschichten verbreitete Trump über seine Biografie und wie viele Jobs er in den USA bereits geschaffen hätte. Weltberühmt wurde zuletzt die Verurteilung einer Attacke in Schweden, die es nie gab.

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