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Flüchtling: „Ich fühle mich wie im Gefängnis“

Immer mehr wollen Europa verlassen

Flüchtling: „Ich fühle mich wie im Gefängnis“

Täglich kommen neue Flüchtlinge aus den Krisengebieten in Österreich und Deutschland an, doch immer mehr kehren ihrer neuen Heimat bereits wieder enttäuscht den Rücken. Oft haben sie sich das Leben komplett anders voirgestellt. Einige sind sogar so verzweifelt, dass sie meine, es wäre besser gewesen sie wären im Meer ertrunken, als nach Europa zu kommen.

Nachlesen: Schnauze voll: Flüchtlinge fliehen in die Heimat

Frust unter Flüchtlingen steigt
Im Interview mit der BILD-Zeitung schildert jetzt erneut ein syrischer Flüchtling seine Frustration. „Seitdem ich in Deutschland angekommen bin, durfte ich weder studieren noch arbeiten“, klagt Khalil. Als er angekommen war, hatte er große Träume. Weiter englische Literatur studieren und eine neues Leben wollte er beginnen. Doch daraus wurde nichts, der Traum platzte unverhofft.

„Ich sitze den ganzen Tag in meiner Unterkunft, mit sechs weiteren Männern aus Syrien und Afghanistan in einer Wohnung. Und habe nichts zu tun. Ich fühlte mich wie im Gefängnis, werde hier noch wahnsinnig.“ Jetzt will der 23-jährige wieder zurück.

„Ich werde zunächst dort einen Job suchen. In der Türkei leben noch viele Verwandte von mir. Wenn es nicht klappt, kehre ich nach Syrien zurück. Mir ist es mittlerweile egal, dass es dort gefährlich ist.“, so Khalil zu BILD-Online

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