Geldwäsche-Verdacht gegen Janukowitsch

In der Schweiz

Geldwäsche-Verdacht gegen Janukowitsch

Gegen den entmachteten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch besteht in der Schweiz der Verdacht der Geldwäsche. Die Bundesanwaltschaft sei von der zuständigen Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) eingeschaltet worden und gehe nun Hinweisen nach, nach denen Janukowitsch "und sein Umfeld" in Korruption und Geldwäsche verstrickt sein könnten, erklärte eine Sprecherin am Samstag.

Der Schweizer Bundesrat hatte bereits Ende Februar das Vermögen von 20 Ukrainern eingefroren, darunter Janukowitsch selbst und sein Sohn Alexander. Auch elf frühere Minister sind von der Maßnahme betroffen. Die Schweizer Regierung teilte mit, dass das Geld an den ukrainischen Staat zurückgegeben werde, sollte sich herausstellen, dass es illegaler Herkunft ist. Dafür müssten aber Janukowitsch und die anderen Betroffenen zunächst rechtskräftig verurteilt werden. Die Schweiz will dabei eng mit der Ukraine kooperieren. Konkrete Beträge für das eingefrorene Vermögen wurden nicht genannt.

Janukowitsch war am 22. Februar nach monatelangen Massenprotesten und einer Gewalteskalation auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew vom Parlament abgesetzt worden. Er war daraufhin nach Russland geflüchtet.

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