Todkranker packt aus

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"Ich weiß, wer Maddie entführt hat"

Seit Mai 2007 ist Madeleine McCann verschwunden. Die kleine Britin hielt sich damals in einem Ferien-Ressort in Portugal auf. Plötzlich war sie wie vom Erdboden verschluckt. Jede Spur verlief bis heute im Sande. Auch die zu Raymond Hewlett, der lange von der Polizei als Hauptverdächtiger genannt wurde. Auf seinem Totenbett packte er nun aus.

"Ich weiß, wer dahinter steckt"
Laut "The Sun" schrieb er seinem Sohn einen Offenbarungsbrief. Darin heißt es: "Ich habe Maddie nicht entführt. Ich weiß aber, wer dahinter steckt." Der 62-Jährige starb im April diesen Jahres an Kehlkopfkrebs und wollte offenbar nicht ohne Lebensbeichte abtreten. Er entschuldigte sich in dem Brief für seine schrecklichen Taten, wie etwa die Vergewaltigung Minderjähriger, rückte aber auch mit neuen Details in dem Fall heraus, der die ganze Welt bewegt.

Der mehrfach verurteilte Pädophile war zum Verdächtigen geworden, weil er zu dem Zeitpunkt der Entführung von Maddie nicht unweit des Ressorts als Nomade lebte. Er schiebt die Schuld nun aber Roma zu, die auf der Suche nach Kindern für reiche Paare waren, die selber keine bekommen konnten.

"Extrem interessant"
In dem Brief heißt es, dass ein Roma-Freund im Alkoholrausch gestanden habe, dass er Maddie entführt habe. Er habe im Auftrag einer Gang gehandelt, die mit Kindern handelt. Es hätte nichts mit Pädophilie zu tun, es ginge nur ums Geld.

Hewletts Sohn betrachtet den Brief als "sehr vernünftig". Auch die Privatdetektive, die von Maddies Eltern engagiert wurden, halten die Informationen für "extrem interessant". Ob aber konkrete Namen in dem Brief genannt werden, ist nicht bekannt.

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