Ausschreitungen

Anti-Olympia-Krawalle erschüttern Italien

Premierministerin Meloni spricht von "Feinde Italiens". 

Die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni hat scharfe Kritik geübt, nachdem es bei einer Demonstration gegen die in Norditalien stattfindenden Olympischen Winterspiele zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen war. Sechs Personen wurden daraufhin festgenommen. Meloni brandmarkte die Auslöser der Gewalt als "Feinde Italiens".

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"Tausende und Abertausende Italiener arbeiten in diesen Stunden, damit während der Olympischen Spiele alles reibungslos funktioniert. Sehr viele tun dies ehrenamtlich, weil sie wollen, dass ihr Land eine gute Figur macht, bewundert und respektiert wird. Und dann gibt es sie: die Feinde Italiens und der Italiener, die gegen die Olympischen Spiele demonstrieren und dafür sorgen, dass diese Bilder in den Fernsehsendern der halben Welt landen", schrieb Meloni erbost auf ihren Social-Media-Kanälen.

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Kriminelle Banden

Die Regierungschefin verurteilte auch die Sabotageakte am Bahnnetz, wegen denen es am Samstag in Norditalien zu erheblichen Problemen im Bahnverkehr kam. "Meine Solidarität gilt den Sicherheitskräften, der Stadt Mailand und all jenen, deren Arbeit durch diese Banden von Kriminellen zunichtegemacht wird", kritisierte Meloni.

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Tausende Menschen hatten am Samstagnachmittag, dem Tag nach der Eröffnungsfeier in Mailand gegen die Olympischen Winterspiele protestiert. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, als einige Teilnehmer Feuerwerkskörper zündeten und Steine auf die Einsatzkräfte warfen. Die Polizei trieb die Menge mit Wasserwerfern auseinander. Von friedlichen Demonstranten wurden Umweltaspekte und die Wohnungsnot in der Finanzmetropole Mailand thematisiert.

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Die Einsatzkräfte waren in Alarmbereitschaft, nachdem bei gewalttätigen Protesten gegen die Schließung eines Kulturzentrums in Turin am vergangenen Wochenende mehr als hundert Beamte verletzt worden waren. Gegner der Olympischen Winterspiele bemängeln vor allem deren Auswirkungen auf das fragile Ökosystem der Bergwelt sowie den wasser- und energieintensiven Einsatz von Kunstschnee.

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