Iran lädt Kim Jong-il ein

Nordkorea-Diktator

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Iran lädt Kim Jong-il ein

Der Iran hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il zu einem Besuch eingeladen, um die Beziehungen beider Länder zu intensivieren. Die Einladung sei vom zuständigen iranischen Vizeaußenminister ausgesprochen worden, sagte ein Außenamtssprecher am Dienstag in Teheran. Der Besuch solle die wirtschaftliche Zusammenarbeit voranbringen.

Ist Kim überhaupt in China?
Die USA werfen beiden Ländern unabhängig voneinander vor, nach Atomwaffen streben. Kim soll sich diese Woche in China aufhalten. Die chinesische Regierung lehnte jedoch am Dienstag jede Stellungnahme zum Besuch des nordkoreanischen Staatschefs ab.

Das Außenministerium wollte auch nicht bestätigen, dass sich Kim wirklich in China befindet. Journalisten sahen ihn am Dienstag, wie er in der nordostchinesischen Hafenstadt Daliam in ein Auto stieg und in einer Fahrzeugkolonne davonfuhr. Es wurde erwartet, dass Kim zu Gesprächen mit chinesischen Regierungsmitgliedern zusammentrifft.

Südkorea bestellt chinesischen Botschafter ein
China hat bisher vergeblich versucht, die kommunistische Führung in Pjöngjang zu Wirtschaftsreformen zu bewegen. Auch lehnt Nordkorea weiter die Rückkehr zu den internationalen Verhandlungen über sein Atomwaffenprogramm ab. Eine zusätzliche Belastung bedeutet die Vermutung, der Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffs im März könnte auf einen nordkoreanischen Torpedo-Angriff zurückzuführen sein. Beim Untergang der "Cheonan" kamen 46 Seeleute ums Leben.

Das südkoreanische Außenministerium bestellte am Dienstag den chinesischen Botschafter Zhang Xinsen ein, um ihn zu Kims Besuch zu befragen. Auch der südkoreanische Minister für Wiedervereinigung, Hyun In Taek traf mit Zhang zusammen und rief die Regierung in Peking dazu auf, angesichts der jüngsten Spannungen zwischen Nord- und Südkorea eine "verantwortungsvolle Rolle" einzunehmen.

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