Video zum Thema Terror in Barcelona: Das ist der Täter
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Zweiter Anschlag

LIVE: IS-Terror in Spanien: Es war Islamisten-Zelle

Nur kurz nach dem islamistischen Anschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona mit mindestens 14 Toten hat die Polizei in einem katalanischen Badeort vermutlich eine zweite Terrorattacke verhindert. In der Stadt Cambrils rund 100 Kilometer südwestlich von Barcelona erschossen die Einsatzkräfte in der Nacht auf Freitag fünf mutmaßliche Terroristen. Sie sollen Sprengstoffgürtel getragen haben.
 
Bei dem Einsatz in Cambrils wurden sieben Menschen verletzt, zwei davon schwer, wie der katalanische Zivilschutz auf Twitter schrieb. Unter den Verletzten war auch ein Polizist. Nach spanischen Medienangaben seien die Täter in einem Wagen von der Polizei kontrolliert worden. Als dieser nach einer Verfolgung umgekippt sei, seien sie geflohen und dann niedergeschossen worden. Zuvor hätten sie noch Menschen angefahren. Vier der mutmaßlichen Attentäter wurden sofort getötet, ein fünfter erlag später seinen Verletzungen.
 

Zusammenhang zwischen Barcelona und Cambrils

Zwischen dem Attentat auf die Flaniermeile La Rambla in Barcelona und dem getöteten Männern in Cambrils bestehe wahrscheinlich ein Zusammenhang, erklärte die Polizei, ohne Details zu nennen. Das gelte auch für eine Explosion in einem Haus in der südkatalonischen Stadt Alcanar am frühen Donnerstagmorgen. Dort sei eine Person getötet und eine andere verletzt worden.
 
Zwei Verdächtige, die in Verbindung mit dem Angriff in Barcelona stünden, seien festgenommen worden, sagte Polizeichef Josep Lluis Trapero. Einer der beiden Männer sei ein Marokkaner, der andere komme aus der spanischen Exklave Melilla. Ein bei einer Polizeikontrolle erschossener Verdächtiger habe nach bisherigen Erkenntnissen keine Verbindungen zu der Tat gehabt. Er hatte nach Medienberichten versucht, eine Polizeikontrolle zu durchbrechen.
Video zum Thema Bilder der Gewalt: Barcelona nach dem Anschlag
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Nach Einschätzung des Innenministeriums könnte die Zahl der Todesopfer des Anschlags in Barcelona weiter steigen. Rund 100 wurden verletzt, einige davon sehr schwer, sagte der Innenminister der katalanischen Regionalregierung, Joaquim Forn. Es sollen nach Angaben des spanischen Zivilschutzes Angehörige von 18 Nationen betroffen sein. Es war aber zunächst unklar, ob auch Österreicher unter den Opfern sind. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) reklamierte den Anschlag laut ihrem Sprachrohr Amaq für sich.
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Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte, der Anschlag sei das Resultat eines "jihadistischen Terrorismus". "Das ist eine globale Bedrohung und die Antwort muss global sein." Er werde die Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen in Barcelona persönlich überwachen. Die Regierung rief drei Trauertage aus. Am Freitag sollte auch König Felipe zu einer Gedenkminute nach Barcelona kommen.

Mehrere IS-Terroristen

Nach Angaben des IS-Sprachrohrs Amaq waren mehrere Täter an dem Anschlag beteiligt. Sie seien "Soldaten des Islamischen Staates", meldete Amaq unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen. Sie hätten mit der Operation auf Aufrufe reagiert, die Staaten der "internationalen Koalition" anzugreifen. Die Echtheit der Nachricht ließ sich zunächst nicht verifizieren. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle von Amaq im Internet verbreitet.
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Augenzeugen sprachen im staatlichen spanischen Fernsehen von einem einzelnen Täter in Barcelona, der Anfang 20 gewesen sein soll. Der weiße Lieferwagen sei ungebremst mit etwa 80 Stundenkilometern in die Menge gerast. Der Fahrer des Lieferwagens soll ein Mann von etwa 1,70 Meter Größe gewesen sein und ein weißes Hemd mit blauen Streifen getragen haben, wie die Zeitung "El Periodico de Catalunya" berichtete.
21:51
 

Riesen-Feuer beim Flughafen Barcelona

Dicke Rauchschwaden waren am Freitagabend über der Startbahn des Flughafens von Barcelona zu sehen. Nach gut einer Stunde hatte die Feuerwehr die Situation im Griff.

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Sobotka für "maßgeschneiderte Lösungen"

"Ich habe den Auftrag gegeben, bereits bestehende Konzepte gemeinsam mit Polizei und lokalen Behörden zu überarbeiten und maßgeschneiderte Lösungen herbeizuführen", sagte Innenminister Sobotka als Reaktion auf die jüngste Terror-Attacke in einer belebten Straße.

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Sobotka lässt bestehende Maßnahmen überprüfen

Österreichs Innenminister will "maßgeschneiderte Lösungen" für den öffentlichen Raum - Kooperation mit Landespolizeidirektionen und lokalen Behörden.

19:38
 

Mallorca errichtet Betonbarrieren

Auch der Hotspot des deutschen Party-Tourismus kommt unter erhöhten Schutz.

18:29
 

Attentäter von Rambla ist tot

Der Fahrer des Kleintransporters, der auf der Flaniermeile La Rambla in Barcelona ein Blutbad angerichtet hat, ist spanischen Medienberichten zufolge tot. Er ist demnach unter den fünf Männern, die von der Polizei in Cambrils erschossen wurden, schrieb unter anderem die spanische Zeitung "El Pais" am Freitag. Er galt zuvor als flüchtig.

18:27
 

Aus Trauer: Kolosseum in Rom bleibt dunkel

In Reaktion auf die Anschläge in Spanien schaltet das römische Kolosseum am Freitagabend von 22.00 Uhr an für eine halbe Stunde seine Beleuchtung aus. Das kündigte Italiens Kulturminister Dario Franceschini laut Kathpress an. In einer Mitteilung am Freitag sprach er von einem "Zeichen der Solidarität mit der Stadt Barcelona und der Trauer über die Opfer des Terroranschlags".

18:14
 

Anschlagsopfer aus Österreich - und 34 weiteren Ländern

Die Opfer der Anschläge kommen aus mindestens 35 Ländern. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag von Barcelona laut ihrem Sprachrohr Amaq für sich.Die Attacken in Barcelona und Cambrils waren nach Ansicht der Sicherheitskräfte nicht das Werk von Einzeltätern, sondern eines organisierten Kommandos.

17:29
 

Ermittler gehen von Islamisten-Zelle aus

Hinter den Terrorattacken von Barcelona und Cambrils mit 14 Toten steckt nach Vermutungen der spanischen Ermittler eine organisierte Zelle von Islamisten.

16:14
 

Attentäter womöglich schon in Cambrils erschossen

Der Attentäter von Barcelona, der zunächst entkommen war, ist nach jüngsten Erkenntnissen der katalanischen Polizei womöglich bei dem Polizeieinsatz in Cambrils erschossen worden. "Die Untersuchung geht in diese Richtung, es gibt mehrere Indizien, aber wir haben keinen konkreten Beweis", sagte ein Polizeisprecher am Freitag vor Journalisten in Barcelona.

15:36
 

Drei Marokkaner unter den vier Festgenommenen

Die katalanische Polizei hat nach dem Terroranschlag in Barcelona und einem mutmaßlich vereitelten Angriff in einem Urlaubsort drei Marokkaner und einen Mann aus der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla festgenommen.

Der Hauptverdächtige sei nicht darunter, teilte Polizeichef Josep Lluís Trapero am Freitag auf einer Pressekonferenz mit.

14:31
 

Polizei riet laut Medien vergeblich zu Pollern

Das spanische Innenministerium und die Polizeiführung haben die Verantwortlichen in Barcelona schon vor Monaten vor der Gefahr eines Terroranschlags auf der Flaniermeile La Rambla gewarnt. Die Stadtverwaltung sei der Empfehlung, Poller an den Rändern des Boulevards aufzustellen, aber nicht gefolgt, berichtete die spanische Presse am Freitag übereinstimmend.

13:55
 

Vierte Verhaftung nach Terror-Anschlag

13:32
 

Schweigeminute für Opfer in Wien

Die Vertretung der Regierung Kataloniens in Österreich hat am Freitag vor ihrem Sitz in Wien um 12 Uhr Mittag eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags in Barcelona abgehalten. Es wurden Rosen, Kerzen und Kondolenzkarten niedergelegt.

12:30
 

Ein weiteres Opfer erliegt seinen Verletzungen

Damit hat sich die Zahl der Todesopfer auf 14 erhöht.

12:23
 

Deutschland, Serbien, Ungarn und das EU-Vorsitzland Estland haben den Anschlag von Barcelona mit mindestens 13 Toten und die weitere Attacke im spanischen Badeort Cambrils scharf verurteilt. "Diese mörderischen Anschläge haben uns erneut vor Augen geführt, mit welch vollständiger Menschenverachtung der islamistische Terrorismus vorgeht", sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

11:56
 

Barcelona-Attentäter planten offenbar weitere Anschläge

Der Terroranschlag von Barcelona sollte Sicherheitskreisen zufolge nur einer von mehreren Anschlägen sein. Die Verdächtigen hätten weitere Angriffe mit Gasflaschen geplant, hieß es am Freitag in Justizkreisen. Die Polizei fahndet weiter nach dem Täter, der am Donnerstag mit einem Kleintransporter auf der belebten Allee La Rambla in Barcelona 13 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt hat.

11:31
 

Video zum Thema IS-Terror in Barcelona: 13 Tote und 100 Verletzte
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10:54
 

Fahndung nach neuem Hauptverdächtigen

Die spanische Polizei fahndet nach dem Terroranschlag in Barcelona laut einem Zeitungsbericht nach einem neuen Hauptverdächtigen. Es handle sich um den 17-jährigen Moussa O., dem jüngeren Bruder des bereits am Donnerstag inhaftierten Driss O., berichtete die Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf die Sicherheitskräfte. Der Verdächtige soll nach der Todesfahrt zu Fuß geflüchtet sein.

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10:03
 

Schweigeminute zu Mittag

Barcelona trauert um die Opfer des Terroranschlags. Freitag früh war am Parlamentsgebäude der katalonischen Regierung die Flagge auf halbmast gehisst, wie auf Bildern zu sehen war. Für 12 Uhr mittags sei eine Schweigeminute auf der Plaça de Catalunya geplant, teilte die katalanische Polizei auf Twitter mit.

09:53
 

Nach dem Terroranschlag mitten in Barcelona sind mehr als 100 Verletzte weiter im Krankenhaus. Das teilten die katalanischen Rettungskräfte auf Twitter mit. Die Verletzten werden demnach in etwa 15 katalanischen Krankenhäusern versorgt.

09:03
 

Sprengstoffgürtel in Cambrils waren Attrapen

Das berichten spanische Medien unter Berufung auf das Innenministerium.

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Dritte Festnahme nach Terroranschlag in Barcelona

Die Polizei hat nach dem Terroranschlag von Barcelona in Ripoll, 100 Kilometer nördlich der Stadt, einen dritten Verdächtigen festgenommen. Dies berichtete die Zeitung "El Pais" unter Berufung auf das katalanische Innenministerium. Auch ein katalanischer Radiosender berichtete über die Festnahme in Ripoll im Zusammenhang mit dem Anschlag in Barcelona.

08:24
 

Barcelona-Terror - Eine Österreicherin verletzt

Bei dem Terroranschlag auf die spanische Metropole Barcelona hat es nach derzeitigem Wissensstand keine Todesopfer aus Österreich gegeben. Das teilte der Sprecher des Außenministeriums, Thomas Schnöll, Freitag früh auf APA-Anfrage mit. Es wurde allerdings eine Österreicherin verletzt.

Schnöll sagte, dass die Frau leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Sie konnte das Spital mittlerweile wieder verlassen, wie der Krisenstab bestätigte.

08:18
 

Attentäter hatte Messer

Laut "El Pais" hatte einer der Attentäter von Cambrils ein Messer, mit dem er versuchte, auf Passanten einzustechen.

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Bilder der getöteten Terroristen in Cambril

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Barcelona-Opfer aus 24 Ländern

Nach Angaben der katalanischen Regionalregierung sind auch Deutsche unter den Opfern. Die Menschen, die getötet oder verletzt worden seien, kämen aus 24 verschiedenen Ländern von Frankreich und Deutschland bis Pakistan und den Philippinen, hieß es.

07:59
 

Barcelona: 26 Franzosen bei Attentat verletzt

Bei dem Anschlag mit einem Kleintransporter hat es in der spanischen Metropole Barcelona am Donnerstag sind nach Angaben des französischen Außenministeriums 26 Franzosen unter den Verletzten. Mindestens elf von ihnen befänden sich in einem ernsten Zustand. Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian wollte noch am Freitag nach Barcelona reisen, um die Opfer zu besuchen.

07:46
 

Mutmaßliche Attentäter sollen Sprengstoffgürtel getragen haben

07:46
 

Bei dem Einsatz in Cambrils wurden sieben Menschen verletzt, zwei davon schwer

06:55
 

Explosion in Alcanar

Die Explosion soll mit dem Anschlag in Barcelona in Zusammenhang stehen. In Alcanar wurde eine Person getötet, eine weitere verletzt.

06:41
 

Zwischen dem Attentat auf die Flaniermeile La Rambla in Barcelona und dem getöteten Männern in Cambrils bestehe wahrscheinlich ein Zusammenhang, erklärte die Polizei.

06:33
 

Verdächtige erschossen

In der Stadt Cambrils rund 100 Kilometer südwestlich von Barcelona erschossen die Einsatzkräfte in der Nacht aus Freitag fünf mutmaßliche Terroristen. Sie sollen Sprengstoffgürtel getragen haben.

06:17
 

Ein zweiter Terror-Anschlag in Spanien konnte vereitelt werden

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