Mann klebte Hand an Penis fest

Sex-Unfall

Mann klebte Hand an Penis fest

Ein ungewöhnlicher Sex-Unfall sorgt in den USA für Gelächter. Im Eifer des Gefechts hat ein Mann in Chicago eine Tube Superkleber mit Gleitmittel verwechselt und sich die Hand an sein Geschlechtsteil angeklebt. Der Sex-Unfall, der schon länger zurück liegen dürfte, ist durch die TV-Serie "Sex Sent Me To The E.R." (in etwa: "Sex brachte mich in die Notaufnahme") an die Öffentlichkeit gelangt. Die Fernsehsendung auf TLC greift reale Unfälle beim Liebesspiel auf und stellt sie mit Schauspielern nach.

Gleitmittel und Kleber verwechselt
Deutlich weniger amüsant als für die Fernseh-Zuseher dürfte der Vorfall freilich für den Betroffenen gewesen sein. "Seine gesamte Handfläche und alle Finger der Hand klebten am Penis fest", berichtet der behandelnde Arzt, Dr. Matthew Valente, in der Sendung. "Er hatte unglaubliche Schmerzen." Der Pechvogel hatte in der Nacht vor dem Unfall eine Lampe mit Kleber repariert und die Tube auf dem Nachtkästchen hinterlassen - direkt neben einer Tube mit Gleitmittel.

Die häufigsten Sex-Unfälle 1/7
1. Penisbruch Ein Penisbruch ist gar nicht so selten! Ist der Penis nicht richtig steif, kann er einknicken und die Schwellkörperhülle einreißen. Dabei kann sogar die Harnröhre verletzt werden. "Knack" – Ein höllischer Schmerz durchfährt den Mann und der Penis beginnt sich dunkelblau zu färben. Er kann sogar bis zu seinem 3-fachen Umfang anschwellen.

Erste Hilfe: Kühlen - und dann sollten Sie rasch einen Arzt aufsuchen! Denn falls der Bruch nicht richtig heilt, kann es zu dauerhaften Erektionsstörungen kommen.
2. Riss des Vorhautbändchens Autsch! Wenn die Vorhaut zu ruppig zurückgezogen wird, dann kann das Penisbändchen, welches die Vorhaut mit der Unterseite der Eichel verbindet, reißen. Es kommt zu einer heftigen aber kurzen Blutung.

Erste Hilfe: Auf die Wunde drücken und dann gleich einen Arzt aufsuchen. Durch eine einfache Operation sollte ein Urologe spätestens am nächsten Tag das Bändchen reparieren, da es ansonsten vernarben kann und sich so weiter verkürzt.
3. Hodentorsion Als Hodentorsion bezeichnet man den Vorgang, wenn sich der Hoden während des Geschlechtsverkehrs um den Samenstrang verdreht. Dadurch werden die Blutgefäße abgeklemmt und es kommt zu einer Mangeldurchblutung.

Erste Hilfe: Ab ins nächste Krankenhaus! Es muss operiert werden.
4. Hodenruptur Wenn der Hoden beim Sex zwischen Beckenknochen von Mann und Frau eingeklemmt wird, kann er platzen.

Erste Hilfe: Es muss sofort operiert werden!
5. Wundgerieben Zu häufiger Sex kann bei den empfindlichen Intimstellen zu Wund-Reibungen führen. Die Scheide, aber auch der Penis kann bei heftigem und ständigem Sex offene Stellen bekommen.

Erste Hilfe: Eine Wundsalbe aus der Apotheke oder ein Kamillenheilbad lindern Schmerzen. Damit sich die Haut regenerieren kann, sollten Sie die nächsten 48 Stunden keinen Sex haben.
6. Scheidenkrampf Es gibt so etwas wie einen Scheidenkrampf - nur die Geschichten von steckengebliebenen Penissen kommen eher selten vor, da die Verkrampfung meist schon vor dem Eindringen passiert. Als Scheidenkrampf bezeichnet man die Verkrampfung der Scheide nach Eindringen des Gliedes, welche in der Regel zu Schmerzen führt und den weiteren Geschlechtsverkehr meist unmöglich macht.

Erste Hilfe:
Abhilfe kann eine Sexualtherapie schaffen, denn Vaginismus hat häufig tiefer liegende psychische Gründe.
7. Fremdkörper Wer seine Lust beim Sex steigern will, in dem er sich oder seiner Partnerin Gegenstände in Anus, Vagina oder Harnröhre einführt, lebt gefährlich. Es kann zu bösen inneren Verletzungen und Blutungen kommen, wenn sich die Gegenstände im Harntrakt verkeilen oder unter die Schleimhäute rutschen.

Erste Hilfe:
Auf keinen Fall selbst versuchen, das Malheur rückgängig zu machen, sofort zum Arzt! Lassen Sie solche Spielchen lieber sein.

Hausmittel kam für Mediziner nicht in Frage
Als sich der Mann, dessen Name in der TV-Sendung nicht genannt wird, später im dunklen Zimmer mit seiner Ehefrau vergnügte, nahm das Unglück einen vorhersehbaren Verlauf. Wenig später, in der Notaufnahme, waren die Ärzte zunächst ratlos. "Es war wirklich eine große Menge Kleber", so Dr. Valente. Das altbewährte Hausmittel - Nagellackentferner - kam für die Mediziner aber nicht in Frage. "Das wäre unglaublich schmerzhaft." Wie der Unglückliche schlussendlich aus seiner misslichen Lage befreit wurde, bleibt aber bis Samstag ein Geheimnis. Dann erst wird die betreffende Folge von "Sex Sent Me To The E.R." in den USA zur Gänze ausgestrahlt.

Sehen Sie hier einen Ausschnitt, der einen der Sex-Unfälle in "Sex Sent Me To The E.R." zeigt:

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