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Migranten senden Milliarden in Heimatländer

Das meiste geht in die Türkei

Migranten senden Milliarden in Heimatländer

In Deutschland arbeitende Migranten haben im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht rund 4,2 Milliarden Euro an ihre Familien in den Herkunftsländern überwiesen. Das seien fast 700 Millionen Euro mehr als 2015 und so viel wie nie seit der deutschen Wiedervereinigung 1990, schreibt die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Daten der Bundesbank.

Danach nehmen seit Jahren insbesondere Überweisungen in osteuropäische EU-Mitgliedstaaten stark zu. Die Geldtransfers in das Bürgerkriegsland Syrien sei von 18 auf 67 Millionen Euro gestiegen.

Das mit Abstand meiste Geld schickten ausländische Arbeitnehmer nach wie vor in die Türkei. Die Summe liege seit Jahren nahezu konstant bei mehr als 800 Millionen Euro.
 

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