Oslo-Killer wieder vor Gericht

Terror in Norwegen

Oslo-Killer wieder vor Gericht

Ein Bett, ein Tisch, ein Sessel, ein Waschbecken und eine Klo auf acht Quadratmetern. Kein Bild an der Wand, kein Fernseher, kein Radio, keine Tageszeitung, null Kontakt zu anderen Insassen: das ist die Umgebung des norwegischen Killers Anders Breivik seit fast vier Wochen.

Breivik sitzt im Ila-Gefängnis, drei Kilometer südlich von Oslo und er leidet an Einsamkeit, sagt sein Anwalt Geir Lippestad, der einen Antrag zur Aufhebung der Isolationshaft gestellt hat. Heute wird Breivik zum zweiten Mal dem Haftrichter vorgeführt. Der soll entscheiden, ob Breivik in totaler Isolation bleiben muss. Zur Verhandlung darf der 32-Jährige nicht wie von ihm gefordert im Frack erscheinen.

Zweite tonnenschwere Bombe von Breivik gebaut
Die norwegische Justiz fürchtet, dass Mithäftlinge auf Breivik aggressiv reagieren könnten. Die Behörden wollen die Einzelhaft auch deshalb aufrecht erhalten. Sie wollen verhindern, dass im Knast der verhasste Breivik angegriffen, oder sogar getötet wird.

Unterdessen wurde bekannt, dass Breivik eine zweite Bombe mit mindestens einer Tonne Gewicht gebastelt hatte. Der Sprengkörper wurde auf seinem angemieteten Bauernhof entdeckt. Bei der Bombenexplosion in Oslo hatte Breivik 950 Kilo Sprengstoff gezündet. Bei dem Anschlag und beim anschließenden Massaker auf der Ferieninsel Utoya hatte der Islamhasser insgesamt 77 Menschen umgebracht.

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