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Schweizer Kanton führt Burka-Verbot ein

10.000 Franken Strafe

Schweizer Kanton führt Burka-Verbot ein

Im Tessin gilt seit 1. Juli ein Verschleierungs-Verbot. Wer sein Gesicht zukünftig in der Öffentlichkeit verhüllt, muss mit hohen Strafen von bis zu 10.000 Franken (rund 9.000 Euro) rechnen. Die Polizei hat bereits ein konsequentes Durchgreifen angekündigt, Politiker der SVP fordern ein Burka-Verbot für die ganze Schweiz.

Volksabstimmung

Der Tessin hatte 2013 als erster Schweizer Kanton per Volksabstimmung für ein Burka-Verbot gestimmt. Die Kantonsverfassung wurde daraufhin um den folgenden Passus erweitert:  "Niemand darf sein Gesicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen verhüllen oder verbergen. Niemand darf eine andere Person aufgrund ihres Geschlechts dazu zwingen, ihr Gesicht zu verhüllen."

Zwar richtet sich das Gesetz nicht direkt gegen Muslime, ihre Verfechter sind jedoch als Islam-Kritiker bekannt  Bei muslimischen Verbänden in der Schweiz sowie bei Amnesty International stößt das Gesetz auf scharfe Kritik.

Touristen betroffen

Im italienischsprachigen Tessin gibt es kaum Muslime, wodurch durch das Verbot vor allem Touristen aus dem arabischsprachigen Raum betroffen sind. Die Tourismusbranche rechnet dadurch mit Einbußen.

Video zum Thema Erstes Burkiniverbot in Österreich
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