Selbstmordanschlag: 10 Tote in Nigeria

Sprengstoffgürtel

Selbstmordanschlag: 10 Tote in Nigeria

 In der nigerianischen Stadt Maiduguri haben sich vier Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und dabei mindestens zehn Menschen mit in den Tod gerissen. 39 weitere Menschen seien bei der Anschlagsserie am Donnerstagabend im Nordosten des Landes verletzt worden, teilte das Militär in der Hauptstadt Abuja am Freitag mit.

   Örtliche Behördenvertreter hatten zunächst berichtet, mindestens zwei Mädchen im Teenageralter hätten Sprengstoffgürtel getragen. In der Erklärung der Streitkräfte hieß es lediglich, bei den Attentätern habe es sich um Mitglieder der Islamistengruppe Boko Haram gehandelt. Drei von ihnen sprengten sich im Bezirk Ajilari Cross in die Luft. Dort waren erst am 20. September bei einer Anschlagsserie 117 Menschen getötet worden.

   Boko Haram kämpft seit 2009 im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für die Errichtung eines islamistischen Staates. Im vergangenen Jahr weiteten die Extremisten ihre Angriffe auf die Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad aus. Diese Länder schlossen sich daraufhin dem Kampf gegen Boko Haram an. In dem Konflikt wurden nach Angaben der Vereinten Nationen bisher mehr als 15.000 Menschen getötet, allein seit Juni waren es 1.600 Todesopfer.
 

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