Venezuela führt größere Geldscheine ein

Hyperinflation

Venezuela führt größere Geldscheine ein

Wegen der galoppierenden Inflation in Venezuela führt das südamerikanische Land größere Geldscheine ein. Am Donnerstag werden zunächst 500-Bolivar-Scheine in Umlauf gebracht, wie die Zentralbank ankündigte. Scheine im Wert von 1.000, 2.000, 5.000, 10.000 und 20.000 Bolivar sollen dann nach und nach in den kommenden Tagen oder Wochen ausgegeben werden.

1 US-Dollar = 3.570 Bolivar

Bisher ist die 100-Bolivar-Note der größte Geldschein, den die Regierung aber derzeit aus dem Verkehr zieht. Angeblich wurde die Banknote gezielt aus dem Ausland aufgekauft, um dem Land Liquidität zu entziehen und der Wirtschaft zu schaden. Auf dem Schwarzmarkt kostet ein US-Dollar derzeit 3.570 Bolivar. Selbst kleinere Rechnungen müssen deshalb mit Taschen voller Geld beglichen werden.

Höchste Inflation weltweit

Venezuela kämpft mit der höchsten Inflation weltweit. Die Regierung macht keine Angaben zur Teuerungsrate, aber Experten rechnen mit 600 bis 700 Prozent Inflation im laufenden Jahr. Das Land mit den größten Erdölreserven leidet unter dem niedrigen Ölpreis. Devisenmangel und Misswirtschaft haben zudem zu einer Versorgungskrise mit Dingen des täglichen Bedarfs geführt.
 

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