WikiLeaks-Gründer

"Mein Leben ist in Gefahr"

ABC: Sie antworten uns per E-Mail. Wo halten Sie sich gerade auf?

Julian Assange: Das kann ich nicht sagen, ich muss mich verstecken. Ich fürchte, dass mein Leben jetzt gerade in höchster Gefahr ist.

ABC: Die US-Regierung wirft Ihnen vor, dass Sie durch die Enthüllungen selbst Menschenleben in Gefahr bringen.

Assange: Das ist doch die Standard-Ausrede der USA seit 50 Jahren, wenn sie nicht wollen, dass ihr wahres Benehmen an die Öffentlichkeit gelangt. Tatsache ist: Wir haben das US-Außenministerium mehrmals gebeten, mit uns zusammenzuarbeiten. Das haben die aber immer glatt abgelehnt. Das US-Außenministerium hat nur permanent verlangt, dass wir alle unsere Dokumente sofort vernichten, sogar diejenigen Dokumente, die klare Verfehlungen belegen.

ABC: Sie wollen also um jeden Preis weitermachen?

Assange: Ich habe erst ein Tausendstel des Materials veröffentlicht, dass uns vorliegt. Wir werden lügenden, mordenden und korrupten Regimen von Bahrain bis Brasilien Angst einjagen.

ABC: Wer informiert Sie?

Assange: Viele Menschen. Gute und mutige Leute in Regierungen.

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