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Showdown in Denver: Es war eine starke Nacht für den angriffslustigen Mitt Romney, Barack Obama wirkte über weite Strecken passiv, schlug selten zurück! Der Republikaner kämpfte in der 90-Minuten-Debatte um ein Comeback,er war gut vorbereitet, argumentierte schlagfertig, dominierte das Geschehen. Lahm wirkte hingegen Obama, gar linke Kommentatoren schienen entsetzt: Der Präsident argumentierte stockend und langatmig, verzichtete auf scharfe Attacken, ließ bei Romneys rhetorischem Feuerwerk den Kopf säuerlich grinsend hängen.
Erinnerungen an Bush
Die miese Performance wurde bereits mit jener verglichen, die 2004 George W. Bush gegen John Kerry fast die Wahl kostete. Dabei hatte Obama die Chance auf eine Vorentscheidung gegen einen Kandidaten, der bereits in den Seilen hing. Die hat er klar verpasst.
Video: So stritten die Kontrahenten:
Wenig hilfreich schien, das sich PBS-Moderator Jim Lehrer als völlig überfordert erwies und sich besonders von Romney überrollen ließ. Romney schaffte möglicherweise den "Game Changer", den er suchte.
USA: Das 1. TV-Duell in Bildern
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Das Urteil der Kommentatoren über den US-Präsidenten war wenig schmeichelhaft: Barack Obama wirke müde, unelegant, und spreche in zu akademischer Sprache und zu vielen Details.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Sein Herausforderer Mitt Romney hingegen komme überraschend sympathisch rüber, rede nuanciert und wirke bodennäher als Obama.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Die erste TV-Debatte der Präsidentenbewerber endete nach Ansicht der Analysten eher zugunsten Romneys
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Das Verdikt mag zutreffen, betrifft aber wohl nur den Stil alleine: Inhaltlich konnte der Präsident den Finger in so manche republikanische Wunde legen.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Feature: Die Hände von Mitt Romney...
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
...und die von Barack Obama.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Romney befand sich über weite Strecken der Debatte in der Defensive.
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Schon in der ersten Viertelstunde kam es zu einer Konfrontation beim Thema Steuern, bei dem der Republikaner mehrmals dazu gezwungen wurde, abzustreiten, dass er die Steuern für Gutverdiener senken werde und insgesamt fünf Billionen US-Dollar an Steuern kürzen wolle.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Der Präsident griff dabei direkt an: "Gouverneur Romney denkt, wenn wir Steuern für Reiche senken und Regulierungen zurückfahren, dann geht es uns besser. Ich bin anderer Ansicht".
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
In seiner Angriffslinie über Steuersenkungen knüpfte der Präsident an Bemerkungen Romneys an, in denen er sich über die "47 Prozent" der US-Bürger mokierte, die keine Einkommenssteuer nach Washington entrichten.
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Heikel für den Ex-Gouverneur von Massachusetts war auch das Thema Medicare: Die Krankenvorsorge für Pensionisten ist in den USA ein von beiden Parteien hochgelobtes Regierungsprogramm
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Während die Demokraten Medicare mit kleinen Einschnitten zur Finanzierung der Gesundheitsreform beibehalten wollen, treten Romney und sein Vize-Präsidentschaftskandidat Paul Ryan für einen Umbau in ein Voucher-System ein. Dieses soll es möglich machen, mit einem staatlichen Scheck eine private Versicherung abzuschließen.
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Die Medicare-Pläne Romneys sind im laufenden Wahlkampf ein beliebter Angriffspunkt für die Demokraten, die Pensionisten vor großen Kostensteigerungen warnen
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"Das Problem ist, der Voucher würde nicht mit der Inflation Schritt halten", erklärte Obama.
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"Romney war so gut wie nie", sagte der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton ein wenig zerknirscht nach dem Schlagabtausch.
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Blitzschnell verschwand US-Präsident Barack Obama von der Bühne an diesem für ihn eher unerfreulichen Abend in Denver
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Im Folgenden nun die besten Bilder des TV-Duells.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
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Tausende Journalisten verfolgten die Debatte.
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Der US-Präsident und sein Herausforderer treffen zum ersten Mal im TV aufeinander
Begleitet wurde das Duell auch von Protesten.
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Begleitet wurde das Duell auch von Protesten.
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Begleitet wurde das Duell auch von Protesten.
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Begleitet wurde das Duell auch von Protesten.
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Begleitet wurde das Duell auch von Protesten.
Abzuwarten bleibt jedoch, wie viele von Romneys Fakten und Zahlen wirklich stimmten - und ob er sich nicht mit einigen der kühnen Kehrtwenden doch am Ende schadete. Wahrscheinlich ist aber: Romney dürfte in den Umfragen aufholen, das Rennen dürfte wieder zum Thriller werden. Obama hat aber, wie Bush 2004 auch, bei zwei weiteren Debatten die Chance, mehr Feuer und Pfiff zu zeigen.

(c) AP, Michelle Obama: Heute feiert sie ihren 20. Hochzeitstag mit Barack Obama.
20. Hochzeitstag
Obama und Ehefrau Michelle haben ihren 20. Hochzeitstag gefeiert - just am Tag der ersten TV-Debatte. "Wir verbringen den Tag auf eine Weise, die ich mir niemals vorgestellt hätte, als wir geheiratet haben", schrieb die First Lady in einer E-Mail an Unterstützer. Natürlich war sie bei der Debatte gegen den Herausforderer Mitt Romney dabei. "Barack kämpft gerade den Kampf seines Lebens und er muss wissen, dass wir ihn unterstützen." Zugleich bat sie in der E-Mail jeden Empfänger um eine Spende von fünf Dollar oder mehr für den Wahlkampf. Obama ist 51 Jahre alt, seine Frau 48. Sie haben zwei Töchter.
Video: So witzelte Romney über den Hochzeitstag
So reagiert die US-Politik auf das erste TV-Duell:
1/8
Paul Ryan (Romneys Mann für das Amt des Vize-Präsidenten)
"Mit Romney hat Amerika ganz klar die Alternativen aufgezeigt. Er ist der Mann des Augenblicks und wird uns zu einem wirklichen Aufschwung führen."
Rick Santorum (früherer republikanischer Bewerber)
"Romney rocked it!" (Romney hat voll eingeschlagen)
Reince Pribus (Vorsitzender der Republikanischen Partei)
"Eine bedeutende Nacht und ein beeindruckender Auftritt"
John McCain (Obamas republikanischer Kontrahent bei der Wahl 2008)
"Wenn diese Debatte ein (Box-)Kampf gewesen wäre, hätten man sie abgebrochen."
Joe Biden (demokratischer Vizepräsident)
"Leute, ich hoffe Ihr habt gesehen, was ich heute Abend gesehen habe: Präsident Obama ist die richtige Wahl, um uns voran zu bringen."
Michelle Obama (Ehefrau des Präsidenten)
"Ich könnte nicht stolzer auf meinen Ehemann sein als heute Abend."
Al Gore (Demokrat und früherer US-Vizepräsident)
"Gouverneur Romney stellt seine Strategie nur theoretisch vor, aber es fehlt an sämtlichen Details."
Jennifer Psaki (Obamas Sprecherin)
"Romney hat Punkte im Stil gewonnen. Er war vorbereitet."
Nächste Seite: Der LIVE-TICKER zum Nachlesen.
04:45 Uhr: Schwere Vorwürfe von Demokraten an Obama: Er habe nicht gekämpft, ließ den Kopf hängen, konfrontierte Romney nicht, es schien so, als würde er bloß warten, bis es vorüber ist, so Chris Matthews.
04:37 Uhr: Der Ex-Manager von McCain Steve Schmidt: "Obama war passiv, Romney ist klarer Sieger, hatte Kommando während der ganzen Debatte. Selbst am linken Kanal MSNBC lange Gesichter: Obama hatte "furchtbare Nacht". Vergleiche sogar mit Bushs Totalflop bei der ersten Debatte gegen John Kerry!!
04:31 Uhr: Romney schließt: Er rattert runter, wie schlimm und furchtbar alles ist im "Obama"-Amerika - und dass er alles gut machen werde. Letzte Worte gelten dem Militär: Er spricht sich gegen Kürzungen aus. Damit ist das erste TV-Duell zu Ende.
04:30 Uhr: Jetzt ist Romney mit seinem Schlusswort an der Reihe. Er hat zwei Minuten Zeit.
04:29 Uhr: Schlussargument Obama: Er dankt Romney für eine "großartige Debatte", versucht seine Errungenschaften auf eine persönliche Ebene mit Einzelschicksalen zu bringen. Argumentiert für eine Ära an wirtschaftlichem Patriotismus, gibt zu, nicht immer ein perfekter Präsident gewesen zu sein. Doch einer, der jeden Tag für Amerika da ist.
04:28 Uhr: Obama macht sich über Romneys Pläne lustig, was er alles am ersten Tag im Oval Office machen würde. Rattert nun seine eigenen Errungenschaften herunter. Wirft Romney wieder vor, keinen Plan zu haben.
04:24 Uhr: Der Moderator verweist auf die Redezeit: Es bleiben noch drei Minuten.
04:15 Uhr: Obama greift Romney jetzt erstmals schärfer an: Dieser wolle alle Obama-Reformen von Gesundheit bis Wall Street ersetzen, doch verriet niemanden bisher irgendwelche Details. Romney erläutert, dass keine Details nötig sein, da er Grundprinzipien habe. Romney hat sich leicht heiser geredet, sein Mund dürfte ausgetrocknet sein, das ist hörbar.
04:14 Uhr: Analyse des linken TV-Talkers Bill Maher: "Obama sieht so aus, als würde er wirklich einen Teleprompter brauchen..."
04:13 Uhr: Themenwechsel: Jetzt geht es die Frage, wie beide die Rolle des Staates sehen. Obama beginnt. Er verweist auf Abraham Lincoln und startet einen Diskurs über die Freiheit. Dann schweift er ab - und wendet sich dem Thema Bildung zu.
04:07 Uhr: Obama lauscht Romneys Abrechnung mit "Obamacare" mit verkrampfter Mine, der Präsident kocht innerlich offenbar. Romney muss jetzt erklären, mit was er Obamacare ersetzen will: Er stimmt mit Obama überein, dass die Kosten gesenkt werden können. Bleibt aber Reformkonzept für "Romneycare" komplett schuldig.
04:02 Uhr: Obama streut Romney Rosen für den Gesundheitsplan in Massachusetts, vom dem er sich selbst im Wahlkampf distanzierte. Obama: "War die Vorlage für meinen eigenen Plan"....
03:56 Uhr: Streit um Bankenreform: Obama wirft Romney vor, gegen alle Regulierungen zu sein, Romney kontert, doch verirrt sich in Details, denen die meisten Wähler wohl kaum folgen können. Themenwechsel: Jetzt geht es um das Gesundheitswesen. Romney beginnt.
03:53 Uhr: Romney wirkt nun zu dominierend: Redet einfach drauf los, lässt sich auch vom Moderator kaum stoppen. Obama wird fast zum Statisten.
03:50 Uhr: Obama rechnet Romney vor, dass sein "Medicare"-Plan mathematisch keinen Sinn macht, sondern nur Privatversicherer reich.
03:47 Uhr: Obama feuert zurück wegen Romneys Plänen zur Reform der Alten-Krankenkassen: "Wenn Sie so um die 50 sind, hören Sie bitte zu!" Deren Versorgung sei mit einem Gutscheinprogramm gefährdet.
03:44 Uhr: Romney wirkt bisher stärker, schießt sehr schnell mit Zahlen und Argumenten. Die Fact-Checker nach der Debatte werden zeigen, was davon wirklich stimmte...
03:41 Uhr: Romney belehrt Obama: "Ich bin seit 25 Jahren Geschäftsmann, ich habe keine Ahnung, was Sie da daherreden". Er widerspricht, dass Firmen für Job-Outsourcen Steuererleichterungen erhalten.
03:38 Uhr: Das Team von Romney ist beim Aussenden währen der Debatte um einiges eifriger: 6 Emails bereits in der Inbox, nur eine von Team Obama.
03:36 Uhr: Romney legt veritable Fillibuster hin, dem Moderator entgleitet mitunter die Debatte. Der Streit geht weiter, ob Reichere und Firmen mehr Steuern zahlen sollen. Romney schließt Steuererhöhungen aus.
03:34 Uhr: Die Debatte heizt sich auf: Obama fällt Romney ins Wort, Republikaner nützt Chance zum Gegenangriff: "Wieso konnten Sie die Defizite nicht senken, Sie sind doch seit vier Jahren Präsident...."
03:31 Uhr: Obama vergleicht Romney mit Bush, der Republikaner verfolge die gleiche Politik: Er erläutert die Katastrophe, die diese Politik auslöste. Romney verteidigt sich: "Meinen Plan hat noch niemand vorher probiert"
03:26 Uhr: Thema Staatsdefizit: Romney erläutert drei Wege: Steuern erhöhen, Einsparen oder Wachstum. Er spricht sich für die letzten beiden Varianten aus. Und attackiert Obama, der seiner Meinung nach nur Steuern erhöhen wolle. Und macht ihn für das Staatsdefizit verantwortlich.
03:23 Uhr: Beide Kandidaten verwirren nun mit einer Litanei an Statistiken und Studien die Zuhörer, Kernargumente gehen fast unter.
03:17 Uhr: Obama widerspricht Romney. Er kritisiert seine Steuersenkungs-Pläne. Obama landet ersten Treffer: Beschuldigt Romne, von seinen alten Steuerplänen knapp vor der Wahl nichts mehr wissen wolle. Dazu mache sein Plan rechnerisch keinem Sinn. "Es geht hier um Arithmetik", so Obama.
03:10 Uhr: Romney erläutert seine Wirtschaftspläne, Obama lächelt säuerlich. Romneys Team schickt in der Sekunde, in der der Republikaner seine Steuerpläne erklärt, eine Presse-Aussendung mit weiteren Details aus: Romney will Steuer senken.

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03:06 Uhr: Romney ist nun am Wort. Er wünscht Obama ebenfalls einen schönen Hochzeitstag, meinte, er könne sich wohl nichts schöneres vorstellen, ihn mit ihm zu verbringen. Erstes Gelächter. Er antwortet auf die Frage, wie er Jobs schaffen will, mit einem ganzen Maßnahmen-Katalog. Er greift Obama frontal an. Der US-Präsident kontert: Er verweist auf sein Programm "Race to the top". Er kündigt eine Ausbildungsoffensive an.
03:04 Uhr: Thema Jobs: Obama beginnt. Er begrüßt zunächst seine Frau und dankt ihr für den 20. Hochzeitstag. Und resümiert dann, wie er in den letzten vier Jahren Jobs geschaffen hat und die Rezession überwunden und Weichen für eine robuste Wirtschaftserholung gestellt hat.
03:03 Uhr: Jetzt geht es los: Obama schlendert lässig in die Halle, greift beim Handshake wie gewohnt auch den Unterarm. Romney lächelt, doch wirkt steifer. Moderator Jim Lehrer ermahnt die Audienz, sich ruhig zu verhalten.
03:01 Uhr: Obama kam in der Eishockey-Halle der "University of Denver" unter dem Jubel von Fans in seinem Auto-Konvoi an, einige skandierten "Foour more Years". Romney kam früher, bereitete sich Backstage vor.
03:00 Uhr: Ein Münzwurf hat entschieden: Obama hat das erste Wort, Romney das letzte.
02:59 Uhr: Die Erwartungshaltungen beider Camps sind daher enorm hoch. Alles steht auf dem Spiel: Obama könnte seinen Vorsprung in den Umfragen einzementieren und danach zur Wiederwahl segeln. Romney hat hingegen noch die letzte Chance, sich in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit (8,1 %) doch noch als Alternative präsentieren zu können. Er trachtet nach einem "Game Changer".
02:58 Uhr: Beide Kandidaten hatten sich vorher geeinigt, dass die Halle mit der Klimaanlage extrem abgekühlt wird: Reporter froren bei Life-Einstiegen
02:55 Uhr: Es ist alles vorbereitet: Die Gäste haben ihre Plätze eingenommen. In Kürze treten Obama und Romney auf das Podium.
02:45 Uhr: Obama diskutiert ausgerechnet an seinem 20. Hochzeitstag. First Lady Michelle Obama wollte ihm "Love you honey" auf die Handfläche schreiben, damit es jeder sehen kann, wenn er die Hände bewegt. Michelle sagte: "Ich bin so nervös bei diesen Debatten..." Ann Romney enthüllte, dass Romney bei jeder Debatte auf einen Zettel "Dad" schreibt, als Hommage an seinen verstorbenen Politiker-Vater. Die beiden Frauen sitzen in der ersten Reihe, ihre Männer können sie gut vom Holzpult aus sehen. Vor dem Niedersetzen hatten sie sich herzlich umarmt.

(c) AP, Michelle Obama, Ann Romney: Erstes TV-Duelle ihrer Ehemänner.
Alle Hintergrund-Infos zum ersten TV-Duell der Kontrahenten
Fünf wichtige Punkte bei Obama-Romney-Duell
1/5
ROMNEY AGIERT OFFENSIV, OBAMA DEFENSIV
Fünf Wochen vor der Wahl liegt Romney in den Umfragen hinter Obama. Er muss daher angreifen. Dem Amtsinhaber reicht es dagegen, wenn sein Auftritt keine Katastrophe wird. "Meistens scheitern die Kandidaten mehr an ihren eigenen Fehlern als an den Erfolgen ihrer Gegner", sagt John Sides von der George Washington Universität.
DIE BEDEUTUNG DER KÖRPERSPRACHE
Bei einer Fernsehübertragung kann die Körpersprache eines Kandidaten wichtiger sein als das was er sagt. Das musste 2000 der Demokrat Al Gore bei einer Debatte mit George W. Bush erfahren, als sein wiederholtes seufzen ihm Sympathien kostete. Vier Jahre später wurde Bush selbst getadelt, weil er bei einer Debatte mit John Kerry während dessen Redezeit dauernd das Gesicht verzog. Wer sich dagegen zum Rivalen hindreht demonstriert Selbstvertrauen, sagt die Expertin Janine Driver.
DIE ERSTEN 30 MINUTEN SIND KRITISCH
Die Debatte soll 90 Minuten dauern, aber es sind die ersten 30,
die als kritisch gelten. Danach haben sich Experten und Analysten in
der Regel festgelegt, wer sich besser präsentiert, erklärt der
ehemalige Gore-Berater Ron Klain: "Eine Debatte kann man zwar zu jedem Zeitpunkt verlieren, aber nur in den ersten 30 Minuten gewinnen."
DER TEUFEL STECKT IM DETAIL
Beide Kandidaten haben ihrem Rivalen im Wahlkampf wiederholt vorgeworfen, es mit den Fakten nicht so genau zu nehmen. Entsprechend dürften sie darauf aus sein, ihr Gegenüber auf Fehler festzunageln. Tabu ist es jedoch, den politischen Gegner einen Lügner zu nennen: Das könnte unabhängige Wähler verprellen.
OPFERT ROMNEY BUSH?
Romney will die Wahl zu einer Abstimmung über Obamas Wirtschaftspolitik machen. Viele Wähler sehen den Ursprung der Probleme jedoch in der Amtszeit von dessen Vorgänger George W. Bush, wie Romney ein Republikaner. Konservative Stimmen wie das Magazin "National Review" argumentieren deshalb, Romney müsse dies eingestehen und Obama lieber vorwerfen, die Probleme nicht angegangen zu sein. Das wäre heikel: Zwar ist Bush in der Gesamtbevölkerung unbeliebt, der Schritt könnte jedoch Romneys republikanische Stammwählerschaft verärgern.
Die Gegner bereiteten sich mit je vier vollständigen Test-Debatten vor, paukten die letzten Tage Fakten, übten griffige Sager und studierten Videos ihrer Gegner auf der Suche nach Schwächen. "Wir erlebten die intensivsten Vorbereitungen in der Geschichte der US-Wahlen", staunte NBC-Politexperte Chuck Todd. Romney muss vor allem erläutern, warum er 47 Prozent der US-Bürger in dem Skandalvideo als Faulenzer beschimpfte. Und Obama erklären, wie er in weiteren vier Jahren die Wirtschaft ankurbeln wolle nachdem ihm das in der ersten vier kaum gelang. Obama, so die "Daily News", muss dazu schauen, nicht zu langatmig und professorial zu antworten, nicht herablassend zu wirken, er muss schlagfertig sein - und die Audienz daran erinnern, dass er als Präsident anders als sein Gegner längst in der A-Liga spielt. Romney, trichterten ihm seine Berater ein, sollte sich vom öden Runterrattern von Statistiken fernhalten, sich voll auf Wirtschaftsfragen konzentrieren, cool bleiben, vor allem sollte ihn Obama wegen seines Reichtums provozieren.
Vorbereitungen für TV-Duell in Denver
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TV-Duell in Denver
Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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TV-Duell in Denver
Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
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TV-Duell in Denver
Die Vorbereitungen für die große TV-Auseinandersetzung zwischen Mitt Romney und Präsident Barack Obama laufen auf Hochtouren. Während man auf Obama noch wartet, ist Romney bereits in Denver angekommen.
Für beide Politiker zählen TV-Debatten nicht zu ihren größten Stärken, doch sie haben bewiesen, dass sie über sich hinauswachsen können. Romney ist anfällig für Versprecher, die ihn wochenlang verfolgen können (die 10.000-Dollar-Wettte etwa in einer Primaries-Debatte...). Genauso wichtig wie die Debatte selbst ist inzwischen der "Spinn Room" danach, wo Sprecher beider Lager mit einem breiten rhetorischen Repertoire einen "Sieg" ihrer Kandidaten vor TV-Kameras herbeiargumentieren. Al Gore weiß davon ein Lied zu singen: Er schien 2000 gegen George W. Bush zwar argumentativ überlegen, doch wirkte wegen seines überheblichen Beschnaufens von Bushs Argumenten unsympathisch. Dazu wurde er des Aufschneidens überführt. Gore gewann im TV-Studio, doch verlor im "Spinn Room".
Die Spannung steigt vor dem Obama-Romney-Duell auch, da laut CNN-Umfrage das Rennen wieder knapper wird: Obama führt nun mit 50 zu 47 Prozent.

(c) APA, Noch sind die Reihen leer in der "Magness Arena" der Universität von Denver
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