Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Happy Birthday George! Briten-Royals verzücken Welt mit neuen Fotos von Baby-Prinzen

Pünktlich zum ersten Geburtstag von Prinz George hat das britische Königshaus zwei weitere Fotos des kleinen Thronfolgers veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen den Sohn des britischen Prinzen William und seiner Frau Catherine bei einem gemeinsamen Besuch einer Schmetterlingsausstellung im Naturhistorischen Museum in London Anfang Juli. William und Kate bedankten sich in einer kurzen Botschaft für die "guten Wünsche", die sie seit der Geburt ihres Sohnes in Großbritannien und bei ihren Auslandsreisen erhielten. 

 

 

Georges ersten Geburtstag will die Familie am Dienstag im Kensington-Palast feiern. Geplant ist eine private Feier mit engen Familienmitgliedern und Freunden. Bereits am Sonntag hatten die Royals ein neues Foto des kleinen Prinzen herausgegeben, das den Knirps bei ersten Gehversuchen zeigt.  

2:55 Uhr: Patriarch der Eigentümerfamilie der südkoreanischen Unglücksfähre "Sewol" tot gefunden

Der nach dem schweren Fährunglück in Südkorea geflüchtete Patriarch der "Sewol"-Eignerfamilie ist tot. Die Polizei erklärte am Dienstag, dass es sich bei einer im Juni entdeckten Leiche um die sterblichen Überreste des 73-jährigen Unternehmers Yoo Byung Eun handele. Seine Identität sei durch einen DNA-Test sowie einen Fingerabdruck bestätigt worden. Die Leiche wurde nach Angaben der Ermittler bereits am 12. Juni im etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul gelegenen Suncheon entdeckt. Die Todesursache blieb zunächst unklar. Medienberichten zufolge war die auf einem Feld geborgene Leiche stark verwest.

Sewol © EPA

Todesfähre Sewol nach dem Kentern

Der Familie Yoos gehört die Chonghaejin Marine Co., zu deren Flotte die "Sewol" zählte. Nach Yoo wurde nach dem Fährunglück landesweit gefahndet. Die Behörden setzten eine halbe Million Dollar Belohnung für Hinweise auf seinen Verbleib aus. Die "Sewol" war Mitte April mit 476 Menschen an Bord gekentert, nur 174 Insassen konnten gerettet werden. Die meisten Opfer waren Schüler auf einem Ausflug. Der Großteil der Crew rettete sich rechtzeitig, ihnen wird deshalb unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. Offensichtlich führte eine Mischung aus Inkompetenz, Missachtung der Sicherheitsregeln und mangelnder Kontrolle zu der Katastrophe.  

2:05 Uhr: Hollywood: Robert Downey Jr. ist bestverdienender Filmstar

"Iron Man"-Star Robert Downey Jr. (49) ist nach Schätzungen des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" Hollywoods Top-Verdiener. Von Juni 2013 bis Juni 2014 habe er 75 Millionen Dollar (55,48 Mio. Euro) eingenommen, berichtete die Zeitschrift am Montag. Bereits im vorigen Jahr hatte Downey den Spitzenplatz inne. Auf Rang zwei der "Forbes"-Liste folgt "Fast & Furious"-Star Dwayne Johnson (42) mit geschätzten 52 Millionen Dollar, gefolgt von Bradley Cooper (39, "American Hustle") mit Jahreseinnahmen von rund 46 Millionen Dollar.

Robert Downey Jr. © WireImage.com/Getty

Downey Jr.: 75 Millionen Dollar für Iron Man

Auf den weiteren Rängen der Top Ten-Aufstellung folgen Leonardo DiCaprio, Chris Hemsworth, Liam Neeson, Ben Affleck, Christian Bale, Will Smith und Mark Wahlberg. Die Schätzungen des Wirtschaftsmagazins basieren auf der Befragung von Produzenten, Anwälten, Managern und anderen Mitarbeitern der Filmindustrie. Zum Verdienst zählen Filmgagen und Werbeeinnahmen. In der jetzt vorgestellten Liste tauchen nur männliche Darsteller auf.  

1:35 Uhr: Russische Medien: CIA steckt hinter Absturz von Flug MH17...

Nur einen Tag nach dem Crash des "Malaysia Airlines"-Jets (298 Tote) berichtete der führende russische TV-Sender "Kanal Eins", dass der Absturz vom US-Geheimdienst orchestriert und von der ukrainischen Regierung ausgeführt worden wäre.

 

 

Laut dem Report hätte die CIA 1962 während der Kuba-Krise ein ähnliches Ablenkungsmanöver geplant. In dem TV-Beitrag wurde argumentiert: Die CIA müsse hinter dem Komplott stehen, da die Regierung in Kiew alleine nicht fähig sei, so etwa zu "orchestrieren"... 

0:55 Uhr: Breaking News: Separatisten übergaben MH17-Flugschreiber an Malaysia 

Die prorussischen Separatisten haben den Flugschreiber des mutmaßlich über der Ostukraine abgeschossenen Passagierflugzeugs in der Nacht zum Dienstag an Vertreter Malaysias übergeben. Die Rebellen händigten in Donezk die sogenannte Black Box aus, bestehend aus dem Flugdatenschreiber und dem Stimmenrekorder, wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr.

 

 

Zudem verkündeten die Rebellen eine Waffenruhe im Umkreis von zehn Kilometern rund um die Absturzstelle.  

0:35 Uhr: Texas-Gouverneur Rick Perry schickt Nationalgarde an die Mexiko-Grenze

Wegen des Zustroms minderjähriger Migranten ohne gültige Papiere aus Mittelamerika in die USA hat der texanische Gouverneur Rick Perry den Einsatz der Nationalgarde angeordnet. Perry kündigte am Montag an, bis zu eintausend Nationalgardisten an die Grenze mit Mexiko zu verlegen. Der republikanische Gouverneur warf der Regierung von Präsident Barack Obama vor, in den vergangenen Jahren auf Forderungen nach einer stärkeren Sicherung der südlichen Landesgrenze nicht reagiert zu haben. Seit Oktober sind mehr als 57.000 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung eines Erwachsenen illegal in die USA gekommen.

 

 

Die meisten von ihnen stammen aus El Salvador, Guatemala und Honduras. Anfang des Monats beantragte Obama beim Kongress eine Finanzierung in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro), um auf die angespannte humanitäre Lage an der Grenze zu Mexiko reagieren zu können. Die Mittel sollen demnach an eine Reihe von Ministerien und Behörden gehen, um die Unterbringung der Einwanderer zu gewährleisten und den Abschiebeprozess zu beschleunigen.  

0:10 Uhr: Schwangere Scarlett Johansson will schon in wenigen Wochen heiraten

Die "Avengers"-Beauty will den französischen Journalisten Romain Dauriac in einem Monat heiraten, soll laut Zeugen eine strahlende und schwangere Scarlett Johansson bei einer Dinner-Party der TV-Persönlichkeit Martha Stewart in den Hamptons jemand zugeflüstert haben.

Scarlett Johansson © Getty Images

Hollywood-Star Johansson; Ja-Wort im August?

Der Ort der offenbar für August geplanten Traumhochzeit ist noch geheim. Spekuliert wurde zuletzt über ein Ja-Wort in den Hamptons oder Dauriacs Heimatstadt Paris. Johansson bewirbt neben den Hochzeitsvorbereitungen gerade ihren jüngsten Film "Lucy" von Kult-Regisseur Luc Besson. 

23:40 Uhr: Report: Ziehen die Obamas nach dem Abgang aus dem White House in die Kalifornien-Wüste?

Das Präsidentenpaar soll vor dem Kauf eines 4,25 Millionen Dollar teuren Luxus-Hauses in einem bewachten Bezirk in der Ressort-Stadt Rancho Mirage östlich von Los Angeles stehen, berichtete die Los Angeles Times. Michelle und Barack Obama sollen bereits eine Anzahlung auf die Immobilie mit moderner Architektur geleistet haben, hieß es.

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Kaufen die Obamas diese Villa in Kalifornien?

In dem Wüstenort hatten bereits die Entertainer Bob Hope, Frank Sinatra und Bing Crosby Villen. Das White House dementierte den Bericht, doch die Zeitung beruft sich auf Immobilienmakler, die einen Deal noch Ende des Monats erwarten.

23:15 Uhr: Größter Waldbrand im US-Staat Washington aller Zeiten fordert erstes Todesopfer

Ein Hausbesitzer hatte am Wochenende beim schlimmsten Feuer in der Geschichte des westlichen US-Staates versucht, sein Haus zu retten - und kam in dem Feuer ums Leben. Vier durch Blitzschlag ausgelöste Brände waren zu einem Monsterfeuer zusammengewachsen, das bisher 970 Quadratkilometer verbrannte und 150 Häuser zerstörte. Hunderte Menschen sind auf der Flucht. Ein Katze konnte gerettet werden, sie erlitt schwere Verbrennungen.

 

 

Mit ruhigeren Winden und kühleren Temperaturen gelang den Brandbekämpfern am Montag eine Eindämmung des Infernos von zwei Prozent. Als Opfer wurde Robert Koczewski (†67) identifiziert, der das Feuer mit seiner Frau drei Tage lang bekämpft hatte.

23:00 Uhr: Terror-Prozess: Helfer von Boston-Bomber wegen Justizbehinderung schlug gesprochen 

Ein junger Kasache, der den Attentätern vom Boston-Marathon geholfen haben soll, ist im US-Bundesstaat Massachusetts wegen Behinderung der Justiz schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen eines Bundesgerichts in Boston sahen es am Montag als erwiesen an, dass Azamat Tazhayakov nach dem Anschlag der Brüder Tamerlan und Dzhokhar Tsarnaev Beweismaterial beiseiteschaffte.

Das Strafmaß soll Mitte Oktober verkündet werden. Tazhayakov drohen bis zu 20 Jahre Haft und die Ausweisung nach Kasachstan. Der vor zwei Wochen begonnene Prozess gegen den 20-Jährigen ist der erste Fall im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Bostoner Marathon vom 15. April 2013, der vor einem US-Gericht verhandelt wurde. Bei dem Angriff explodierten zwei Sprengsätze kurz nacheinander im Zielbereich des Rennens. Drei Menschen starben und rund 260 weitere wurden verletzt. Auf ihrer Flucht erschossen die Tsarnaev-Brüder zudem einen Polizisten. Während Tamerlan bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben kam, wurde Dzhokhar wenige Tage nach dem Attentat festgenommen.  

22:55 Uhr: Vater von MH17-Opfer klagt Putin an: "Ich hoffe, Sie können sich in den Spiegel schauen, Sie Monster!" 

Der Niederländer Hans de Borst verlor bei dem Abschuss des "Malaysia Airlines"-Jumbojets sein einziges Kind, die hübsche Schülerin Elsemiek (†17). Sie starb an Bord von Flug MH17 gemeinsam mit ihrer Mutter, ihrem Stiefbruder und Stiefvater. Ihr Vater veröffentlichte in seiner ohnmächtigen Trauer einen offenen Brief an Kreml-Herrscher Wladimir Putin, wo er alle Pläne des Teenagers für ihr Leben aufzählte und Putin direkt für ihren Tod verantwortlich machte.

 

 

Im Schmerz über den unbeschreiblichen Verlust beschimpfte er Putin als "Monster". De Borst schrieb, dass Elsemiek eine Schülerin mit Bestnoten war und in einem Jahr das Gymnasium abgeschlossen hätte. Sie wollte an der TU Delft ein Technikstudium beginnen. Darauf hätte sie sich "schon sehr gefreut", schrieb der am Boden zerstörte Vater.

22:45 Uhr: Vier Notärzte, die ohnmächtigem Polizei-Opfer keine erste Hilfe leisteten, vom Dienst suspendiert

Eric Garner (†43) war von Polizisten bei einer Festnahme in Staten Island (New York) zu Boden gerissen worden. Sie hatten ihn des illegalen Zigarettenverkaufs verdächtigt. Ein Horror-Video dokumentiert den Polizei-Übergriff: Ein Cop nimmt ihn von hinten in den Würgegriff, weitere Beamte stürzen sich auf den übergewichtigen Afroamerikaner, einem Vater von sechs Kindern. “Ich kriege keine Luft! Ich kriege keine Luft! Ich kriege keine Luft!”, fleht er. Immer wieder.Dann liegt Garner regungslos am Boden, seine Arme sind mit Handschellen am Rücken gefesselt. Keiner der Polizisten kümmert sich um ihn, es sind keine Wiederbelebungsversuche zu sehen. Die Polizisten stehen um ihn herum, ein Beamter sagt nur: “Na komm schon...” Und: "Atme ein, atme aus..." Doch Garner rührt sich nicht

.

Das umfassbare und herzlose Verhalten geht weiser, als vier Notärzte eintreffen: Auch die Sanitäter unterlassen jegliche Wiederbelebungsversuche, eine Ärztin checkt bloß Garners Puls am Hals. Sieben Minuten vergehen ohne jegliche CPR (Wiederbelebung). Dann wird Garner in das Rettungsauto geladen und abtransportiert, im Spital der Tod festgestellt. Experten halten für wahrscheinlich: Sein Leben hätte gerettet werden können. "Sind wir wirklich schon so herzlos geworden", fragte die "Daily News". Polizist Daniel Pantaleo, der Garner in den für Cops verbotenen Würgegriff nahem, und ein weiterer Polizist wurden zum Schreibtisch-Dienst abkommandiert, wie auch die vier Sanitäter, die jegliche Wiederbelebungsversuche unterließen. Die Wut gegen das NYPD kocht nun über wie seit Jahren nicht mehr: Bürgerrechtler Al Sharpton verlangte die Verhaftung der Polizisten, am Wochenende demonstrierten Hunderte wegen dem schockierenden Fall schierer Polizeibrutalität.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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