Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Bond-Beisser starb mit 74

Richard Kiel, der als Bösewicht mit Stahlgebiss in mehreren Bond-Filmen berühmt wurde, ist am Mittwoch gestorben, berichtete TMZ

 

Der 2,15 Meter große Kiel biss zu im Bond-Film "The Spy Who Loved Me" und zwei Jahre später in "Moonraker". Die Todesursache war vorerst unklar.

3:25 Uhr: Obama: Kein genauer Zeitpunkt bei US-Luftangriffen auf Syrien

Wann die ersten Angriffe im an den Irak grenzenden Bürgerkriegsland geflogen würden, sagte Obama nicht. "Wir werden unsere Faustschläge nicht telegrafieren", sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter kurz vor der Rede an ein TV-Millionenpublikum. Man werde "zu einer Zeit und an einem Ort unserer Wahl" zuschlagen. Eine Zustimmung des Kongresses benötigt Obama, der als Präsident zugleich Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte ist, nach Einschätzung der US-Regierung nicht. Zuvor hatte er lediglich die vier führenden Politiker von Demokraten und Republikanern ins Weiße Haus geladen, um seine Strategie im Kampf gegen IS zu besprechen. Das US-Militär hatte vor rund vier Wochen begonnen, Stellungen des IS im Irak zu bombardieren und seitdem mehr als 150 Angriffe geflogen. Dabei wurden nach Angaben des Pentagon mindestens 212 Ziele der Dschihadisten beschädigt oder zerstört.  

3:25 Uhr: Obama-Rede: Bittet um Geduld, der Kampf gegen das "Krebsgeschwür ISIS" werde länger dauern

Der US-Präsident erklärte die Taktik beim Krieg gegen ISIS: Die USA wolle ihre Überlegenheit in der Luft einsetzen und auf Partner am Boden beim Kampf gegen die Terroristen setzen. Doch es werde nicht über Nacht gehen, sagte Obama. Die wichtigste Passage: Obama wolle nicht mehr zögern, militärisch gegen ISIS auch in Syrien vorzugehen. Obama kündigte damit Luftschläge in Syrien an. Insgesamt wolle er bei seinem Anti-Terrorkrieg auf eine "breite Koalition" zurückgreifen. Überraschend schien das Loblied auf Amerika am Ende der Rede: Obama wollte damit offenbar der Kriegsmüdigkeit Amerikas begegnen und die USA als globales Vorbild preisen. 

3:10 Uhr: Obama bei Rede im White House: "Wir werden ISIS zerstören!"

Der US-Präsident erklärt seinen Kriegsplan gegen die Terror-Milizen ISIS (IS) bei einer TV-Rede im White House. Er eröffnete mit einer Abrechnung mit den Todesmilizen, die sich "Islamischer Staat" nennen. Obama: Sie sind weder islamisch noch ein Staat, sie sind eine Terrororganisation". ISIS töte Muslime, Kinder, versklave Frauen.

 

 

Obama warnte, dass Kämpfer aus den USA und Europa eine Terrorgefahr bei ihrer Rückkehr darstellten. Obama verspricht den Amerikanern: "Die höchste Priorität ist die Sicherheit Amerikas". Wer Amerika bedrohe, fuhr Obama fort, "findet nirgendwo Sicherheit".

2:55 Uhr: Wetterkapriolen: Schneesturm im Sommer im kanadischen Calgary

Die eine Million Einwohner der kanadischen Stadt Calgary sind Schnee gewohnt - aber nicht im September. Den dritten Tag in Folge fegte am Mittwoch ein Schneesturm über die Stadt. Die Schneemassen lasteten so schwer auf den Ästen der Bäume, dass diese auf Stromleitungen stürzten und tausende Menschen ohne Strom waren.

 

 

In den Straßen wurde Salz gestreut. Am Mittwoch fielen nach Angaben des Wetterdienstes bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Die Schulen blieben geschlossen, Flüge wurden verschoben. Das Wetter soll weitere Kapriolen schlagen: In einigen Tagen werden wieder 24 Grad Celsius in Calgary erwartet.  

2:05 Uhr: Twitter will 1,3 Milliarden Dollar bei Investoren besorgen

Twitter will sich Geld für Investitionen leihen: Der bisher kaum profitable Kurznachrichtendienst wird erstmals Wandelanleihen auflegen, wie er am Mittwoch mitteilte. 1,3 Milliarden Dollar (1,01 Mrd. Euro) sollen damit eingesammelt werden. Wenn die als Partner der Platzierung beteiligten Banken mitziehen, könnte das Volumen auf 1,5 Milliarden Dollar steigen. Die Papiere laufen bis 2019 und 2021. Welchen Zins sie abwerfen, wird sich erst bei der endgültigen Preissetzung herausstellen. Nur institutionelle Investoren dürfen die Anleihen zeichnen. Die Titel können bei gutem Börsenverlauf in Twitter-Aktien umgewandelt werden.  

1:20 Uhr: Obama verspricht "unnachgiebigen Kampf" zur Zerstörung der IS-Terrororganisation

Barack Obama will eine "breite Koalition" in einen Kampf führen, bei dem die Terror-Milizen des "Islamischen Staates" (IS) "degradiert" und letztendlich "zerstört" werden sollen, so vor der TV-Rede durch das White House veröffentlichte Passagen. Der terroristischen Bedrohung werden begegnet werden durch eine "umfassende und nachhaltige Anti-Terrorstrategie", wird Obama laut Redetext versprechen. 

Den Einsatz von Bodentruppen wird der US-Präsident aber ausschließen. IS-Milizen sollen mit US-Luftschlägen und Kämpfer alliierter Kräfte zerstört werden, "wo immer sie sich aufhalten". 

0:50 Uhr: Neue Proteste in Ferguson: Zehn Festnahmen

Die Unruhen nach dem Tod des schwarzen Teenagers Michael Brown (†18) im Kugelhagel eines weißen Cops waren in Ferguson (US-Staat Missouri) zuletzt abgeflaut. Mittwochabend kam es jedoch neuerlich zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei: Kundgebungsteilnehmer wollten die Autobahn "Interstate 70" blockieren, einige legen sich auf die Straße, andere warfen Flaschen gegen Polizeilinien.

 

 

Es gab zehn Festnahmen. Die Demonstranten verlangen die Festnahme des Todesschützen Darren Wilson.   

0:25 Uhr: Britney Spears droht Porno-Star, mit der ihr Ex fremdging...

Anwälte der Pop-Sängerin drohten der Porno-Darstellerin Cali Lee, dass Spears sie mit Geld und Einfluss "zerstören" könnte, sollte sie den Mund aufmachen. Spears hatte ihrem Freund David Lucado den Laufpass gegeben, nachdem er sie mit dem Sexfilm-Sternchen betrogen hatte. Spears Rechtsteam schickte Lee einen scharf formulierten Brief, in dem sie auf die Verschwiegenheitsklausel zwischen Lucado und Spears aufmerksam gemacht wurde.

Sie müsse daher alles, was er ihr während der Affäre erzählte, geheim halten, so die Advokaten. Die Drohung ist freilich ein Bluff: Lee ist als außenstehende Person nicht an dieses Übereinkommen gebunden, so TMZ.  

0:05 Uhr: Island-Vulkan Bardarbunga: Größte Lava-Menge seit über 100 Jahren ausgetreten

Die jüngste Entwicklung um den isländischen Vulkan Bardarbunga, nährt erneut Befürchtungen, dass eine große Eruption noch bevorstehen könnte. Die Spaltenergüsse nördlich des Hauptkraters sind schon jetzt ein Jahrhundertereignis. Die ausgetretene Lavamenge ist nach Einschätzung des geologischen Dienstes in Reykjavik die größte auf der Insel verzeichnete seit dem 19. Jahrhundert. 

Vulkanforscher können sich derzeit nur mit Gasmasken und in größerer Entfernung in der Sperrzone um die Lavafelder aufhalten. Das flüssige Gestein dürfte sich nach ihren Einschätzungen zurzeit über eine Fläche von 19 Quadratkilometern erstrecken. Aus den Erdspalten treten neben dem flüssigen Gestein große Mengen Schwefeldioxid (SO2) aus. Das giftige Gas beeinträchtigt bereits die Atemluft in einigen ostisländischen Siedlungen. Laut dem norwegischen Sender NRK war der Schwefelgeruch am Dienstag erstmals auch an der Küste in Nord-Norwegen vernehmbar. Die isländischen Behörden sind nach eigenen Angaben auf einen großen Ausbruch des unter mehreren Hundert Metern Eis liegenden Hauptkraters des Bardarbunga vorbereitet. "Wir müssen das ernst nehmen, sagte der Einsatzleiter des isländischen Zivilschutzes, Vidir Reynisson, am Dienstag dem Sender RUV, "In der Vergangenheit gab es gewaltige Ausbrüche des Bardarbunga. "  

23:15 Uhr: Florida: Dieb machte während Einbruchs ein Nickerchens – verhaftet

Ein Einbrecher im US-Bundesstaat Florida hat den denkbar ungünstigsten Ort für ein Nickerchen gewählt. Nach Polizeiangaben übermannte ihn am Mittwoch die Müdigkeit in dem Haus, in das er zuvor eingestiegen war. Offenbar wollte sich der 29-jährige Mann nur kurz ausruhen, fiel dann aber in einen tiefen Schlaf.

Die Putzfrau habe den schlafenden Unbekannten später gefunden und die Polizei alarmiert, teilten die Behörden in der Stadt Sarasota mit. Die Beamten entdeckten nach ihrer Ankunft ein Plastiksackerl mit gestohlenem Schmuck neben dem Einbrecher, der weiter friedlich schlummerte. Mit dem Klicken der Handschellen wurde er aus seinen Träumen gerissen.  

23:00 Uhr: Countdown zu Obama-Kriegsrede: So will US-Präsident IS-Terroristen besiegen

Nur mehr vier Stunden bis zur wichtigsten Rede von Barack Obama während seiner gesamten Präsidentschaft. Vom "State Floor" des White House richtet sich Obama in der TV-Primetime an die Nation und will seinen Kriegsplan gegen die Todesmilizen des Islamischen Staates (IS) verkünden - pikanterweise am Vorabend des 9/11-Jahrestages, als vor 13 Jahren von Al-Kaida-Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge in die New Yorker Twin Towers und das Pentagon in Washington DC rasten (3000 Tote). Erwartet wurde von Obama eine Autorisierung von Luftangriffen gegen IS-Stellungen auch in Syrien.

obama.jpg © EPA

Obama geht in die Offensive

Die Rebellenarmee der "Free Syrian Army" (FSA), die gegen IS und die Regierungstruppen von Despoten Baschar al-Assad kämpft, soll dazu aufgerüstet werden. Doch laut vielen Experten liegt genau hier die Schwachstelle von Obamas Plan: Die FSA gilt als unzuverlässig und durch den Zweifrontenkrieg geschwächt. Gelieferte Waffen könnten leicht in die Hände der Terrormilizen fallen. Trotzdem könnte der Kongress mit einer raschen Abstimmung über einen vorliegenden Gesetzesentwurf 500 Millionen Dollar für Training und Bewaffnung der FSA-Kämpfer genehmigen, so die New York Times. Vor allem die grusligen Enthauptungen der US-Reporter James Foley und Steven Sotloff durch IS-Killer haben das kriegsmüde Amerika wachgerüttelt: 43 Prozent der US-Bürger halten laut einer NBC-Umfrage die Terrorgefahr jetzt für höher als vor dem 11. September 2001. Und 61 % der Amerikaner unterstützen Obamas Anti-Terror-Krieg. 

22:45 Uhr: Homeless küsst Paris Hilton

Die Hotel-Erbin hatte das Nobellokal Tao in New York verlassen, als sie einem Obdachlosen Geld zusteckte. Der Mann reagierte verzückt, küsste die Blondine auf die Wange. Hilton nahm es gelassen, blies umstehenden Personen ein Küsschen zu. Der Obdachlose lobte dann vor den laufenden Kameras der Paparazzi die Party-Prinzessin.

 

 

"Sie ist wunderschön aber nicht hochnäsig - sie hilft immer", sagte er. Dann fragte er sie nach einem "Date"...  

22:30 Uhr: Scientology: Insiderin erhebt schwere Vorwürfe gegen Sektenführung, 

Karen de la Carriere (70) war 35 Jahre lang Mitglied der "Church of Scientology", als Frau des Präsidenten gehörte sie zur Führungsriege und erreichte den höchsten Grad der "Erleuchtung". 2010 schied sie jedoch aus und wurde als "verwirrte Persönlichkeit" denunziert. Zwei Jahre später erfuhr sie zufällig via Facebook, dass ihr Sohn - ebenfalls ein hochrangiger Scientologe - an Lungenentzündung starb. Jetzt packte sie in einem Interview mit der "Daily Mail" über das Innenleben der mächtigen Organisation aus. 

Sie berichtete über ein Regime aus furchtbaren Bestrafungen und finanzieller Abhängigkeit: "Sie brechen dich, physisch und psychisch - am Ende fühlst du dich wie eine Amöbe..." Ein halbes Jahr lang wurde sie im Wüsten-"Straflager" in Kalifornien, gefürchtet als "The Hole", festgehalten. Dann musste sie 12 Stunden pro Tag laufen, ein anderes Mal Lack von einer Metallstange schaben, Tag für Tag. Ihr Sohn wäre von ihr ferngehalten, ihr Mann Heber Jentzsch wäre nach Deutschland entsandt worden, behauptet sie. Sie beschreibt ein Klima ständiger Einschüchterung voller Spitzel und Aufpasser. Die Organisation bestritt gegenüber der "Mail" alle Vorwürfe und bezeichnete de la Carriere als "Verrückte". Ihr Ex-Gatte wurde seit 2004 nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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