Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Republikaner im US-Senat blockieren Geheimdienstreform

Die Republikaner im US-Senat haben die von Präsident Barack Obama versprochene Geheimdienstreform blockiert. Bei einer Verfahrensabstimmung in der Kongresskammer kam am Dienstagabend (Ortszeit) nicht die notwendige Mehrheit von 60 der 100 Senatoren zustande, um die Debatte über das Gesetz zu eröffnen. Damit ist eine Reform des durch den früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden enthüllten Überwachungsapparats der NSA frühestens im kommenden Jahr möglich, wenn der neu gewählte Kongress zusammentritt. Der sogenannte USA Freedom Act sollte den nach den Anschlägen vom 11. September 2001 erlassenen Patriot Act überarbeiten, der den Geheimdiensten damals im Kampf gegen den Terrorismus weitreichende Möglichkeiten eingeräumt hatte. So sollte die massenhafte Sammlung von US-Telefonverbindungsdaten durch die NSA beendet werden. Das Repräsentantenhaus hatte im Mai für ein derartiges Gesetz gestimmt. Neben Datenschützern hatte sich besonders die IT-Branche für das Gesetz stark gemacht. US-Unternehmen hätten aufgrund der Angst vor Spionage bereits Verträge in Millionenhöhe verloren, hatte der Präsident der Consumer Electronics Association (CEA), Gary Shapiro, vergangene Woche in einem Brief an alle Senatoren geschrieben. Zu dem 2000 Mitglieder zählenden Branchenverband gehören unter anderem die Schwergewichte Apple, Google und Microsoft.  

3:10 Uhr: Vergewaltigungs-Affäre um Bill Cosby weitet sich dramatisch aus: Jetzt meldet sich Ex-Model

Nun behauptet auch Ex-Supermodel Janice Dickinson (59), dass sie TV-Legende Cosby (77) im Jahr 1982 mit Drogen betäubte und vergewaltigte. Der Missbrauch passierte nach einem Dinner in Lake Tahoe (Kalifornien). Sie erinnert sich, dass er auf ihr lag und sie Schmerzen verspürte.

 

 

Dickinson wollte 2003 über den Vorfall in ihren Memoiren schreiben, doch Cosbys Anwälte setzten den Verlag unter Druck, die Passagen zu streichen. Dickinson ist die dritte Frau, die sich mit Vergewaltigungsvorwürfen gegen den berühmten TV-Komiker binnen weniger Tage meldete.

2:55 Uhr: Atomgipfel mit Iran: Kerry verschiebt Reise nach Wien

US-Außenminister John Kerry hat seine Reise nach Wien zu den internationalen Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm verschoben, wie das US-Außenministerium am Dienstabend laut der französischen Nachrichtenagentur AFP wissen ließ. Kerry, der sich derzeit in London aufhält und ursprünglich für Mittwoch in Wien erwartet worden war, werde zunächst noch nach Paris reisen, hieß es. Am Mittwoch werde der US-Außenminister noch in London bleiben, um seine Beratungen mit fortzusetzen, hieß es in einem Kommunique von Außenamtssprecherin Jennifer Psaki. Anschließend werde Kerry Donnerstagfrüh nach Paris fahren, um mit seinem saudischen Amtskollegen Saud al-Faisal und dem französischen Außenminister Laurent Fabius Gespräche über die Atomverhandlungen zu führeni. Kerry werde dann "später in der Woche" nach Wien kommen, "aber wir haben das Datum noch nicht festgesetzt", so Psaki, ohne weitere Erklärungen anzuführen. Seit Dienstag verhandeln in Wien erneut die 5+1-Gruppe (fünf UN-Vetomächte plus Deutschland) und der Iran über eine Lösung im seit Jahren laufenden Atomstreit. Die Beteiligten stehen unter Zeitdruck, da am Montag die Frist für eine Einigung abläuft. Wird bis dahin keine Einigung gefunden, laufen die bei einem Übergangs-Abkommen im November 2013 erreichten Sanktions-Erleichterungen aus.

1:50 Uhr: "Wunder-Baby": Eltern eines "Sandy Hook"-Schulmassaker-Opfers bekommen wieder Nachwuchs

Der sechsjährige Benjamin Wheeler wurde am 14. Dezember 2012 von Psycho-Killer Adam Lanza in der Grundschule in Newtown (Connecticut) mit 19 weiteren Erstklässlern und sechs Lehrern beim schlimmsten Schulmassaker in der US-Geschichte erschossen. Nach der unbändigen Trauer gab es für die Familie nun fast zwei Jahre nach dem Albtraum wieder Grund zur Freude – und eine Chance für einen Neubeginn: Francine und David Wheeler gaben die Geburt ihres Sohnes Matthew bekannt.

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Francine Wheeler: Überglücklich.

"Es ist wunderbar”, strahlte die Mutter: “Wir hätten uns nie gedacht, dass wir so einen Moment nochmals erleben können…”

1:05 Uhr: Kolumbien: Elfjährige hatte 104 Drogenkapseln im Magen

Aus dem Bauch eines elfjährigen Mädchens haben Ärzte in Kolumbien über hundert Drogenkapseln entfernt, die das Kind offenbar nach Europa schmuggeln sollte. Wie die Polizei in Cali im Westen des Landes am Dienstag mitteilte, lag die Elfjährige nach dem chirurgischen Eingriff weiter im Krankenhaus, ihr Zustand galt als "stabil". Das Kind hatte demnach 104 Kapseln geschluckt, in denen insgesamt schätzungsweise zwischen 500 und 600 Gramm Drogen waren. Die Substanz werde derzeit untersucht, um herauszufinden, worum es sich handle, sagte ein Polizeivertreter in Cali. Er kritisierte den Versuch der Verantwortlichen, das Mädchen als Drogenschmugglerin zu missbrauchen, als "pervers". Demnach kam es bisher nicht vor, dass ein derart junger Mensch für die kriminellen Machenschaften von Drogenschmugglern benutzt wurde. Die Substanzen sollten offenbar nach Europa gelangen. Nach Angaben der Behörden sind die Eltern des Mädchens getrennt. Die Elfjährige hatte demnach einige Tage bei ihrem Vater verbracht und nach der Rückkehr zur Mutter über Bauchschmerzen geklagt. Nach dem Vater wird gefahndet.  

0:50 Uhr: Hochspannung in Ferguson: Waffenverkäufe explodierten um 700 Prozent

Im Countdown zur Entscheidung der Justiz, ob Polizist Darren Wilson, der Anfang August den Teenager Michael Brown (†18) erschoss, angeklagt wird, wächst die Spannung stündlich: Immer mehr Demonstranten und Polizisten stehen sich in Ferguson und dem benachbarten St. Louis gegenüber.

 

 

Aus Angst vor Ausschreitungen und Plünderungen decken sich – meist weiße – Bürger mit Waffen ein: Verkäufe von Pistolen und Gewehren stiegen um 700 Prozent. Im Geschäft "Metro Shooting Supplies" in Ferguson werden normalerweise 30 Waffen pro Woche verkauft, in den letzten Tagen jedoch waren es 250, so die Washington Post.    

0:05 Uhr: Zahl der Todesopfer bei Anschlag in Jerusalem auf fünf gestiegen

Ein Polizist, der bei dem blutigen Terroranschlag in einer Synagoge in Jerusalem am Dienstagfrüh schwer verletzt worden war, ist am Abend seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Damit stieg die Zahl der Opfer der beiden ebenfalls getöteten Attentäter auf fünf. Drei aus den USA und einer aus Großbritannien stammende Juden waren bei dem Angriff von zwei Palästinensern auf das Gotteshaus in Har Nof Dienstagfrüh getötet worden. Die aus dem von Israel besetzten und annektierten arabischen Ostteil Jerusalems stammenden Täter wurden nach wenigen Minuten von Polizisten erschossen.

 

 

Außerdem wurden bei dem Anschlag sechs weitere Gläubige und zwei Polizisten nach Angaben der Rettungsdienste zumeist schwer verletzt. Einer der Polizisten erlag nun in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Es war das folgenschwerste Attentat in Jerusalem seit im März 2008 in einer zwei Kilometer entfernten Talmud-Hochschule acht Studenten und der Angreifer getötet wurden.  

23:35 Uhr: Größte und teuerste Reklametafel am Times Square installiert

Die Glitzerwelt der Touristenmeile des "Times Square" in Midtown Manhattan wurde jetzt noch greller und lebendiger: Eine neue Leuchttafel mit 24 Millionen LED-Pixel erstreckt sich entlang des Broadway einen ganzen Straßenblock lang zwischen der 45. und 46. Straße. Werbeeinschaltungen sehen brillant aus –  doch sie kommen nicht billig: 2,5 Millionen Dollar wird für einen Monat berechnet, es ist damit eine der teuersten Reklametafeln im Freien in der Welt. Der Internet-Gigant Google hat die Tafel ab dem 24. November bis zum Ende des Jahres gebucht.

 

 

22:55 Uhr: Mexikos Präsident wittert Verschwörung hinter Studentenprotesten

Der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto vermutet hinter den Protesten nach dem Verschwinden von Dutzenden Studenten im Südwesten des Landes eine Destabilisierungskampagne von Regierungsgegnern. "Es sieht manchmal so aus, als wollten sie soziale Unruhen schüren und die nationalen Projekte angreifen, die wir vorantreiben", sagte der Staatschef am Dienstag. Seit dem mutmaßlichen Mord an den 43 Studenten sind im ganzen Land Zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen. Am Rande der friedlichen Proteste kam es aber auch immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen. Hinter den Krawallen steckten Gegner der jüngsten Reformen seiner Regierung, sagte Pena Nieto. Sie nutzten die Empörung über das Verschwinden der Studenten aus, um Gewalttaten zu verüben.  

22:45 Uhr: Klitschko-Verlobte Hayden Penettiere hochschwanger in Hawaii

"Ich habe einen kleinen Klitschko in meinem Bauch", titelte der Webdienst TMZ zu einem Schnappschuss, der die TV-Aktrice mit gewaltiger Wölbung in einem Pool beim Hawaii-Urlaub zeigt. Immerhin ist ihr Verlobter, Box-Champ Wladimir Klitschko mit 198 Zentimeter Körpergröße um einiges riesiger als die nur 152 Zentimeter große, sonst zierliche Blondine.   

 

 

22:30 Uhr: Wintereinbruch in den USA: Buffalo versinkt unter 1,5 Meter hoher Schneedecke

Seit zwei Tagen schneit es in der Stadt im US-Bundesstaat New York, eine 1,5 Meter hohe Decke der weißen Pracht legt Buffalo nun lahm. Die enormen Schneemengen entstehen durch den "lake-effect", wo kalte Polarluft über das noch warme Wasser des "Lake Erie" fegt und die Feuchtigkeit in Form extrem starker Schneefälle ablädt.

 

 

Spektakuläre Fotos zeigen eine regelrechte Schneewalze, die sich vom See aus auf Buffalo zubewegt. Der Bürgermeister verhängte für den Süden der Stadt ein Fahrverbot. 

 

 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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