Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Lufthansa-Streik: Ausweitung auf Langstrecken-Flüge

Die Piloten weiten ihren Streik bei der Deutschen Lufthansa aus. Nach der Kurz- und Mittelstrecke will die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag bis Mitternacht auch die lukrative Langstrecke bestreiken. Europas größte Airline streicht insgesamt 1.350 Flüge. Von dem inzwischen neunten Ausstand betroffen sind 150.000 Passagiere. Von und nach Österreich fallen bis Dienstagabend insgesamt 36 Lufthansa-Verbindungen aus. Der Konflikt zwischen der Pilotengewerkschaft und dem Konzern ist seit Monaten verhärtet. Auch ein Moderator brachte bis dato keine Lösung. Im Zentrum des Streits steht die Ruhestandsregelung für die rund 5.400 Piloten.

2:55 Uhr: Wall-Street-Banker cashen mit Boni aus Krisen-Ära ab

Es war als Mäßigung gedacht, doch jetzt profitieren die Banker der Wall Street umso mehr: Nach der Finanzkrise wurden viele Boni statt in bar in Aktien ausgezahlt, die erst nach Jahren zu Geld gemacht werden durften. Damals war die Empörung groß, doch nach einem am Montag veröffentlichten Bericht des Fachblatts "Crain's New York Business" hat sich die Wartezeit gelohnt.

 

 

In den nächsten Wochen laufen demnach viele Haltefristen für aufgeschobene Boni aus und die Aktienkurse sind seit den Krisen-Tiefständen kräftig gestiegen. Die Sondervergütungen fallen also viel höher aus, als wären sie seinerzeit direkt ausgezahlt worden. "Die Aktien-Prämien der Krisen-Ära haben sich in Gold verwandelt", sagte Alan Johnson von der Beratungsfirma Johnson Associates "Crain's".  

2:20 Uhr: USA: Neue Massendemos für Michael Brown

Aus Solidarität mit dem erschossenen schwarzen Teenager Michael Brown haben in den USA am Montag erneut in zahlreichen Städten tausende Menschen demonstriert. Wie so oft reckten sie die Hände in die Höhe und erinnerten damit daran, dass der 18-Jährige unbewaffnet war, als er im August in der Kleinstadt Ferguson von einem Polizisten erschossen wurde. In vielen Städten gab es um die Mittagszeit herum spontane Ansammlungen an Universitäten und Arbeitsplätzen - das war die Uhrzeit, zu der Brown starb.

 

 

In New York versammelten sich mehrere hundert Menschen, darunter vor allem weiße Studenten, auf dem Times Square zu einer Schweigeminute und riefen dann "Hände hoch, nicht schießen" und "keine Gerechtigkeit, kein Frieden". Auf Plakaten forderten sie Gefängnisstrafen für tötende Polizisten. Kundgebungen gab es auch in den Bundesstaaten Massachusetts, Kalifornien, Texas und Georgia. In der Hauptstadt Washington zogen dutzende Menschen vor das Justizministerium. Der Zorn der Demonstranten richtete sich erneut vor allem gegen die Entscheidung einer Grand Jury, die vor einer Woche befunden hatte, dass sich der Polizist Darren Wilson für die Schüsse auf Brown nicht verantworten muss. In Ferguson selbst war es nach dem Bekanntwerden der Entscheidung zu schweren Krawallen und Plünderungen gekommen.  

1:55 Uhr: WHO korrigiert Zahl der Ebola-Toten nach unten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Zahl der Ebola-Toten nach unten korrigiert. Der Gesundheitsbehörde in Liberia sei bei der Erfassung der Daten ein Fehler unterlaufen, erklärte die WHO am Montag die Änderung. Diese habe sich um etwa 1.000 Tote verrechnet.

 

 

Die in Genf ansässige UN-Behörde bezifferte die Zahl der an Ebola verstorbenen Menschen nur noch auf 5.987. Am vergangenen Freitag hatte die WHO von knapp 7.000 Todesfällen gesprochen. Am stärksten grassiert die Seuche in den drei westafrikanischen Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia, wo sich fast alle Todesfälle ereignet haben.  

1:30 Uhr: FBI warnt vor Cyber-Attacke gegen US-Firmen

Tage nach dem Einbruch auf Server der Filmfirma "Sony Pictures Corporation", wo unveröffentlichte Kinofilme ins Internet gelangten, warnt die US-Bundespolizei nun vor einer neuen Angriffswelle mit auf PCs geschmuggelter "Malware". Alarm wurde vor allem bei Sicherheitsexperten geschlagen, die Computernetze großer US-Firmen schützen.

 

 

Das FBI wollte einen direkten Zusammenhang mit der Sony-Attacke zwar nicht bestätigen, doch laut dem Sender NBC wurden Fachleuten zur Hilfe bei der Abwehr der Cyber-Gangster Details des Sony-Angriffes verraten. 

1:08 Uhr: Obama verlangt Konsequenzen nach Ferguson-Unruhen

US-Präsident Barack Obama dringt auf Lehren aus den Ereignissen in Ferguson. Die Probleme in der Kleinstadt seien "ein Problem für uns alle", sagte Obama am Montag nach einem Treffen mit Bürgerrechtlern, Polizisten, Geistlichen und Lokalpolitikern im Weißen Haus. Es köchele Misstrauen zwischen "zu vielen" Polizeiabteilungen und "zu vielen" Schwarzen-Gemeinden in den USA. Nach den tödlichen Schüssen eines weißen Polizisten auf einen unbewaffneten schwarzen Teenager im August war es in Ferguson (Missouri) tagelang zu teils gewalttätigen Demonstrationen gekommen.

 

 

Nach der Entscheidung einer Geschworenenjury, den Polizisten nicht anzuklagen, hatte es vor wenigen Tagen neue Ausschreitungen in der Kleinstadt und Protestaktionen in vielen Teilen der USA gegeben. Auch am Montag kam es in rund 60 Städten wieder zu Demonstrationen. Das Problem des Misstrauens sei lösbar, sagte Obama nach dem Washingtoner Treffen. Aber es könne nicht über Nacht geschehen. Bereits zuvor hatte das Weiße Haus mehrere Schritte bekannt gegeben, die zum Abbau der Spannungen beitragen sollen. Dazu zählen die Ausstattung von mehr Polizisten mit Körperkameras, eine bessere Ausbildung der Beamten und die Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die Obama nach 90 Tagen konkrete Vorschläge zur Vertrauensbildung vorlegen soll.  

0:25 Uhr: Supreme Court prüft Grenzen der Meinungsfreiheit im Internet

Der Oberste Gerichtshof der USA hat erstmals die Grenzen der Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken im Internet ausgelotet. Der Supreme Court in Washington befasste sich am Montag mit Mord- und Bombendrohungen, die ein verlassener Ehemann auf Facebook veröffentlichte. Der zu einer Haftstrafe verurteilte Mann nimmt für sich die gleichen Freiheiten wie ein Künstler oder Sänger in Anspruch. Er vergleicht seine "therapeutischen" Tiraden mit gewalttätigen Rap-Texten. Die Obersten Richter schienen dieser Argumentation aber nicht zu folgen. "Es gibt einen Weg, Dich zu lieben, aber tausende Wege, Dich zu töten", schrieb Anthony Elonis, als seine Frau ihn nach sieben Jahren Ehe mit den beiden gemeinsamen Kindern verlassen hatte. "Ich werde nicht ruhen, bis Dein Körper ein Durcheinander ist, getränkt in Blut und sterbend durch all die kleinen Schnitte. Beeile Dich und stirb, Schlampe."  

23:35 Uhr: Kiew verkündet Waffenruhe am Flughafen in Donezk

Die schweren Gefechte um den Flughafen von Donezk im Osten der Ukraine haben laut der ukrainischen Armee am Montag aufgehört. Kiew teilte am Abend mit, dies sei die Folge von Verhandlungen zwischen dem ukrainischen General Wolodymyr Askarow und dem russischen General Alexander Lenzow. Flughafenanrainer bestätigten der Nachrichtenagentur AFP, dass seit 20.00 Uhr (MEZ) nicht mehr geschossen werde. Einer der prorussischen Rebellenführer, Andrej Purgin, sagte AFP, auf dem Flughafen gebe es Verhandlungen "zwischen Militärs". Diese würden am Dienstag in Donezk im "Rahmen der Minsker Vereinbarungen" mit Vertretern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) fortgesetzt. Zuvor waren innerhalb von 24 Stunden drei ukrainische Soldaten getötet und 14 weitere verletzt worden, wie der ukrainische Armeesprecher Andrej Lyssenko mitteilte. Genaue Opferzahlen der seit drei Tagen andauernden Kämpfe mit den prorussischen Rebellen waren nach Lyssenkos Angaben zunächst nicht möglich. Die Ruinen des internationalen Flughafens der ostukrainischen Großstadt sind seit Monaten umkämpft, werden aber weiter von den Regierungstruppen gehalten.  

22:55 Uhr: Amerikanische F-16 stürzt in Jordanien ab

Beim Absturz eines amerikanischen Kampfflugzeuges in Jordanien ist der Pilot ums Leben gekommen. Die F-16 habe am Sonntag kurz nach dem Start zu einem Kampfeinsatz technische Probleme bekommen, berichtete der Nachrichtensender CNN am Montag unter Berufung auf das US-Militär.

Der Pilot habe die Maschine gewendet, den Fliegerhorst aber nicht mehr erreicht. Die USA führen mit Verbündeten einen Luftkrieg in Syrien und im Irak gegen islamistische Milizen, vor allem gegen die Sunnitenmiliz Islamischer Staat (IS).

22:45 Uhr: Junge Liebe: Miley und Patrick immer verliebter – trotz Protesten von Maria Shriver...

Die Romanze zwischen Arnie-Spross Patrick Schwarzenegger und Sängerin Miley Cyrus heizt sich weiter auf – trotz Protesten von Patricks "Mum", JFK-Erbin Maria Shriver, die Cyrus laut Medienreports wegen ihrer öffentlichen Sex-Eskapaden als "schlechten Einfluss" für ihren Sohn erachten soll.

Das Paar wurde zuletzt in Malibu gesehen, als sie sich im Nobellokal Nobu stärkten und dann am Pier gemeinsam den Sonnenuntergang bestaunten, berichtet "People Magazine".

22:35 Uhr: Kritik an Obama-Töchtern kostet Sprecherin von Republikaner-Politiker den Job

Die Sprecherin von Kongress-Abgeordneten Stephen Fincher (R), Elizabeth Lauten, hatte auf Facebook Sasha (13) und Malia Obama (16) wegen ihres Auftrittes während der traditionellen Truthahn-Begnadigung durch den Schmutz gezogen. Lauten kritisierte vor allem deren kindische Mimik und die Garderobe samt kurzer Miniröcke.

Sie sollten sich so kleiden, dass sie respektiert würden und nicht einen Platz an der Bar erhielten, ätzte die republikanische Beraterin. Nach einem Shitstorm wegen dem "Cyberbullying" der Obama-Mädchen hatte sich Lauten zuerst entschuldigt, jetzt verlor sie ihren Job.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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