Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Rüstungskonzern BAE Systems erhielt von US-Armee Milliardenauftrag

Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hat vom US-Heer einen Auftrag zur Entwicklung und zum Bau eines Transportpanzers erhalten.

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, hat er ein Volumen bis zu 1,2 Milliarden Dollar. Das bewaffnete Mehrzweckfahrzeug (AMPV) soll den M113 ersetzen, der noch aus Zeiten des Vietnam-Krieges stammt. In einem ersten Schritt sei geplant, 29 Panzer zu bauen. Hinzu kommt eine Option für weitere 289 Fahrzeuge.  

2:45 Uhr: Anti-Terror-Einheiten nahmen zwei Verdächtige in Sydney fest

Mehr als eine Woche nach der tödlichen Geiselnahme von Sydney haben australische Anti-Terror-Einheiten zwei Männer in der Millionenstadt festgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein 20-Jähriger im Besitz von Unterlagen zur Vorbereitung eines Anschlages. Darin seien potenzielle Regierungsziele aufgeführt gewesen. Ministerpräsident Tony Abbott sei aber nicht darunter gewesen, sagte der stellvertretende Chef der australischen Bundespolizei, Michael Phelan. Phelan sagte Reportern weiter, eine konkrete Terrorgefahr habe nicht bestanden. Die Verdächtigen im Alter von 20 und 21 Jahren sollten am Mittwoch einem Richter vorgeführt werden. Den Angaben zufolge wird einem zweiten Verdächtigen im Alter von 21 Jahren ein Verstoß gegen eine sogenannte Kontrollverfügung vorgeworfen. Diese kann nach australischem Recht erlassen werden, wenn zum Beispiel ein Anschlag verhindert werden soll. So können mutmaßliche Extremisten verpflichtet werden, sich regelmäßig bei den Behörden zu melden oder einen Peilsender zu tragen. Die Festnahmen seien Teil einer anhaltenden Einsatzes, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Die australischen Behörden sind wie in anderen westlichen Staaten in erhöhter Alarmbereitschaft, weil sie Anschläge radikaler Islamisten fürchten. Australien unterstützt die USA bei Luftangriffen gegen die Extremistenmiliz Islamischer Staat im Irak. Die australischen Ermittler haben nach eigenen Angaben eine Gruppe von 15 bis 20 Personen im Visier, die den IS mit Geld, Kämpfern und Anschlagsplanungen unterstützt. 

1:50 Uhr: Tim Burton und Helena Bonham Carter nach 13 Jahren wieder getrennt

Der US-Regisseur Tim Burton und die britische Schauspielerin Helena Bonham Carter gehen nach 13 Jahren wieder eigene Wege. Das Paar habe sich bereits Anfang des Jahres einvernehmlich getrennt, bestätigte Bonham Carters Agentin Karon Maskill am Dienstag. Beide seien aber weiter befreundet und kümmerten sich gemeinsam um die Erziehung ihrer beiden Kinder. Der 56-jährige Regisseur von schrägen Kultfilmen wie "Edgar mit den Scherenhänden", "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Sleepy Hollow" und die für ihren eigenwilligen Stil bekannte 48-jährige Schauspielerin hatten sich 2001 während der Dreharbeiten zu "Planet der Affen" kennengelernt. Seitdem sind sie privat und bei der Arbeit ein Team.

 

 

2003 und 2007 kamen ihre beiden Kinder Billy Raymond und Nell zur Welt. Doch auch die gemeinsamen Kinder konnten das Paar nicht dazu bewegen, zu heiraten - oder zusammenzuziehen. In einem Interview mit dem britischen Rundfunksender "Radio Times" verriet die britische Schauspielerin einmal, dass sie in getrennten, wenngleich benachbarten Häusern in London leben. "Wir sehen uns genauso oft wie andere Paare, aber unsere Beziehung wird dadurch gestärkt, dass wir wissen, jeder hat seine persönlichen Rückzugsmöglichkeiten", sagte sie damals.  

1:40 Uhr: Wladimir Klitschko und Hayden Panettiere zeigen Tochter Kaya

Zwei Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes zeigen Box-Weltmeister Wladimir Klitschko (38) und US-Schauspielerin Hayden Panettiere (25) die kleine Kaya Evdokia vor. Das Internetportal "People.com" veröffentlichte am Dienstag ein Foto der strahlenden Eltern, die ihr Baby im Arm halten. Panettiere zufolge hat Kaya einen "unersättlichen Appetit".

 

 

Sie selbst sei von der Geburt noch recht geschafft, bekannte die Schauspielerin. Eltern zu sein, beschrieb sie als "surreale Erfahrung". Das Baby war am 9. Dezember zur Welt gekommen. In der ersten Jännerausgabe der Zeitschrift "People" will die Familie weitere Fotos veröffentlichen. 

0:50 Uhr: Ermittlungen gegen "Navy SEAL", der Osama Bin Laden tötete

Der Elitesoldat der gefürchteten Einheit "SEAL Team Six" erschoss Amerikas Terror-Staatsfeind Nr. 1, Osama Bin Laden, beim Sturm auf das Versteck in Abbottabad (Pakistan) im Mai 2011. Jetzt jedoch leitete die Kriegsmarine Untersuchungen gegen den "Helden" ein.

 

 

Navy-SEAL Robert O'Neill hatte in Interviews mit US-Medien Details der Kommandoaktion ausposaunt. Die Marine-Ermittler sollen nun feststellen, ob O´Neill geheime Informationen weitergegeben hat. Sollte ihm kriminelles Verhalten nachgewiesen werden, könnte der Bin-Laden-Schütze sogar hinter Gittern landen.   

0:25 Uhr: Internationaler Waffenhandelsvertrag in Kraft getreten

Der internationale Waffenhandelsvertrag, der den weltweiten Export konventioneller Kriegswaffen strengen Auflagen unterwirft, ist am Mittwoch in Kraft getreten. Das UN-Abkommen soll verhindern, dass Kriegswaffen zu Verstößen gegen die Menschenrechte benutzt werden. Aktivisten begrüßten es als "Beginn einer neuen Ära". Der Vertrag wurde von 60 Staaten ratifiziert. Auch Österreich ist neben führenden Rüstungsexporteuren wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien dem "Arms Trade Treaty" (ATT) beigetreten. Konventionelle Waffen dürften gemäß dem Vertrag nicht mehr in Staaten exportiert werden, in denen als Folge Völkermord, Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit drohen, erklärte Mathias John von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die den Vertrag als "großen Erfolg" feierte. Künftig müssten Exporteure sorgfältig prüfen, ob Waffen in den Zielländern zu Menschenrechtsverletzungen oder anderen Gräueltaten eingesetzt werden. 

0:05 Uhr: Boston-Attentäter Zarnajew beantragte Aufschub von Prozessbeginn

Die Anwälte des mutmaßlichen Boston-Attentäters Dzhokhar Tsarnaev haben einen Aufschub des Prozessbeginns beantragt. Wie aus Gerichtsunterlagen vom Dienstag hervorging, streben sie eine Verschiebung des Starttermins vom 5. Jänner auf September kommenden Jahres an. Zur Begründung gaben sie unter anderem an, dass die Staatsanwaltschaft eine große Menge an Unterlagen vorgelegt habe, zu deren Sichtung mehr Zeit nötig sei.

 

 

Bei dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon am 15. April 2013 waren drei Menschen getötet und etwa 260 weitere verletzt worden. Für die Tat werden Dzhokhar Tsarnaev und sein älterer Bruder Tamerlan verantwortlich gemacht. Auf der Flucht sollen sie auch einen Polizisten erschossen haben. Tamerlan wurde bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei getötet. Die beiden Männer stammen aus einer tschetschenischen Familie und sollen radikalen Islamisten nahegestanden haben. Der inzwischen 21-jährige Tsarnaev plädierte im Juli 2013 auf nicht schuldig. Am 5. Jänner soll laut bisheriger Planung der Prozess gegen ihn mit der Auswahl der Geschworenen beginnen. Es wird mit einer Verhandlungsdauer von mehreren Monaten gerechnet. Der Prozessbeginn wurde schon einmal verschoben. Bei einer Verurteilung könnte Tsarnaev die Todesstrafe drohen. 

23:30 Uhr: Clint Eastwood nach 18 Ehe-Jahren offiziell geschieden

Laut Gerichtsunterlagen wurde die Scheidung zwischen dem Filmhaudegen Clint Eastwood und Frau Dina am Montag offiziell, berichtete jetzt die Promi-Website TMZ. Das Paar hatte sich 2012 getrennt, es folgte ein Rosenkrieg.

 

 

Eastwood wehrte sich gegen ihre Forderungen nach Unterhaltszahlungen. Der Ehevertrag würde ihre Abfindung ausreichend regeln, fand der konservative Filmstar. Jetzt gab es offenbar eine Einigung. 

23:10 Uhr: Kriminelle schmuggelten Waffen an Bord von US-Passagierjets

Die amerikanischen Behörden haben jetzt eine große Sicherheitslücke bei Linienflügen aufgedeckt. Wie der Sender CNN am Dienstag berichtete, hatte ein Angestellter der Gepäckabfertigung in Atlanta in Georgia mit seinem Dienstausweis die Kontrollen am Flughafen umgangen, um einem Komplizen kurz vor dem Abflug in einer Toilette des Sicherheitsbereichs die Schusswaffen und Munition zu übergeben. Nach Darstellung der Behörden wurden auf diese Art in mehreren Flügen mindestens 153 Schusswaffen - Pistolen und auch Sturmgewehre - von Atlanta nach New York gebracht, wo sie unter anderem auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden. Anfang Dezember sei der "fliegende Komplize" am Flughafen John F. Kennedy in New York festgenommen worden - mit 18 Pistolen im Handgepäck. Sieben der Waffen seien geladen gewesen. Kurz darauf klickten auch die Handschellen für den Gepäcklader. Die Polizei war den Männern auf die Spur gekommen, als eine der Waffen in New York einem verdeckten Ermittler zum Kauf angeboten wurde. 

22:45 Uhr: US-Präsident genießt erste Tage der Weihnachtsferien mit Baden und Golfen

Verglichen mit früheren Winter- oder Sommerurlauben von Barack Obama erscheinen die Weltkrisen heuer fast übersichtlich - der US-Präsident, First Lady Michelle Obama sowie die Töchter Sasha und Malia können bei ihren traditionellen Weihnachtsferien in Oahu (Hawaii) so gut ausspannen wie seit langem nicht mehr. Am Ende eines brutalen Jahres steht Obama plötzlich fast als "Comeback Kid" da: Mit dem "Kuba-Coup" der Normalisierung der diplomatischen Beziehungen mit Havana sorgte Obama rund um die Welt für Applaus, die US-Wirtschaft wächst mit über fünf Prozent gerade so schnell wie seit elf Jahren nicht mehr, der "Dow"-Aktienindex durchbrach erstmals die 18.000-Punkte-Marke.

 

 

Sogar die Körperhaltung spricht Bände: Obama wirkt sichtlich zufrieden. Ganz kann der Demokrat das Tagesgeschäft des White House freilich nicht abschütteln: Am Dienstag etwa begrüßte er die Entscheidung des Filmstudios "Sony Pictures", die Filmsatire im Mittelpunkt des Hackerdramas mit Nordkorea, "The Interview", doch in US-Kinos zeigen zu wollen. Und vor seinem Ferienhaus protestierten Demonstranten gegen Polizei-Brutalität. Den Urlaubsterminplan wirbelt das bisher kaum durcheinander: Obama schwang bereits die Golfeisen am Kaneohe Klipper Golf Course, verbrachte einen Nachmittag am Strand in Waimanalo. Wie jedes Jahr mietet die Präsidentenfamilie eine riesige Strandvilla im Traumort Kailua. 3500 Dollar Miete kostet die Prachtimmobilie pro Tag, so die Zeitung "Christian Science Monitor". 

22:35 Uhr: Reisechaos wegen "Weihnachtssturm" hat an US-Ostküste begonnen

Auf Flughäfen in New York und Philadelphia kam es zu Beginn des Weihnachts-Reiseverkehrs bereits zu stundenlangen Verspätungen durch Vorläufer eines riesigen "Weihnachtssturms". Im Süden der USA wurden in den Bundesstaaten Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas Tornado-Warnungen ausgerufen. Dienstagnachmittag zog prompt ein Tornado eine Spur der Verwüstung durch den Ort Columbia (Mississippi), laut Tweets des "Weather Channel" seien Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude begraben. Neben der Gefahr durch Tornados drohten wegen sintflutartigem Regen auch schwere Überschwemmungen.

 

 

Das Sturmtief soll sich ausgerechnet am Heiligen Abend intensivieren und die Metropolen Washington, New York und Boston mit Starkregen und Winden bis 80 km/h heimsuchen. Ein Chaos an Flughäfen und Freeways scheint vorprogrammiert. An der kälteren Rückseite des Riesensturms wurden für die Midwest-Metropolen Chicago und Milwaukee starke Schneefälle vorhergesagt. Ein weiterer Sturm im Westen der USA dürfte Salt Lake City weiße Weihnachten bringen: 20 Zentimeter Schneefall werden dort erwartet. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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