Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: US-Gericht verurteilte Toyota zu Millionenstrafe wegen Unfalls

Ein Gericht im US-Bundesstaat Minnesota hat den japanischen Autobauer Toyota zu fast 11 Mio. Dollar (9,67 Mio. Euro) Schadenersatz verurteilt. Die Geschworenen sahen die Hauptverantwortung für einen Unfall mit mehreren Toten im Jahr 2006 bei dem Autobauer. Die Kläger hatten geltend gemacht, dass der Unfall durch ein klemmendes Gaspedal ausgelöst worden sei. Toyota hatte in den Jahren 2009 und 2010 mehr als zehn Millionen Fahrzeuge wegen Bremsproblemen zurückgerufen. 

2:50 Uhr: Mindestens sechs Tote bei Zuginferno nördlich von New York: Pendlerzug nach Kollision in Flammen

Ein Nahverkehrszug hatte im Ort Valhalla nördlich von New York City an einen Bahnübergang zwei Autos gerammt, ein Wagon ging in Flammen auf. Lokal-Medien berichteten von mindestens sechs Todesopfern. 12 Fahrgäste sollen verletzt worden sein. Augenzeugen berichten von einer regelrechten Explosion nach dem Zusammenstoß auf der "Harlem Line" der Zuggesellschaft "Metro North".

 

 

Schockierende Bilder von der Unglücksstelle zeigten einen völlig ausgebrannten Wagon, andere den Zug in Flammen. Über Funk wurden Einsatzkräfte mobilisiert wegen eines "Vorfalls mit zahlreichen Opfern". Verletzte wurden ins Westchester Medical Center gebracht.   

2:25 Uhr: Fünf Gemälde von Claude Monet für 73 Millionen Euro versteigert

Fünf Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet sind in London für umgerechnet 73 Millionen Euro versteigert worden. Allein das berühmte Gemälde "Der große Kanal", eine Sicht auf die italienische Stadt Venedig, wechselte bei der Auktion im Haus Sotheby's am Dienstag für 31,4 Millionen Euro den Besitzer. Die Monet-Bilder waren Teil der Versteigerung von Werken impressionistischer und moderner Künstler.

 

 

Unter den versteigerten Kunstwerken waren auch Gemälde von Pierre-Auguste Renoir und Henri Matisse sowie Skulpturen von Auguste Rodin. Insgesamt erzielte das Haus Einnahmen in Höhe von umgerechnet 247 Millionen Euro. Das sei ein neuer Rekord, erklärte Sotheby's im Internetdienst Twitter. 

1:50 Uhr: Haftbefehl gegen Präsidentin Kirchner bei getötetem Staatsanwalt gefunden

Der unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommene argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman wollte einen Haftbefehl gegen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner erwirken. Die leitende Ermittlerin Viviana Fein bestätigte am Dienstag entsprechende Medienberichte, die ihr Büro und die Regierung am Vortag noch als "Müll" bestritten hatten.

 

 

Ein Entwurf des Haftbefehls sei im Abfall der Wohnung von Nisman gefunden worden, bestätigte die Ermittlerin. Nisman wurde im Jänner tot in seiner Wohnung aufgefunden. Eine Pistole lag neben ihm. Er hatte über Jahre den Anschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires 1994 untersucht, bei dem 85 Menschen getötet wurden. Argentiniens Gerichte sehen die Verantwortung beim Iran, der eine Verwicklung bestreitet.  

1:25 Uhr: Sechsjährige bei Bootsausflug von Piranhas getötet

Das Mädchen genoss einen Urlaub mit ihrer Großmutter und anderen Kindern in Monte Alegre (Brasilien). Bei einem Bootsausflug am Rio Maiguru fiel die Kleine jedoch ins Wasser und wurde von den aggressiven Raubfischen attackiert, so die Website der "Daily Mail".

 

 

Verzweifelt hielt sie die Oma an den Händen, doch das Mädchen entglitt ihr und trieb im Fluss ab. Als sie aus dem Wasser geholt wurde, hatten die Piranhas fast die ganze Haut von ihren Beinen gerissen. Sie starb im Spital. Die Polizei sprach von einem "grauenhaften Unfall".

0:40 Uhr: Kanada: Mutmaßlicher IS-Dschihadist verhaftet

In Kanada ist ein Mann unter dem Verdacht festgenommen worden, für die Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) im Irak und Syrien Kämpfer rekrutiert zu haben. Die Polizei teilte am Dienstag mit, sie habe zudem Haftbefehle gegen zwei weitere Männer aus der Hauptstadt Ottawa ausgestellt, die verdächtigt werden, sich der IS-Miliz angeschlossen zu haben. Ein Polizeivertreter sagte, sie hätten ein Netzwerk "destabilisiert", das für den Islamischen Staat Kämpfer rekrutierte, um im Irak und Syrien "Terrorangriffe" zu begehen. Einer der gesuchten Männer, der 24 Jahre alte John M., soll kanadischen Medienberichten zufolge Ende Dezember bei Kämpfen nahe der syrischen Grenzstadt Kobane getötet worden sein.

 

 

Der frühere Student der Universität Ottawa war in einem Anfang Dezember veröffentlichten Video aufgetreten, in dem er Kanada mit Angriffen drohte. Die Polizei erklärte am Dienstag aber, keinen Beweis für seinen Tod zu haben. Der zweite gesuchte Mann, der 23-jährige Khadar K., soll Kanada Ende März 2014 Richtung Syrien verlassen haben, um sich einer "Terrorgruppe" anzuschließen. Der dritte Mann, der 25 Jahre alte Awso P., der am Vormittag in Ottawa festgenommen wurde, wollte laut der Polizei eigentlich mit M. nach Syrien reisen. Zusammen hätten sie Kanadier rekrutiert, um sie nach Syrien zu schicken.  

0:05 Uhr: US-Unterhaltungsriese Disney baut Gewinn kräftig aus

Der US-Medienkonzern Disney scheffelt weiter Milliarden. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember erhöhte sich der Gewinn um 19 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf unter dem Strich 2,2 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro), wie Walt Disney am Dienstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse fielen damit deutlich besser aus als an der Wall Street erwartet. Die Aktie stieg nachbörslich um mehr als drei Prozent.

 

 

Die Einnahmen sprudelten in allen Geschäftsbereichen. Die Mediensparte, mit dem Flaggschiff ABC die wichtigste Geldquelle für Disney, legte um elf Prozent zu. Die Erlöse durch Urlaubsresorts, Freizeitparks und Kreuzfahrtschiffe stiegen um neun Prozent. Einzig die Filmsparte, 2014 dank Kinohits wie "Eisprinzessin" oder "Captain America" ein Erfolgsgarant, spielte zuletzt weniger ein. Dafür verdiente der Konzern kräftig an der Vermarktung der bekannten Charaktere beispielsweise als Spielzeug.  

23:30 Uhr: Nach ISIS-Mord an Piloten: Jordaniens König trifft Obama

Jordaniens König Abdullah II. wird nach dem IS-Mord an dem Piloten Mouath al-Kasaesbeh in Washington mit US-Präsident Barack Obama zusammentreffen. Die Begegnung finde am Dienstag um 18 Uhr (Ortszeit, Mitternacht MEZ) statt, teilte das Weiße Haus mit. Auch US-Vizepräsident Joe Biden werde an dem kurzfristig anberaumten Treffen teilnehmen. Abdullah II. hält sich derzeit in der US-Hauptstadt auf. Die US-Regierung sagte ihm Militärhilfen von drei Milliarden Dollar (2,59 Milliarden Euro) in den nächsten drei Jahren zu. Zuvor hatte das jordanische Staatsfernsehen berichtet, der König verkürze wegen der Ermordung des jordanischen Piloten durch die IS-Terrormiliz seinen Washingtonbesuch und habe bereits die Rückreise in die Heimat angetreten.

 

 

Die IS-Miliz hatte am Dienstag ein Video im Internet veröffentlicht, in dem der Pilot Mouath al-Kasaesbeh bei lebendigem Leib verbrannt wird. Der Jordanier war im Dezember nach dem Absturz seines Kampfflugzeugs über Syrien von den Jihadisten gefangen genommen worden. Nach Informationen des jordanischen Staatsfernsehens wurde al-Kasaesbeh bereits am 3. Jänner getötet. Das Königreich gehört zu der internationalen Koalition, die unter US-Führung Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und im Irak fliegt.

22:55 Uhr: Pöbel-Bruder von Paris Hilton rastet in Flugzeug aus: Verhaftet

Der Hotel-Ketten-Erbe und Bruder des Szene-Sternchens Paris Hilton wurde in Los Angeles jetzt festgenommen nach der Untersuchung eines kompletten Ausrasters während eines Fluges von London nach LA im Juli des Vorjahres. Der 20-Jährige Conrad Hilton wäre laut dem Polizeibericht regelrecht durchgedreht, hätte Obszönitäten durch die Kabine gebrüllt. "Ihr seid nichts als ein verdammtes Gesinde, ich herrsche über euch alle", rief der rüpelhafte Millionen-Erbe. Und dann: "Ich werde euch alle umbringen!" 

 

 

Er trommelte mit den Fäusten gegen die Gepäckfächer. Aus dem Klo drang Marihuana-Rauch, nachdem er die Toilette verließ. Sein Anwalt Robert Shapiro behauptet, Hilton Junior hätte eine "allergische Reaktion" nach der Einnahme von Schlaftabletten erlitten...

22:45 Uhr: Prozess gegen mutmaßlichen Cyber-Gangster: "Silk Road"-Betreiber "süchtig nach Geld und Macht..."

Finale des Prozesses gegen den Gründer der illegalen Website "Silk Road", Hacker Ross Ulbricht (30), in Manhattan. Wortgewaltig fasste der Ankläger im Schlussplädoyer die Vorwürfe der US-Bundesbehörden gegen den Computer-Experten zusammen: Ulbricht wäre der Mastermind hinter einer Online-Plattform gewesen, über die 100.000 Nutzer mit der elektronischen Währung Bitcoins Drogen und illegale Waren im Gesamtwert von 231 Millionen Dollar kauften. Ulbricht, der das Pseudonym "Dread Pirate Roberts" verwendete, wäre regelrecht besessen von der Macht gewesen und einem Geldrausch verfallen.

 

 

Ulbricht hatte die Website "Silk Road" als "wirtschaftliches Experiment", wie er sagte, gestartet, 2013 verhafteten ihn die "Feds". Der Hacker wurde angeklagt wegen Drogenhandel, Hacking, Geldwäsche und sogar dem Anheuern von Hitmen für geplante Auftragsmorde. Ulbricht wollte laut Anklage Mitglieder einer "Hells Angels"-Rockerbande in Kanada töten lassen, da sie ihn erpresst hätten. Es gibt jedoch keine Beweise, dass die Morde ausgeführt worden wären. Ulbricht droht eine langjährige Haftstrafe.

22:35 Uhr: Tödlicher Leichtsinn: "Seifie" war schuld an Flugzeugabsturz

Ein Selbstportrait eines Piloten mit einem Smartphone im Cockpit führte zu einem Absturz eines Kleinflugzeuges in Colorado im Vorjahr, schloss die US-Flugbehörde NTSB nach einer Untersuchung.

 

 

Der Pilot Amritpal Singh (†29) und Passagier Jatinder Singh (†31) kamen bei dem Crash ums Leben. Auf Aufnahmen einer in der Cessna installierten Go-Pro-Kamera schoss der Pilot gleich nach dem Start in der Nacht Selfies mit Blitz - und verlor, offenbar geblendet, die Herrschaft über das Flugzeug.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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