Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Chrysler ruft 350.000 Wagen wegen Zündschloss-Problemen zurück

Nicht nur General Motors, auch Konkurrent Chrysler hat Probleme mit defekten Zündschlössern. Der drittgrößte US-Autobauer ruft knapp 350.000 Wagen in die Werkstätten, wie das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Betroffen sind demnach Jeep-Geländewagen und Dodge-Limousinen des Modelljahres 2008. Bereits im Juni und Juli hatte Chrysler wegen Zündschloss-Problemen Hunderttausende Fahrzeuge zurückgerufen. Durch den Defekt kann der Zündschlüssel im schlimmsten Fall während der Fahrt in die "Aus"-Position springen, so dass der Motor ausgeht und die Bremsen versagen. Chrysler geht davon aus, dass dies bisher zu einem Unfall führte, aber ohne Verletzte.  

3:15 Uhr: Todesfalle “Ground Zero”: Drei Feuerwehrleute sterben an Krebs – an einem Tag!

Die Feuerwehrmänner des FDNY, Daniel Heglund, Howard Bischoff und Robert Leaver, hatten alle nach dem Terror-Horror des 11. September 2001 selbstlos im Schutt des kollabierten "World Trade Center" nach Überlebenden gesucht. Sie alle erkrankten an Krebs und starben am Montag.

 

 

Laut Gewerkschaft leiden 850 Feuerwehrleute und Polizisten an Krebs nach Arbeiten in der Gifthölle von Ground Zero. 

2:45 Uhr: Nutzung der Google-Datenbrille laut Studie Gefahr beim Autofahren

Rückschlag für Google : Die Datenbrille des Internet-Konzerns ist ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge ebenso eine Gefahr beim Autofahren wie die Nutzung von Telefonen. Das geht aus Untersuchungen der University of Central Florida hervor. An der Studie haben 40 Menschen teilgenommen und ihre Reaktionen testen lassen. Es gebe bei Tests, bei denen plötzliche Vollbremsungen simuliert würden, keinen wirklichen Unterschied zwischen der Nutzung von Smartphones und der Google-Datenbrille, die gerade in der Entwicklung ist.

google_glass_getty_stroy.jpg © Getty Images

Google Glass: Gefahr am Lenkrad

Mit dieser kann man Textnachrichten durch Sprachbefehle und Kopfbewegungen erstellen, ohne die Hände vom Steuer nehmen zu müssen. Die Nutzung von Telefonen ist fast überall während des Fahrens verboten, weil dadurch die Gefahr von Unfällen deutlich ansteigt.  

1:35 Uhr: Gerettete Flüchtlinge wollen Kreuzfahrtschiff nicht verlassen

Mehrere hundert syrische Flüchtlinge haben sich geweigert, ein Kreuzfahrtschiff zu verlassen, das sie zuvor vor der Küste Zyperns aus Seenot gerettet hatte. Die Geretteten verlangten, nach Italien gebracht zu werden, berichtete der Chef der Kreuzfahrtgesellschaft Salamis Cruise Lines, Kikis Vassiliou, in der Nacht auf Freitag im Hafen von Limassol. Das zypriotische Kreuzfahrtschiff "Salamis Filoxenia" hatte am Donnerstag 345 Flüchtlinge an Bord genommen, deren Boot in rauer See zu kentern drohte. Nach der Landung im Hafen von Limassol sollten die Flüchtlinge in ein Armeelager gebracht werden.

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Kreuzfahrtschiff Salamis Filoxenia: Drama an Bord 

Die Geretteten weigerten sich jedoch, von Bord zu gehen. "Wir haben alles getan um sie zu retten, wir haben ihnen zu Essen gegeben und Hilfe geleistet, und jetzt wollen sie unser Unternehmen ruinieren", klagte Vassiliou. Durch die verzögerte Weiterfahrt des Kreuzfahrtschiffes drohten seinem Unternehmen Verluste in Höhe von mehreren hunderttausend Euro, sagte er. Die zahlreichen Konflikte im Nahen Osten sowie in Ost- und Zentralafrika haben 2014 eine beispiellose Zahl von Menschen in die Flucht getrieben. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bereits etwa 3.000 Menschen bei ihrer Flucht über das Mittelmeer ums Leben.  

0:40 Uhr: Dieses Foto geht unter die Haut: Aktrice flüchtete vor Einbrecher aufs Dach

In der dramatischen, von Passanten fotografierten Szene hockt die Schauspielerin Melora Rivera am Dach ihres Hauses in Los Angeles, der Eindringling ist ihr dicht auf den Fersen und äugt bereits über den Dachgiebel.

 

 

Der Star im Film-Musical "Sparkle" hatte zuvor den Notruf 911 gewählt, sie war durch ein Fenster im Obergeschoß aufs Dach geflüchtet. Einbrecher Christian Hicks (29), der als obdachlos und geistig verwirrt beschrieben wurde, konnte festgenommen werden.      

0:25 Uhr: UNO setzt weiter auf Star-Power: Victoria Beckham wird Sondergesandte im Kampf gegen AIDS

Das Ex-Spice-Girl Victoria Beckham ist neue UN-Sondergesandte im Kampf gegen Aids. Den Ausschlag für ihr neues Engagement habe eine Südafrika-Reise vor wenigen Monaten gegeben, berichtete die 40-Jährige am Donnerstag am Rande der UN-Generaldebatte in New York. Bei ihrem Besuch in Kapstadt war die Sängerin, Modedesignerin und vierfache Mutter mit HIV-positiven Müttern zusammengetroffen.

 

 

"Aus irgendeinem Grund hören die Leute zu, wenn ich rede, also werde ich für die unglaublichen Frauen sprechen", die mit HIV leben und sich gleichzeitig um ihre Kinder kümmern, sagte Beckham. Die Frau von Fußball-Star David Beckham wird vor allem für Maßnahmen werben, mit denen eine Übertragung von HIV von Müttern auf ihre Kinder verhindert werden kann. Erst kürzlich hatte Beckham mit der Versteigerung zahlreicher persönlicher Kleidungsstücke Hunderttausende Euro für die Aidshilfe-Organisation mothers2mothers eingenommen.  

23:55 Uhr: Apple verteidigt sich im Skandal "Bendgate": Nur neun Kunden beschwerten sich bisher über verbogene iPhones...

Apple hat Zweifel an der Stabilität seines neuen großen iPhone-Modells zurückgewiesen. Lediglich neun Kunden hätten sich bisher über verbogene Geräte des Modells iPhone 6 Plus beschwert, erklärte der Konzern am Donnerstag unter anderem dem TV-Sender CNBC und dem Technologieblog "Recode". Die Gehäuse der Geräte seien aus festem Aluminium hergestellt und auf Belastungsfähigkeit getestet worden.

 

 

In den vergangenen Tagen hatte es im Internet Berichte über iPhones gegeben, die in der Hosentasche verbogen worden wären. Außerdem sorgte ein Video für Aufsehen, in dem ein iPhone 6 Plus mit bloßen Händen geknickt wurde. Apple hatte allein am ersten Wochenende über zehn Millionen Geräte der beiden neuen Modelle iPhone 6 und des größeren iPhone 6 Plus verkauft.  

23:25 Uhr: "Hasta La Vista": Arnie wird Tourismus-Botschafter von Madrid

Der Ex-Kalifornien-Gouverneur und Terminator-Star Arnold Schwarzenegger (67) wurde von der spanischen Hauptstadt zum Tourismus-Ehrenbotschafter ernannt, da die meisten Dreharbeiten für den Film "Conan der Barbar" einst in Spanien stattfanden, so die Daily Mail.

 

 

Der Blockbuster-Film Conan hatte Arnie 1982 zum Weltstar gemacht. Jetzt soll seine Starpower der Spanien-Metropole beim Comeback nach der Wirtschaftskrise helfen, hoffen die Stadtväter.

22:50 Uhr: Starkes Erdbeben in Alaska

Ein Erdbeben der Stärke 6,2 hat am Donnerstag den US-Staat Alaska erschüttert. Nach Mitteilung der Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum rund 130 Kilometer nordwestlich der Stadt Anchorage in einer Tiefe von über 100 Kilometern. Medienberichten zufolge war der Erdstoß in weiten Teilen Alaskas zu spüren.

 

 

Berichte über größere Schäden gab es zunächst keine. Dem Online-Dienst "Alaska Dispatch" zufolge stürzten aber Regale in Geschäften und Häusern um. Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Erst im Juni hatte ein Beben der Stärke 7,9 eine wenig besiedelte Küstenregion von Alaska erschüttert. Auch damals gab es keine nennenswerten Schäden.  

22:45 Uhr: Tod eines Nagers wird zum Politskandal: New Yorks Bürgermeister für Ableben von "Groundhog" verantwortlich...

Der Bürgermeister des Big Apple hat derzeit größere Image-Probelme - als selbst Apple. Der linke Stadtchef Bill de Blasio trat mit dem Murmeltier "Chuck" letzten Februar am "Groundhog Day" in Staten Island auf. Das Tier sollte - genau wie sein aus dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" berühmter Nager-Kollege "Punxsutawney Phil" in Pennsylvania - voraussagen, ob ein früher Frühling oder ein langer Frostwinter zu erwarten sei. Doch der tollpatschige De Blasio ließ den felligen Wetter-Propheten fallen. Das Tier starb, so jetzt ein Report der "New York Post" eine Woche später an inneren Verletzungen, "die konsistent mit jenen eines Sturzes sind".

 

 

Dem Bürgermeister wird nicht nur "Totschlag an einem Murmeltier", so die "New York Times", sondern auch Vertuschung vorgeworfen. Der Zoo, in dem "Chuck" lebte, hätte den wahren Grund des Ablebens des Groundhogs verheimlicht. Demokratische Parteifreunde hätten sogar eine alternative Variante des Todesfalles verbreitet, um den Bürgermeister zu entlasten. Der tierische Polit-Skandal im Big Apple ist perfekt. 

22:30 Uhr: Verwirrung um Terror-Alarm in New York: Plant IS Attacken gegen Subway?

Iraks neuer Premierminister Haider al-Abadi hatte es fast beiläufig bei einer Plauderei mit Reportern am Rande des UN-Gipfels in New York fallengelassen - doch seine Kommentare über einen Terror-Alarm in New York schickten Schockwellen rund um den Globus: Gefangene der Terrormiliz des "Islamischen Staates" (IS) hätten irakischen Geheimdiensten über geplante Attacken gegen die New Yorker Subway und die Pariser Metro berichtet. "Ich habe heute glaubwürdige Berichte aus Bagdad erhalten", sagte der Iraker, "dass Netzwerke innerhalb des Irak Attacken planen". Er fügte an, dass die Terrorkomplotte bisher noch nicht gestoppt werden konnten.

 

 

Die Bombenanschläge sollen Dschihadisten mit französischen und amerikanischen Pässen ausführen, fügte al-Abadi an, so der US-Sender CBS. Kaum blinkten die "Breaking News" auf internationalen Kanälen wie CNN auf, rotierte die US-Regierung mit Beschwichtigungen: al-Abadi, der gerade den umstrittenen Nouri al-Maliki abgelöst hatte und auf den Washington große Hoffnungen setzt, hatte die US-Regierung am kalten Fuß erwischt. White House, State Departement und das Heimatschutzministerium wiesen die Warnungen zurück. Ihrerseits gäbe es keine Hinweise auf Terrorpläne gegen die U-Bahn-Systeme der beiden Weltmetropolen. Der Irak-Premier beteuerte jedoch, dass er Washington vorab informiert hätte. Die Warnung trifft einen rohen Nerv im Big Apple: Es herrscht laut NYPD-Chef Bill Bratton ohnehin die "höchste Terrorgefahr seit dem 11. September".

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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